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  Spironolacton
Geschrieben von: Gwaihir79 - 04-18-2018, 04:06 PM - Forum: Therapien/Erfahrungen - Antworten (4)

Hallo zusammen,

mein Kardiologie kam heute mit der Idee, dass man mir ja noch Spironolacton geben könnte. Ich bin eigentlich sehr stabil und leistensfähig im Moment, ich sehe gar keinen Grund für eine Veränderung der Medikamente. Ich hatte vor 2 Jahren eine ganze Reihe von Medis nehmen müssen, wie Eplerenon, Amiodaron, kurzzeitig Digitalis und bin ganz froh, dass ich jetzt seit über einem Jahr nur noch Entresto, Carvedilol und Torasemid nehmen muss. Jetzt soll es wieder eines mehr sein, obwohl es keinen Grund gibt... dabei geht er ein ganz schönes Risiko ein: ich soll sehr vorsichtig und zwei Wochen lang das neue Medi nehmen und dabei fast täglich das Blut kontrollieren lassen... das Risiko scheint da sehr hoch zu sein, dass mir das Kalium entgleist... was soll denn sowas? Wie gesagt, ich würde es ja verstehen, wenn gerade irgendwas akut wäre... ich schaue mal, was mein Hausarzt dazu meint...

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  Herz CT
Geschrieben von: Avaron - 04-18-2018, 10:35 AM - Forum: Therapien/Erfahrungen - Antworten (1)

Hallo zusammen,

nachdem ja bei mir im Oktober 17 eine DCM festgestellt wurde sollte auch eine Herzkatheter-Untersuchung zum Ausschluss einer KHK gemacht werden. Da ich richtig Angst vor der Untersuchung hatte hab ich meinen Arzt gefragt ob den auch ein anderes Bildgebendes Verfahren funktionieren würde.
Er meinte dann das ebenfalls ein Herz CT auf einem modernen EKG-getriggertem CT-Scanner zum Beurteilen der Verkalkung geeignet wäre, ich dies aber selber bezahlen müsste und da gut und gerne ca. 500€ auf mich zukommen.
Da die Panik vor einer Katheteruntersuchung wirklich groß war und mir 500€ für die Gesundheit dann doch nicht zuviel waren hab ich einem CT zugestimmt.
Eine Woche später rief mich mein Arzt an und er meinte er hätte es jetzt doch hinbekommen das die Krankenkasse die Kosten übernimmt.
Gestern hatte ich nun meinen Termin und es sind keinerlei Anzeichen einer Verkalkung vorhanden. Die Untersuchung selbst war unspektakulär, nur ein leichtes Hitzegefühl im Moment der Kontrastmittelinjektion stellte sich ein. Mein Kreislauf war durch die intravenöse Gabe von ca. 5mg zusätzlichem Betablocker danach noch ca. 1 h ziemlich im Keller, aber ansonsten war das eine eher angenehme Untersuchung.

Wer wie ich ziemliche Panik (zugegebenermaßen vermutlich unnötig) vor einer Herzkatheterutersuchung hat sollte seinen Arzt also auf alternative, ebenfalls geeignete Untersuchungsmethodiken ansprechen. Und wie Ihr seht ist sogar eine Kostenübernahme durch die KK möglich.

Liebe Grüße,

Avaron

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  Eine dänische Designer Tasche hatte Schuld
Geschrieben von: KosovoGirl - 04-10-2018, 11:04 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Keine Antworten

Hei,

ich bin KosovoGirl, fast 44 Jahre alt, vor 9 Jahren habt ich einen Stromschlag bis ins Herz bekommen und hab seitdem ein sehr bedenkliches EKG als Beweis, das dieses EKG nichts mehr mit Panikangst zu tun hat. So schlimm, das ich nicht mehr ein EKG gemacht bekomme nach norwegischen ärztlichen Regeln, wo ich lebe.

Nebenbei hab ich noch Epilepsie, wo sich die meisten Anfälle zuvor mit fürchterlichen Herzgerattere anmelden!

Ich hab wie ein Wunder überlebt und danke Gott und meinem Freund jeden Tag, das es beide gibt!


LG
KosovoGirl

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  Da bin ich. Hilfesuchend usw
Geschrieben von: Steven71 - 02-26-2018, 03:41 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (2)

Hallo zusammen.
Ich hoffe das ich hier richtig bin.
Stefan, männlich, 46 Jahre alt. GdB 40.
Was hab ich? Nun ich habe seit dem 19.1. diesen Jahres den 4 Stent bekommen und stehe vor einem Rätsel. Zudem ist die Pumpleistung meines Herzens geschwächt. Nicht wild aber sie ist geschwächt.

2014 wurden mir die ersten 3 Stents gesetzt in den Hauptvenen oder Arterien. Also eigentlich Haupt Herzkranzgefäße.
Ein Doppelstent wegen abstützen in einer Biegung sowie ein Einfachstent an der Seite.
Jetzt am 19.1. hatte ich an der Hinterwand einen Verschluss und einen Herzanfall. Mir wurde daraufhin ein weiterer Stent gesetzt.
Am 20.1. durfte ich das KrHs wieder verlassen. Vorstellung beim HA.
Der meinte ich soll auf jeden Fall eine Reha machen da damals 2014 mein dann behandelnder Kardiologe meinte das ich auf 3 Stents keine Reha bekomme.
Das hatte ich mal so hingenommen. Nun. Muss ich dazu sagen das ich Januar 2017 nun doch eine Reha hatte (die lief aber aufgrund meiner orthopädischen Probleme. Kardiologische Hilfe hatte ich explizit gewünscht. Wurde nicht beachtet). Nun war ich aber trotzdem letztes Jahr für dreieinhalb Wochen da.
Nun hat mein HA mir direkt die Anträge für die Krankenkasse mitgegeben. Hab sie weggeschickt und die haben auch relativ zügig alles zur RV geschickt.
Und jetzt gehts erst los. Der Entlassbericht aus dem KrHs wurde der RV beigelegt der scheinbar den Ärzten dort nicht ausreicht eine Reha zu genehmigen.
Ein Gutachter wurde nun beauftragt. Super. Der Termin ist am 28.3. !!!!! Noch 1 Monat muss ich warten. Der Sachbearbeiter sagte mir noch wenn ich einen richtigen Befundbericht schicken würde dann würde es evtl auch ohne Gutachter gehen. Entscheiden dann die Ärzte. Weder mein Hausarzt noch der Kardiologe werden einen verfassen da es wohl ausreiche was auf dem Entlassbericht steht.
Ich versuche zu beschleunigen wo es geht. Hänge nun aber in der Luft bis zum 28.3. Und muss ja auch davon ausgehen das mein Antrag abgelehnt wird. Wenn der Gutachter nö sagt dann ist ja erst einmal nö.
Was kann ich dahingehend jetzt erst einmal tun um es zu beschleunigen?
Nun bin ich ja auch seit dem 19.1. krank geschrieben und lande dann unter anderem deswegen in der Lohnfortzahlung. Wer erstattet mir denn die Differenz zu meinem Lohn??? Es ist nicht meine Schuld das es so lange dauert.
Da ich aufgrund eingeschränkter dauerhafter Bewegungsfähigkeit einen GdB von 40 habe, hab ich aufgrund meiner Herzprobleme die Chance die erstmal wichtigste Hürde zu schaffen? Nämlich auf 50 zu kommen?
Nun macht mir das auch psychisch alles zu schaffen. Habe Famlie, Angst um meinen Job. Habe diverse andere familiäre Probleme die mir momentan echt Schwierigkeiten bereiten. Ich schlafe schlecht und das Einschlafen selbst dauert manchmal bis zu 4 Stunden. Bin dann regelrecht panisch weil mein Kopf nicht zur Ruhe kommt. Jetzt kommt noch dieser Ärger mit der Reha dazu weil es nicht vorangeht und sich niemand der Sache irgendwie annehmen will ausser mir. Habe am 5.3. erst mal einen Termin beim Psychiater zusätzlich gemacht.

Tja nun hoffe ich das es Möglichkeiten gibt wie man das alles hintereinander bekommt. Ich halte das nicht aus hier untätig rum zu sitzen und der Dinge zu harren.

Ich freue mich auf Antworten, Tips, Hinweise usw.

Vielen Dank und Grüsse an alle hier im Forum. Gute Besserung @all.

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  Kathederablation bei Vorhofflimmern mit COPD und Nahrungsergänzungsmittel
Geschrieben von: Dezemberkatze - 02-26-2018, 03:29 PM - Forum: Therapien/Erfahrungen - Antworten (3)

Guten Tag Gemeinde,

ich schreibe, obwohl es meinen Mann betrifft, doch dieser sich nicht so intensiv damit beschäftigen mag.

59 Jahre alt und wahrscheinlich seit längerem Vorhofflimmern, es ist permanent. Im KK wollten sie Kardioversion machen, ging nicht, wegen kleinen Gerinnseln im Vorhof. Also auf Xarelto 20 gesetzt und Metoprololsuccinat 2x 95 mg. Damit schlief er schon immer ein.

Nach 3 Wochen erneut ins KK, Blutgerinnsel waren weg, Kardioversion, brachte nichts. Dann Aufsättigung mit Amiodaron. Und danach erneut Kardioversion. Brachte wieder nichts.

Da Mann Leidensdruck hat, will er sich abladieren lassen. Jetzt waren wir bei der Kardiologin, die das Amiodaron abgesetzt hat, weil es nur Sinn macht, wenn ein Sinusrhythmus vorliegt. Denn mit diesen ganzen Cocktails ging es meinen Mann noch schlechter, er hätte überall einschlafen können. Und die Nebenwirkungen sind nicht zu verachten.

Er bekam das Amiodaron, obwohl er auch COPD Stufe II hat.

Zwischendurch waren wir zum Bluttest beim Hausarzt und die selbst bezahlte Vitamin D Testung ergab 12 ng/ml, das ist ein Mangel. Der Arzt sagte dazu nichts.

Wir machen nun Selbstmedikation: Vitamin D 4000 iE täglich, 300 mg reines Magnesium täglich, 100 Mikrogramm K2 täglich und Vitamin C 300 mg als Langzeitkapsel.

Nun ist fast der Termin der Ablation herangekommen und ich frage mich, ob man diese Nahrungsergänzung bis an den Termin heran nehmen kann.

Und ob man bei der Ablation wach ist. Mein Mann hat immer wieder Hustenanfälle, die unproduktiv sind, bis endlich dann noch etwas herauskommt. Das hängt mit COPD zusammen.

Ich mache mir Sorgen, wie das dann mit dem Katheder gehen soll, wenn er zu husten anfängt, da verletzen sie doch Gefäße?

Seine Erfolgsaussichten liegen vielleicht bei 50 %, weil es schon permanent ist? Sein Vorhof ist nur 2,5 cm, das soll so gut sein.

Ich mache mir richtig Sorgen. Und danach möchte er auch kein neues Antiarrhytmetika nehmen, weil die Nebenwirkungen reichten.

Er möchte auch mal wieder arbeiten gehen.

Das Vorhofflimmern liegt in der Familie, doch auch das COPD kann ursächlich sein und Stress. Und Stress hat er zu viel.

Wenn die Ablation geglückt ist, könnte der Stress alles wieder "kaputt" machen?

In der kommenden Woche geht es los. Ich fahre ihn in das Herzzentrum und will auch für ihn da sein. Leider habe ich kein Vertrauen zu Ärzten, in meiner Familie gibt es durch Ärztefehler eine Tote (innerhalb von 24 h, der Staatsanwalt war auch da) und meine Mutter trug auch gravierende, bleibende Schäden aus Behandlungsfehlern davon. Es gibt noch mehr kleinere Dinge.

Sein Leidensdruck muss so gross sein, dass er es trotzdem macht und vielleicht auch mehr an die Ärzte glaubt, als ich.

Kann mich hier jemand beruhigen und etwas zu den Nahrungsergänzungsmittel sagen?

Ich würde mich sehr freuen. Bis dahin liebe Grüße von Dezemberkatze

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