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  Kardiomyopathie?
Geschrieben von: Valentin89 - 12-09-2023, 03:08 PM - Forum: Allgemeines - Antworten (31)

Hallo zusammen,

ich heiße Valentin, bin 34 Jahre alt und bei mir steht aktuell eine Kardiomyopathie im Raum. Es fing alles mit Herzrhythmusstörungen an. Daraufhin folgten mehrere Untersuchungen. Im MRT wurde dann eine Erweiterung aller Herzhöhlen festgestellt. Ich kann den Befund ja mal eben mit euch teilen:

Das ist mein Herz MRT Befund:
LV
LVEF 53 %
LVEDV 189ml
LVESV 87,8 ml
LVEDD 62 mm
Wandbewegung:
LV Regionale Wandbewegungsstörung: Kein Nachweis einer
regionalen Wandbewegungsstörung
Regionale Wandausdünnung: nein
Keine asymmetrische oder konzentrische Hypertrophie
(enddiastolische Septumdicke 10 mm).
RV:
RVEF 54%
RVEDV 277 ml
RVESV 127 ml
RVEDD 56 mm
Vorhöfe/Ventrikel
LA nicht adäquat beurteilbar
RA im Vierkammerblick 25 cm2
Klappen
Fluss Aorta 104 ml
Regurgitationsfraktion 10% , Vmax 192 cm/s
Jet über Aortenklappe
Aortenklappe funktionell bikuspide
Aorta
A ascendens: 44 x 40 mm (Auf Hohe der Bifurkation der re. A pulmonalis),
A descendens: 21 x 21 mm (Auf Hohe der Bifurkation der A pulmonalis)
A pulmonalis: 25 mm
Perikard
Erguss: nein
Myokard
Ödem: nein
LGE: nein
T1-Mapping post KM 977 ms (Normwert 926 -1074 ms)
T2-Mapping global 47 ms
ECV 22 (ohne aktuellen HKT)

Gesamtbeurteilung: Erweiterung aller Herzhöhlen mit leichtgradig eingeschränkter LV-Funktion und
leichtgradiger Aortenklappeninsuffizienz bei funktionell bikuspider Aortenklappe. Kein Hinweis auf eine
Myokarditis oder Speichererkrankung. Die Norm übersteigender cardiac output von 6,4 L/min.

Darüber hinaus wurden bei mir Autoantikörper gegen ß1 adrenerge rezeptoren nachgewiesen, welche ja auf eine DCM hinweisen. Kennt sich hier jemand mit diesen Autoantikörpern aus? Der NT-proBNP Wert war aber normal, lag zuletzt bei 12,5. Im Echo lag die Ejektionsfraktion dann zuletzt bei 63% nach Simpson. Der GLS war auch normal bei -20,5. Im Belastungs Ekg zuletzt hab ich noch 250 Watt geschafft, wobei ich natürlich auch seit 10 Jahren Kraftsport betrieben habe. Dort wurden allerdings früh einfallende Extrasystolen festgestellt. Wie würdet ihr das Ganze einschätzen? Ich habe einfach große Angst. Es wäre toll wenn sich jemand meldet der sich mit der Thematik auskennt. Was spricht dafür, was dagegen?


Liebe Grüße
Valentin

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  S-ICD hat gestern das erste Mal ausgelöst
Geschrieben von: Gwaihir79 - 11-21-2023, 07:17 AM - Forum: ICD / Defi & Schrittmacher - Antworten (1)

Hallo zusammen,

gestern Vormittag war es leider soweit: mein 2015 implantierter S-ICD musste zum ersten Mal eingreifen. Ich war zu Hause auf der Couch und mein 1,5 Jahre alter Sohn ist gerade in die Küche gelaufen als ich eine Ventrikuläre Tachykardie spürte, oder besser gesagt dieses beklemmende Gefühl, dass das Herz kurz stoppt und es einem etwas schwindelig wird. Ich spüre das regelmäßig, aber immer war es nach 1-3 Sekunden wieder weg. Aber dieses Mal war es stärker. Ich erinnere mich nur noch daran, zu glauben dass die Spitze überwunden sei, aber dann wurde ich bewusstlos. Dann sehe ich nur noch den Couchtisch neben mir, der Schädel dröhnt und ich wusste nicht, ob ich gerade träume oder nicht. Ich war völlig desorientiert und dachte ich wäre eingeschlafen und wache gerade ziemlich verkatert wieder auf. Ich spürte wie meine Brust etwas wehtat, nicht viel, aber da war irgendwas. Mein Sohn lief auf mich zu, was ich fast für einen Traum hielt. Dann kam langsam alles wieder zusammen und ich merkte, dass ich kurz weg war.

Ich hatte die Tage davor eine Gastritis gehabt, kaum getrunken, kaum gegessen. Waren die Elektrolyte durcheinander gekommen? Zu wenig Kalium? 20 Minuten vor dem Ereignis hatte ich 20 Tropfen von Madagast (ähnlich Iberogast) genommen. Zeitlich hab ich das erstmal als Ursache genommen. An den S-ICD habe ich da noch nicht gedacht. Ich dachte, wenn der geschockt hätte, hätte ich größere Schmerzen. Ich wollte das trotzdem checken lassen und mein Kardiologe hat das Gerät am Nachmittag ausgelesen. Bingo… es hat tatsächlich geschockt…

Jetzt liege ich im Krankenhaus zur Beobachtung. Mir geht es gut, keine Folgen des Schocks vorhanden. Ich hatte gestern Nachmittag schon meinen Sohn durch die Wohnung tragen können. Aber wie gehts nun weiter? Ich habe jetzt Angst vor der nächsten Tachykardie… nicht auszudenken was passiert wäre, wenn das beim Autofahren passiert wäre…

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  Festgestellte Dissektion der RCA im Herz-CT, wurde jetzt seit 1 Jahr nicht mehr beachtet, was kann ich tun?
Geschrieben von: Karl56 - 11-03-2023, 05:58 PM - Forum: Allgemeines - Antworten (2)

Hallo,

bei wurde im Herz-CT im proximalen R1 Segment der RCA eine Dissektion festgestellt. Diese Herz-CT-Untersuchung war im Sept. 2022.
Seitdem interessiert es kein Mensch, das ich in diesem Bereich eine Dissektion der RCA habe. Bin in dem Herzzentrum in Behandlung, wo das Herz-CT durchgeführt wurde. Aber bisher hat das dort keinen Kardiologen interessiert, ob da was ist oder nicht. Das ist nun über 1 Jahr her und es könnte sich verschlimmert haben.

Das Herz-MRT ist erst im Feb. 2024, bis dahin habe ich keine weiteren Untersuchungen mehr.

Nun, was kann ich machen?

Gruß Karl

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  Auswertung erneute Echokardiographie, was bedeutet das?
Geschrieben von: Karl56 - 09-09-2023, 05:02 PM - Forum: Allgemeines - Antworten (1)

Hallo,
bei mir wurde jetzt ein erneutes Herz-Echo durchgeführt.
Folgendes kam daraus:
M-Mode/2D-Messung und Berechnung
IVSd: 11mm
LA-Area: 25 cm²
LVIDd: 55 mm
LAV: 73 ml
LVPWd: 13 mm
Doppler-Messungen und -Berechnungen
MV E Vmax: 88 cm/s
Ao max PG: 10 mmHg
Ao mean PG: 5,0 mmHg
MV A Vmax: 94 cm/s
Ao Vmax: 159 cm/s
Ao Vm: 109 cm/s
MV E/A: 0,90
Linker Ventrikel
Der linke Ventrikel ist leicht vergrößert. Es besteht eine geringe Hypertrophie des linken Ventrikels. Die biplane linksventrikuläre Ejektionsfraktion nach Simpson wurde
mit 55-60 % bestimmt. Es wurden keine regionalen Wandbewegungsstörungen festgestellt.
Rechter Ventrikel
Der rechte Ventrikel ist nicht vergrößert. Die RV-Funktion erscheint normal.
Vorhöfe
Linker Vorhof leicht vergrößert.
Mitralklappe
Die Mitralsegel erscheinen zart und separieren gut. Es erfolgt kein Reflux durch die Mitralklappe.
Trikuspidalklappe
Die Trikuspidalsegel sind zart und zeigen gute Beweglichkeit. Es erfolgt kein Reflux durch die Trikuspidalklappe.
Aortenklappe
Die Aortenklappe erscheint zart. Die Klappe öffnet normal. Es besteht keine hämodynamische signifikante Aortenklappenstenose. Es wurde keine Regurgitation über der Aortenklappe beobachtet.
Perikard/Pleura
Es besteht kein kein Perikarderguss

Zusammenfassung
Die Untersuchungsqualität war mäßig eingeschränkt. Leicht vergrößerter li. Ventrkel mit normaler LV-Funktion. Es bestehen keine regionalen Wandbewegungsstörungen. Der li. Ventrikel erscheint gering hypertrophiert. Leicht vergrößerter li Vorhof. Normal großer re. Ventrikel. Die rechtsventrikuläre Funktion erscheint nicht eingeschränkt. Regelrechte Funktion der Mitral-, Tikuspidal- und Aortenklappe. Es wurde kein Perikarderguss nachgewiesen.

Was beutete das alles?

Gruß Karl

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  Wer hat Erfahrungen mit einem Kardio-MRT/Stress-MRT?
Geschrieben von: Karl56 - 09-09-2023, 04:50 PM - Forum: Allgemeines - Antworten (2)

Hallo,

ich war in der vorigen Woche im Deutschen Herzzentrum Berlin, wieder zur ambulanten Sprechstunde und zur Auswertung des Herz-Echo, was vor der Sprechstunde dort gemacht wurde. Hier kam nun raus, das sich nichts verändert hat, seit dem letzten Echo im Mai diesen Jahres.

Es wurde jetzt durch den behandelnden Kardiologen doch ein kardio-MRT/Stress-MRT angeordnet bzw. verschrieben, habe dazu auch schon eine Überweisung. Habe auch schon eine Radiologie die das durchführen würde, die auch das passende Gerät hat, sprich Röhrendurchmesser Ø 70 cm und eine verkürzte Röhre(157 cm). Wo ich als Adipositas- Patient und als Klaustrophobie- Patient reinkomme.

Nun bei diesem Kardio-MRT wird ja das Medikament Adenosin verabreicht. Jetzt ist die Frage, wie weit wird die Herzfrequenz(Puls) hochgetrieben , mit diesem Medikament und wie reagiert der Körper darauf, sprich Herz.
Habe da so meine Bedenken, das die mir soviel reinpumpen, das ich auf der Liege so nach Luft schnappe, als wäre ich 15 km gejoggt. Das ich da vollkommen aus dem Atem bin bzw. da an Atemnot bin.

Wer hat schon einmal von Euch so ein kardio-MRT/Stress-MRT mit Adenosin hinter sich bzw. über sich ergehen lassen müssen?
Wer kann mir dazu etwas sagen, wie man sich da fühlt und ob man da soviel Atmen muss, als wenn man 15 km gejoggt wäre?

Wäre toll, mal zu wissen, wie es Euch da ergangen ist.

Gruß Karl

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