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Geschrieben von: clausschr - 08-06-2024, 01:50 PM - Forum: Seelische Belastung
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Ich, m 59, sehr sportlich, hab meinen Leben lang Ausdauersport gemacht, Radmarathons gefahren etc.. Jetzt ein bisschen langsamer, aber immer noch Touren von 50-100km mit dem MTB (ohne E). Dazu regelmäßig Fitnesstraining seit mehr als 30 Jahren.
Seit 30 jahren habe ich Bluthochdruck, der aber eingestellt ist.
Vor 20 Jahren hab ich wegen meines anderen Hobbys (Tauchen) ein Herzecho machen lassen. Damals kam raus, dass ich ein vergrößertes herz habe und verdickte Herzwände. Der Kardiologe meinte damals "Sportlerherz".
Aktuell Tauchtauglichkeitsuntersuchung gemacht und mein Hausarzt meinte, da ist was ungewöhnliches im EKG - ab zum Kardiologen.
Nach viel Hin und Her über gute Verbindungen schnell einen Termin beim Chefarzt der Kardiologie bekommen.
Der hat so die Eckdaten abgefragt, hat gesehen, dass mein Cholesterin recht hoch ist.
Auf Nachfrage, ob ich Herzkrankheiten in der Verwandschaft habe, habe ich gesagt, dass mein Vater mit 65 am plötzlichen Herztod gestorben ist.
Darauf der Arzt: Mit den Cholesterinwerten und dem vergrößerten Herz schaffen Sie das nicht.
Jetzt nehme ich seit einer Woche Cholesterinsenker und warte auf den nächsten Arzttermin. Stressecho.
Der Punkt ich merke nichts, gar nichts. Ich habe ja so meine Feierabendrunden, wo ich meine Leistungsfähigkeit checken kann. Meine 50km Runde bin ich in Bestzeit mit Anfang 40 in 2:15 h gefahren. Jetzt fahre ich die entspannt in 2:30. Dabei bleibt mein Pulks absolut im Rahmen, mir gehts gut dabei.
Mein eigentliches Problem ist aber komplizierter. Mein Ziel war immer für meine Familie da zu sein und dafür zu sorgen, dass es allen gut geht. Das hat auch immer geklappt. Und wenn es denn sein soll, dann sind auch alle sehr gut versorgt.
Trotzdem kann ich meiner Frau und meinen Söhnen den Trennungsschmerz nicht abnehmen. Denn wenn es soweit ist, dann tuts ja einen Schlag.
Ich weiß nicht, ob und wie ich mit Ihnen sprechen kann um Ihnen da etwas Last wegzunehmen. Es wird ja hoffentlich nicht heute oder morgen passieren. Aber die Möglichkeit, dass ich meine Rente nicht mehr erlebe ist ja laut Arzt gegeben.
Wir haben ein sehr gutes und enges Verhältnis, ich will Ihnen aber nicht zu früh Sorge bereiten, sie aber auch nicht unvorbereitet lassen.
(Für mich persönlich habe ich kein Problem damit, ein schnelles Ende ist was Feines und ich hatte ein gutes Leben mit einer tollen Familie, Freunden und auch nie finanzielle Sorgen)
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| Herzinsuffizienz ja oder nein. |
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Geschrieben von: suchoi7 - 05-22-2024, 01:26 PM - Forum: Allgemeines
- Antworten (1)
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Liebe Mitleser,
seit Jahren haben ich Extrasystolen, genau seit 1984. Organisch hat man nie etwas gefunden. Seit Jahren habe ich Wasser in den Beinen. Erstmals so um 1990 entdeckt. Ultraschall hat keine Anhaltspunkte ergeben. Der letzte vor einem Jahr.
Nun habe ich vor ein paar Wochen im Urlaub immer mehr Extrasystolen bekommen, bis jeder 4. dann jeder 8. dann wieder jeder 5. Schlag über Stunden betroffen war. Also ab zum örtlichen Praktiker. Der hat die Extrasystolen sogleich entdeckt und mich in die Ambulanz eines nahegelegenen Spitals mit ausgezeichnetem Ruf verwiesen. Zu meiner Überaschung hat er gemeint, ich könne da ruhig selbst hinfahren. Was ich auch unfallfrei geschafft habe.
In der Ambulanz wurde ich hervorragend betreut und untersucht. Es wurde ein sehr niedriger Megnesiumspiegel und ein niedriger Kaliumspiegel festgestellt. Entsprechende Infusionen haben geholfen. Die Extrasystolen gingen wieder auf das normale Maß zurück. Manchmal habe ich tagelang keine.
ABER: Das Wasser in den Beinen, ein erhöhter NT-proBNP Wert haben zur Diagnose: Vermutlich HFpEF , latente kardiale Dekompensation geführt.Außerdem wurde im Lungenröntgen eine leichte Stauung in den Gefäßen festgestellt.
Aus allerlei Gründen (Bluthochdruck, Carotiseinengung, Praediabetes) schlucke ich 6 Tabletten am Tag. Da sind die Entwässerungstabletten noch nicht dabei. Nomexor 1x 5mg/ Lercanidipin 1x20mg / Valsacor 1x 160mg / Atorvastatin 1x 20mg / Allopurinol 100mg / Thrombo ASS 1x 100mg.
Mit der Diagnose bin ich zu meinem Praktiker. Man muss wissen, der ist auch Internist und hat lange im nächsten großen LKH eine Herzüberwachung geleitet. Außerdem ist er ein guter Diagnostiger.
Der hat schmunzelnd den Bericht der Ambulanz gelesen, alle Argumente vom Tisch gewischt. "Die Stauung hast du, weil du zu viel Wasser hast. Das Wasser ist nur zum Teil Wasser, der Rest ist Lymphe." Auf die erhöhten NT - pro BNP ist er nicht eingegangen, bzw gemeint, das sei nicht aussagekräftig.
Habe ich Luftnot? Nein. Husten? Nein. Leistungsschwäche? Ja schon. Da meine Halswirbelsäule völlig desolat ist, schone ich mich auf Anraten meines Orthopäden seit 15 Jahren total. Das sieht mein Praktiker als Ursache für mein Leistungstief.
Ich bin 73 Jahre alt, leider Raucher (seit 55 Jahren) und Alkoholgenießer im Übermaß.
Wem soll ich glauben? Der jungenm Ärztin in einer hervorragenden Ambulanz eines Lehrkrankenhauses einer medizin. Uni-Fakultät oder dem erfahrenen Praktiker und Internisten? Was meint Ihr?
Danke
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| Das gebrochene Herz |
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Geschrieben von: Broken Heart - 03-24-2024, 11:54 AM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (5)
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Hallo!
Ich grüße Euch sehr herzlich! Ich bin männlich, 43, und habe seit einiger Zeit ein paar Herzprobleme.
An dieser Stelle möchte ich Euch auch meinen Hintergrund schildern.
In meiner Familie ist Krebs nicht das Problem, sondern Herz Kreislauf Sachen.
Meine Mutter hatte ein Aneurysma in der Hauptader des Herzens, was dann operiert wurde, als sie etwa 70 war. Sie verstarb 2023 bei einer Operation im Krankenhaus, keine Herz OP, im Alter von 84.
Mein Vater hatte seinen ersten Herzinfarkt in seinen 40ern und dann insgesamt 4 Herzinfarkte, davon 2 mit Bypass. Der Arzt sagte damals zu ihm "Sie sind nun wieder fast stärker als jemand in Ihrem Alter. Ihr Herz funktioniert wieder".
Doch anstatt dies zu nutzen, den Vorruhestand zu genießen, fand er den Weg zu Alkohol und Tabak. Wurde depressiv... starb mit Ende 60.
Nun zu mir. Ich hab ältere Geschwister, die aber alle schon immer komisch mit mir umgegangen sind. Das hat mich immer schon auch belastet. Zu den meisten habe ich somit keinen Kontakt mehr.
In den letzten Jahren war ich der einzige der sich um Mutter gekümmert hat. Mutter ging es in den letzten Jahren schlecht. Schmerzen, Wasser in den Beinen etc. Knochen kaputt.
Die ganze Verwandtschaft ein einzige Schlangengrube. Also auch zu Verwandten kaum noch Kontakt.
Ich, das schwarze Schaf der Familie.... obwohl ich immer mit gekümmert habe um alles.
Nun, 2022 wurde es richtig schwierig. Erstens wurde ich Opfer schwerer Straftaten und Falschanzeigen, die ich hier nicht weiter erläutern möchte. Zweistens starb einer von meinen Brüdern, der zwar schwierig war aber wir hatten noch Kontakt. Er war durch seine Exfrau komplett fertig gemacht worden. Sorgerechtsstreit etc. Außerdem hatte irgendwer sein kleines Haus angezündet. Unbewohnbar.
Er wurde beschuldigt es getan zu haben, doch es gab Freispruch. (Brandstiftung, Verdacht auf Versicherungsbetrug....)
Eines Tages kippte er um. Kam ins Krankenhaus. Sein Hirn war stark geschädigt. Mutter und ich, wir konnten uns noch verabschieden, dann wurden die Maschinen abgeschaltet.
2023 im Frühjahr, als etwas mehr als ein Jahr her, kam Mutter ins Krankenhaus und starb.
Meine ältere Schwester hetzte mir daraufhin natürlich einen komischen Anwalt auf den Hals, der mit hinterhältigen Methoden versuchte herauszufinden, wieviel zu erben ist.
Als ich das durchschaute und selber einen Anwalt einschaltete, zeigte er sein wahres Gesicht und versuchte meinen Anwalt unter Druck zu setzen, dass sofort alle Details herausgerückt werden müssen.
Natürlich erstellte ich zusammen mit meinem Anwalt zügig das Verzeichnis, von dem was noch geerbt werden kann. Zwischendurch, im Herbst, wurde mein Haustier auch noch schwer krank, inklusive Krebs, der aber geheilt wurde.
Im Herbst 23 war ich dann erkältet und meine Leistung ließ nach. Symptome einer Herzmuskel Entzündung im Nachhinein.
Ende Februar aber erst landete ich beim Allgemeinmediziner. Besser spät als nie. Hoher Blutdruck. Und Pro BNP bei über 1000.
Dass ich bei Stress erhöhten Blutdruck habe, wusste ich schon, deswegen hatte ich in früheren Jahren teilweise mit Ramipril gearbeitet und teilweise auch mit anderen Maßnahmen.
Doch es klappte einfach nicht mehr. Es half nicht mehr. Puls und Blutdruck wollten nicht mehr runter.
Mein Nickname Broken Heart klingt negativ aber es ist nunmal so wie es ist. Die seelischen Belastungen waren zu viel geworden.
Eines hatte ich noch nicht geschrieben. Im Sommer 23, also einige Wochen nach Mutters Tod, hatte ich einen schweren Autounfall. Ich saß in meinem geliebten Kleinbus. Stand am Stauende auf der Autobahn. Ein PKW raste von hinten in meinen Wagen rein. Vermutlich mit bis zu 100 kmh.
Meine ohnehin schon angeschlagene Wirbelsäule.. nun noch kaputter!
Hinweis: HWS kann auch das Herz zusätzlich unter Stress setzen!!!
Seitdem ging es noch mehr abwärts mit mir, körperlich.
Jedenfalls war ich erst beim Allgemeinmediziner jetzt im Frühjahr 24 und dann ein paar Tage im Krankenhaus. Leider versäumten es die Ärzte eine Biopsie zu machen bei der Katheter Untersuchung. Seis drum.
Kardio MRT steht noch an. Konnte dort aus verschiedenen Gründen auch nicht gemacht werden.
Wird noch ambulant gemacht. Bin ja auch nun beim Kardiologen.
Funktion Linksventrikulär war Anfang März bei ca. 35 bis 40%
Hoffe die geht wieder hoch.
Aber was nun wirklich wichtig ist für mich: Ich stelle mein Leben um! Werde mein kleines Business noch mehr verkleinern. Mehr für mich tun. Keine Süßigkeiten mehr, die hatten mir jetzt über Weihnachten einen Zucker Schub gegeben, der nicht gut war. Kurz Energie.... und dann.... krank.
Ich stelle mich darauf ein, dass es jetzt bis zu einer wirklichen Besserung etwa ein Jahr dauern kann.
Selbst der Hund sagt: Nein, heute musst Du mich nicht in den Wald fahren... gehen wir ne Runde um den Block und fertig!
Er weiß es.
Ich ahnte schon, dass dieser Moment kommen würde im Leben.
Nun möge Mutter in Frieden ruhen. Und ich ruhe mich aus. Habe immer sehr viel gearbeitet. Immer volle Leistung gebracht. Das ging aber auf Dauer so nicht weiter.
Freundin habe ich, aber Kinder (noch) nicht.
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| Myokarditis seit 4 Monaten - Schubweise/Persistierend/Chronisch |
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Geschrieben von: 40to40 - 01-14-2024, 02:40 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (2)
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Hallo,
ich bin W32 und habe nach einem Infekt August seit Mitte/Ende Sept. scheinbar eine Myokarditis entwickelt.
Die Herzmarker wurden mehrfach gemessen/Ultraschall mehrfach durchgeführt und immer alles sehr gut. Ein MRT steht in Kürze an.
Dazu sollte man wissen, dass ich glücklicherweise weiterhin als Selbständige zu 100% im Homeoffice weiterarbeiten konnte (wenig stressig, macht Spaß und lenkt ab).
Zu den im Nachfolgenden beschriebenen "Schüben" (ein besseres Wort ist mir nicht eingefallen). Die Myokarditis war vmtl. die ganze Zeit da. Es ging mir dazwischen zwar immer wieder sehr gut, aber ich hätte jetzt kein Sport oder anstrengende Sachen unternehmen können. Sondern gut = eher symptomarme Zeit.
"Schub" 1 / Startphase:
Damals bin ich in die Notaufnahme mit starken Schmerzen in der Brust und im linken Arm + starkem Leistungsabfall in den 2 Tagen zuvor sowie Tachykardie und Herzrhythmusstörungen. Daraufhin zum Kardiologen und beide Male kam folgendes Ergebnis raus: - Troponin, CK, CKMB im normalen Bereich
- EKG normal, 24h EKG mit ventrikulären und supraventrikulären Extrasystolen
- Herzultraschall: Einwandfrei
Daraufhin bekam ich 2,5 mg Bisoprolol (1-0-0) verschrieben und meine Symptome besserten sich. Circa 3 Wochen später setzte ich in Rücksprache mit dem Kardiologen das Bisoprolol ab, da ich mich gut fühlte und begann, meinem Mann im Haushalt zu helfen (z. B. Geschirrspüler ein- und ausräumen, Staubsaugen...).
3 Tage später kehrten die ersten Symptome zurück... Ich musste mich fast 3 Tage lang ausruhen und das Bisoprolol erneut einnehmen, bis ich mich wieder gut fühlte. Jetzt, etwa 1,5 Wochen später, fühle ich mich besser, wenn ich mich nicht bewege, aber Spaziergänge, die länger als 15 Minuten dauern, verursachen Herzschmerzen und meine Arme fühlen sich (zusammen mit meinem Herzen) ziemlich schwach an und brennen ständig (zbsp. wenn ich den Wasserkocher nachfülle).
Schub 2:
4 Wochen später war das Allgemeinbefinden wieder sehr positiv und ich konnte etwas mehr mit den Kindern spielen und meinem Mann wieder im Haushalt helfen.
Dann kam der nächste Rückfall. Die Symptome waren ähnlich, wie beim ersten (Schwäche, Abgeschlagenheit, Brennende Schultern und schwache Arme. Innerhalb einer Woche ging es wieder bergauf, aber so hundertprozentig ist es nicht geworden.
Schub 3:
Nun hatte ich vor gut einer Woche zwei extrem stressigen Tag auf Arbeit und habe ab dem folgenden Tag dumpfe, persistierende Brustschmerzen bekommen und habe mich wieder sehr abgeschlagen gefühlt. Nachdem ich das Abmachung, die zu dem Stress geführt hat, rückgängig gemacht habe, hat der Brustschmerz neben konsequenter Schonung im Laufe der Woche wieder einigermaßen abgenommen. Allerdings ist ein erhöhter Puls + leichtes "aus der Puste sein" sobald ich zbsp Bücke geblieben.
Gegen Ende der letzten Woche hatte ich noch mal ein (eigentlich nicht) kurzes, stressiges Gespräch in dem ich direkt gemerkt habe, dass der Schmerz wieder kommt. Aber zum Glück war es wohl nicht lang genug und es hat sich gleich wieder gelegt.
Update zu Schub 3:
Die sehr leichten Kopfschmerzen der letzten Tage haben heute nun in starken Kopfschmerzen und einem sehr starken Herzstechen beim Gehen gemündet. Glücklicherweise war ich nur wenige 100m von Zuhause weg und habe es irgendwie nach drinnen geschafft.
Allerdings heißt das "Gehe zurück auf Los", da die ganze Myokarditis mit genau diesem Gefühl vor 4 Monaten gestartet ist. Unfassbar deprimierend.
Fragen:
- Ich weiß nicht, was ich von dem Verlauf halten soll. Ich hatte durchgängig sehr gute Blutwerte/Ultraschalle. Aber ich komme einfach nicht dauerhaft auf die Beine... Langsam habe ich auch Angst, dass es ein chronischer Verlauf ist/wird oder sogar zu einer dilatativen Kardiomyopathie führen könnte. Wie sehr ihr das?
- Ist es aus eurer Sicht bedenklich von zu Hause aus zu arbeiten? Die Alternative würde halt so aussehen, dass ich den ganzen Tag vor dem Laptop liege und Filme gucke oder im Sitzen (analog zur Arbeit) Computerspiele spiele... Also nicht wirklich ein anderer Tagesablauf... Da ich auch von vielen sehr langen Verläufen gelesen habe, kommt ein Niederlegen der Arbeit ohne weitere Evidenz auch eher nicht in Frage, aber glücklicherweise steht das MRT an.
- Wie sind eure langen Verläufe so ausgegangen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Habt ihr euch in der Zeit auch trotz Beschwerden mit Freunden getroffen, was unternommen, was im Haushalt gemacht? Der Arzt bei dem ich in der Zeit war, war nicht wirklich hilfreich. Sämtliche Aussagen waren eher vage...
- Kennt ihr im Raum Stuttgart/München Spezialisten, an die ich mich bei solch einem langen Verlauf wenden könnte?
- Folgender Artikel über eine Studie beschreibt eigentlich recht gut meinen Fall (nur, dass ich eigentlich kein Covid hatte). (https://aktuelles.uni-frankfurt.de/forsc...erklaeren/)
Jedenfalls vielen Dank vorab für alle Antworten und Ideen, die mir weiterhelfen könnten!
Liebe Grüße
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| Zusammenhang Ernährung – Herz – Blähungen und Wichtigkeit des passenden Herstellers deines Medikamentes |
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Geschrieben von: piet676 - 01-02-2024, 11:15 AM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (3)
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Hallo liebe Leute,
mein Name ist Piet und ich wollte mich zuerst einmal bei
dem Forum-Betreiber und bei allen bedanken, die hier so fleißig von sich schreiben. Es hilft einem ja
schon, wenn man liest, dass es viele andere mit dem gleichen Problem gibt und
wie sie damit umgehen.
Ich hatte im Juli 2021, da war ich 60 Jahre alt, auf einer
Reise mit dem Wohnmobil in Freiburg mit einmal nachts während des Schlafens Herzrasen
und das ging nicht wieder weg. Auch der Notarzt konnte nichts machen, kein
Medikament wirkte, so dass ich in die Uniklinik in Freiburg kam und man mir
dort einen Elektroschock verpasste, der mich wieder stabilisierte. 3 Stunden
mit über 200 Herzfrequenz, klingt ja nach einem Top-Triathlon Athleten, bin ich
aber nicht. Erstaunlicherweise ging’s mir die ganze Zeit gut dabei.
Nach 11 Tagen im Krankenhaus und diversen Tests wusste man
immer noch nicht, was die Ursache war, keinerlei Problem gefunden, nur dass ich
jetzt eine reduzierte Pumpfähigkeit des Herzens (43%) hatte und ein mögliches Kammerflimmern
bei mir reproduziert werden konnte, so dass sie mir einen Defibrillator
(Rivacor 3, ist auch Herzschrittmacher) verpasst haben.
Leider kann man bei mir kein MRT machen, da ich noch Draht im Bein habe von
einem Unfall mit dem Moped als Jugendlicher. Aber der Ultraschall und alle
andere Daten sagen, dass ich eine DCM habe.
Als ich wieder zuhause in Spanien war (lebe schon seit über
20 Jahren in Spanien) hat mein Kardiologe hier mit einem speziellen Ultraschall
festgestellt, dass ich einen kleinen Riss im Herz habe, der sehr wahrscheinlich
von einem Herzinfarkt kommt, den ich vor vielen Jahren hatte und gar nicht
bemerkt habe. Das kann man sehr gut auf dem EKG sehen. Er meint, mit einem
guten Lebensstil und den Medikamenten kann man heutzutage viele Jahre damit
leben.
So wie fast alle hier schreiben, deren Berichte ich schon
gelesen habe, kann man mit der Diagnose einigermaßen leben, wenn man regelmäßig
die Medikamente nimmt, alles ein bisschen ruhiger angehen lässt und es schafft,
sich nicht verrückt zu machen, was nicht immer leicht ist! Die Psyche spielt ja
bei allen Krankheiten eine sehr große Rolle. Ist bei mir auch so. Wenn das Herz
anfängt zu mucken, bekomme ich gleich Angst. Das wird mit der Zeit besser und
der defi hilft ja auch (hat er schon einmal sehr gut bewiesen, dass er das kann,
als er meinem Herz im August 2022 eine Tritt gegeben hat) und man lernt sich im
Laufe der Zeit besser selbst kennen. Ich kann jetzt schon ganz gut fühlen, wenn
es sich um Herzrhythmusstörungen aufgrund von diesen „ungefährlichen“
Extrasystolen handelt. Dann ist die Angst auch nicht mehr so groß. Wenn das
Herz mal andere Macken macht, ist die Angst durchaus sehr groß.
Meine Frau hatte mir damals gleich eine Gesundheitsuhr gekauft, die scanwatch
von Withings. Ist echt klasse, die zeichnet alles auf und man kann auch
Blutdruck und sportliche Aktivitäten usw. eingeben.
Aber ich wollte euch insbesondere von zwei Dingen erzählen,
die mir in den zweieinhalb Jahren aufgefallen sind und die eventuell auch für
andere wichtig sein könnten:
Zusammenhang Ernährung – Herz – Blähungen und Wichtigkeit
des passenden Herstellers deines Medikamentes:
Ich habe manchmal nach dem Essen so ein dickes Bauch Gefühl
und das erzeugt bei mir Herzrhythmusstörungen. Ist sehr unangenehm, aber wenn
ich es schaffe, die Luft herauszubekommen, gehen auch die Herzrhythmusstörungen
wieder weg. Das funktioniert mit den bekannten Mitteln wie Kamillentee, Pfefferminztee
oder Ingwer oder am besten einfach durch kräftiges Rülpsen ;-) Auch ein
Kräuterschnaps hat schon geholfen, aber Alkohol sollen wir ja lieber gar nicht
trinken. Tu ich auch nicht mehr.
Am besten wäre natürlich herauszubekommen, wovon der dicke Bauch kommt. Ich aber nicht einfach. Ich schreibe mir schon jeden Tag auf, wann ich was esse und trinke, um das herauszubekommen, aber da spielen so viele Dinge eine Rolle, dass es wirklich nicht einfach ist. Vielleicht auch irgendeine Allergie, zum Beispiel lactose oder oder....
Ernährung ist ja sowieso ein sehr wichtiges Thema. Kein
Alkohol und ein niedriger Cholesterin Wert sind sehr wichtig. Meine Frau
unterstützt mich in allem super und besonders auf dem Thema Ernährung. Wir
haben gerade das Thema Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren, sehr wichtig, dass man
da das richtige Verhältnis von maximal 3:1 einhält. Man kommt nur so schlecht
an Informationen ran, wie viel die wichtigsten Lebensmittel so enthalten.
Das andere Thema ist das mit den Medikamenten. Ich habe es jetzt
in den zweieinhalb Jahren schon drei Mal gehabt, dass ich meine „Lieblingsmedikamente“
Bisoprolol von Kern Pharma und Candesartan von Aurovitas nicht nehmen konnte,
weil sie mir in der Apotheke die von anderen Herstellern gegeben haben. Am
Anfang habe ich das natürlich nicht gewusst, aber nach dem zweiten Mal habe ich
meinen Kardiologen gefragt und er hat mir bestätigt, dass es durchaus sein
kann, dass man das eine oder andere besser verträgt, obwohl ja eigentlich der
gleiche Wirkstoff enthalten ist.
Ich musste im Herbst 2023 ein paar Wochen lang Bisoprolol von RatioPharm nehmen
und auch ein anderes Candesartan, weil die nicht lieferbar waren und mir ging’s
immer schlechter. Nachdem ich dann endlich wieder das richtige nehmen konnte, ging’s
schnell wieder bergauf. Jetzt hab ich immer ein paar Schachteln für ein paar
Monate auf Lager, falls das wieder passiert.
Außerdem nehme ich seit ein paar Wochen zusätzlich Weißdorn. Scheint auch gut
zu helfen. Ich konnte zum Beispiel eine ganze Zeit lang nicht auf der linken
Seite schlafen, weil dann das Herz anfing unregelmäßig zu schlagen. Das wird
seit dem besser.
So, nun ist erstmal genug. Bis dann und beste Grüße
aus Spanien von Piet
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