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  Was soll man davon halten
Geschrieben von: Mike - 01-27-2010, 06:03 PM - Forum: GDB - Arbeitswelt - Antworten (28)

ich fasse es nicht! ich habe heute mit meinem arbeitgeber telefoniert un ihm gesagt das ich nach 12 monaten krankheit wieder im april arbeiten möchte. nun meint mein chef das der alte job im aussendienst zu stressig für mich sei und es doch besser für meine gesundheit wäre, wenn ich mir einen anderen job suche. zwär wäre mein arbeitsplatz noch vorhanden und sie würden mich ja auch wieder nehmen aber im hinblick auf meine gesundheit eher ungern. :cursing:

ja glauben die den ich bin bescheuert? ist doch klar, dass die mich jetzt als behindie nicht mehr wollen. die haben doch nur angst das ich nicht mehr so belastbar bin. toll jetzt darf ich falls ich wieder arbeiten kann bei einer firma arbeiten die mich eigentlich gar nicht mehr will. da freut man sich schon auf die wiedereingliederung falls es soweit kommt. :thumbdown:

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  Da bin ich!
Geschrieben von: Canario - 01-25-2010, 09:59 AM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (25)

Hallo zusammen,

habe euer Forum ziemlich durchforstet und möchte mich nun
auch vorstellen.

Ich bin 51 Jahre alt und seit 2004 wegen einer chron.
Polyarthritis in Dauerrente. Seit einiger Zeit verspürte ich eine zunehmende
Antriebslosigkeit verbunden mit großer Müdigkeit. Meine diesbezüglichen Angaben
bei meinem Hausarzt und Rheumatologen wurden immer abgetan mit den Begleiterkrankungen
meiner Grunderkrankung. Stiche in der Herzgegend kamen hinzu. Im Mai 2009
spitze sich die ganze Geschichte zu. Die allerkleinste Anstrengung brachte mich
in Luftnot mit heftigsten Herzrasen. Da hatte mein Mann genug und brachte mich
ins Krankenhaus. Aus der Ambulanz heraus bin ich mit Verdacht auf Herzinfarkt sofort auf der
Intensivstation gelandet. Nach einer Katheteruntersuchung wurden zwar keine
verstopften Gefäße festgestellt aber eine Herzschwäche aufgrund einer
Herzmuskelentzündung sowie Herzklappenfehler. Während meines
Krankenhausaufenthaltes wurden mit 5 Liter Wasser aus dem Körper entzogen.
Jetzt werde ich entsprechend mit Medikamenten behandelt. Aufgrund meiner
Grunderkrankung habe ich 5 Prothesen im Körper und weitere bzw. Austauschoperationen
bleiben zukünftig nicht aus, daher sieht mein Kardiologe derzeit von einem
Schrittmacher ab, weil ich dann keine MRT-Untersuchungen mehr machen könnte, die
für mich wohl wichtig wären. Irgendwie habe ich die Herzerkrankung bisher wohl
nur zu meiner Krankheitsgeschichte dazugezählt und mich nicht so recht damit
beschäftigt, dass ich ernsthaft krank bin.

Ich denke, hier bei euch einiges zu erfahren.

Gruß
Canario Smile

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  Aufruf zur Organspendenpetition
Geschrieben von: NobleCause - 01-24-2010, 06:49 PM - Forum: Gästeforum - Keine Antworten

[URL="http://www.mehrorganspenden.de"][Bild: 4292403955_655f045421_o.png][/URL]

Jährlich sterben in Deutschland knapp 1000 Menschen (etwa 3 pro Tag) aus Mangel an Spenderorganen.

Dabei sind 2/3 aller Deutschen für Organspenden und sind auch selbst bereit Organe zu spenden. Aufgrund organisatorischer Probleme wird diesem Wunsch jedoch oftmals nicht entsprochen.

Desweiteren gibt es strukturelle Probleme im Gesundheitssystem welche angegangen werden müssen.

Um diese Probleme an den deutschen Bundestag heranzutragen wurde eine Petition gestartet.

Bitte hilf mit deiner Unterschrift bei der Petition für mehr Organspenden!

Unter www.MehrOrganspenden.de

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  Meine Geschichte
Geschrieben von: robbie - 01-19-2010, 09:04 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (24)

Hallo,

nachdem ich auf dieses Forum gestoßen und längere Zeit mitlese, habe ich mich heute registriert und möchte mich dann auch gleich mal vorstellen.

Mein Name ist Thomas und bin 46 Jahre jung.

Meine DCM Geschichte hat wahrscheinlich einen sehr frühen Beginn.

1979 wurde bei mir eine Krebserkrankung diagnostiziert. Eine fast 2 jährige Chemotherapie folgte, die seinerzeit neu und hoch dosiert wurde [img]wcf/images/smilies/cursing.png[/img]. 1989 wurde ich im Rahmen einer Studie am Herzen untersucht. Soweit ich mich erinnern
kann, wurde dort festgestellt, dass sich mein linke Herzhälfte vergrößert hatte. Aussage der damaligen Ärzte, HTX später, wird dann kein Problem mehr darstellen. Nach dem ersten Schock lebte ich ganz normal,beschwerdefrei über Jahre weiter.

Auch beim Sport hatte ich keine Probleme und fing zudem 2002 das Laufen an. 120 Laufkilometer in der Woche bei 6 Trainingseinheiten waren keine Seltenheit.

Im März 2009 hatte ich ein wenig Atemnot, schob es aber aufmeine Frühblüter-Allergie. Mein Hausarzt konnte auch nichts feststellen und verschrieb ein Asthmaspray. Ich war beruhigt! Die leichte Atemnot zog sich bis August hin,
dass Laufen fiel mir jedoch immer schwerer. Im August wurden meine Schilddrüsenwerte untersucht und eine Anhebung der Dosis empfohlen.

Die Beschwerden hielten jedoch an. Ich trainierte immer weniger. Im September 2009 dann der Jahrescheck mit EKG. Der Arzt fand keine Hinweise im EKG, ich solle wieder mehr trainieren. 1 Monat später hatte ich dann genug. Ich kam die Treppe nur noch unter Atemnot hoch. Ich habe den Arzt gewechselt und dann die Diagnose.

QRS-Verbreiterung, Verdacht auf DCM; was sich beim Kardiologen bestätigte. 40%EF, Vergrößerung des Vorhofes auf 40mm, linke Ventrikel auf 60mm vergrößert. Kompletter Linksschenkelblock. Seitdem erhalte ich Angiotensin II und wasserabführende Tabletten 20mg (warum auch immer gerade diese Medikamente?).

Mir geht es jedoch jetzt besser, wenn man von der Psyche einmal absieht. Die Lauferei mußte ich natürlich auch an den Nagel hängen.

Nach vielen Lesen gehe ich davon aus, dass mein Herz durch die Chemotherapie etwas mitbekommen hat, obwohl meine körperliche Fitness der letzten Jahre dagegen spricht. Ich habe deshalb die Uni-Klink angeschrieben, wo mir die Chemo verabreicht wurde und erhielt bereits am nächsten Tag eine Antwort.

Dort werde ich nun nächste Woche hinfahren und mich auch noch einmal untersuchen lassen. Vielleicht erhalte ich ja dort befriedigende Antworten,auch hinsichtlich meiner „DCM- Zukunft“ und anderer Therapiemethoden. Z.B interessiert mir brennend die Erfolge/Nichterfolge der passiven Kardiomyoplastie. Studie läuft bis 10/2010.

Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch. Es ist toll, das es so ein Forum gibt.
LG
Thomas

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  Hallo ihr lieben
Geschrieben von: katrin67 - 01-18-2010, 12:27 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (9)

Hallo, möchte mich gerne vorstellen und euch meine kleine Leidensgeschichte erzählen. Ich heiße Katrin,bin 42 Jahre alt,habe 2 Jungs (10 + 12 Jahre) und wohne in Meschede im schönen Sauerland.
Am 18.April 08 bekam ich plötzlich ziemliches Herzrasen (habe nie irgendwelche Probleme gehabt). Bin dann mit meinem Mann erst zum Hausarzt gefahren. Der hat mich sofort ins Krankehaus geschickt. Mir ging es trotz allem (Puls über 200) noch recht gut dabei. Na ja, im Krankenhaus dann sofort auf die Intensiv. Dann fehlen mit ein paar Stunden. Außer "alle weg vom Bett" u. "hallo schön bei uns bleiben" habe ich nichts mehr gespeichert. Warscheinlich auch gut so.
Nach den ersten kleineren Untersuchungen wurde ich dann nach Essen ins Elisabethkrankenhaus verlegt. Wir haben hier in Meschede nur eine kleine Kardiologie.
Dann ging es weiter und es kamen Katheter, Biopsie, MRT.....und schwupp hatte ich die Diagnose "ARVCM" und passend meinen Defi dazu.
Zu allem Übel hatte man im MRT noch eine Zyste entdeckt und ich mußte nochmal unters Messer. Wegen des Defis wurde das dann auch in Essen gemacht. War also insgesamt 5 Wochen im Krankenhaus.
Der Kinder zuliebe habe ich dann auf eine Reha verzichtet war aber dann mit den Kindern zur Kur.

Scheine das ganze von meinem Papa geerbt zu haben - der ist allerdings schon vor 33 Jahren gestorben genauso wie mein Onkel. Aber die Ärzte gehen davon aus, das sie nicht an normalen Herzinfarkten gestorben sind. Drei Monate nach meinem Krankenhausaufenthalt ist auch mein Cousin an Herzversagen gestoben - also alles in allem sollte ich froh sein und meinen Defi wirklich als Schutzengel betrachten.

Im moment geht es mir ganz gut und ich freue mich hier aufs Forum.

Liebe Grüße

Katrin

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