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  Alleinerziehend und DCM
Geschrieben von: Viki - 08-07-2021, 07:01 PM - Forum: Gästeforum - Keine Antworten

Hallo. Möchte mich vorstellen.
Bin 40 Jahre jung und alleinerziehende Mama von 4 Kids (19,7,5 und 3 Jahre)
Habe im März 2021 die Diagnose schwere Dilidative Kardiomyophathie (habe schon Vorerkrankungen mit Skoliose, schwerhörigkeit und Achalasie der Speiseröhre)erhalten mit 20% EF und einem damaligen nt-probnp wert von 1006.
Nervenzusammenbruch inklusive.
Ich wurde nach 10 Tagen Medikamenteneinstellung entlassen
Habe keinen Defi,nur ein Langzeit Ekg reveal linq aufgrund von synkopen.
Konnte im Spital mit der Diagnose gar nichts anfangen, dachte nur ich sterbe jetzt und muss mich von meinen Kindern verabschieden.
Mittlerweile habe ich es auf EF geschafft von 44%
Gut geht es mir trotzdem nicht.
Auch habe ich den ganzen Tag Atemnot, Schwindel auch im Nichtstun. 12 kg habe ich in der Zeit auch aabgenommen.vwrsuche täglich spazieren zu gehen.Mein nt-probnp wert ist aber noch immer erhöht, und schwankt zwischen 310 und 450. Und auch der Troponin schwankt zwischen 16 und 20.
Mein Kardiologe meinte ich muss runter mit den Werten und rauf mit den Medikamenten.
Mir macht aber mein niedriger Blutdruck teilweise unter 80 zu 40 und mein sehr niedriger Puls einen Strich durch die Rechnung. Puls abends teilweise unter40 Schläge.
Meine Medikamente 80mg Diovan 1+1/4-0-1
Nebivolol 5mg 1/2-0-1/4
Forxiga 10mg 1-0-0
Und jetzt Eplerenon (vorher spironolacton) 25mg 1-0-0
Ich frage mich warum Höchstdosis..nehmt ihr denn alle die Höchstdosis und wie erreichbar,wenn der Blutdruck und der Puls so nieder sind??
Ich war ja schon auf 10mg Nebivolol oben, entwickelte aber einen sehr niedrigen puls.darum die starke Runterdosierung des Kardiologen. Aber Diovan schaff ich nicht nicht zu erhöhen.
Bitte um eure Erfahrungen und auch mach ich mir total Sorgen das der nt-probnp wert nicht normalisiert.
Meine Werte waren 79 mm links stark diladiert mit EF 20%
Ursache unbekannt, wurde aber seitens der Ärzte nicht nachgeforscht.
Entschuldigung falls es zu lang wurde oder unübersichtlich.
LG aus Österreich 4811000016507949_[Bild: smilie_love_047.gif]_0

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  Hallo zusammen
Geschrieben von: Martin96 - 07-26-2021, 09:03 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (4)

Hallo,

Ich bin 24 Jahre alt und hatte im Sommer 2019 eine Herzmuskelentzündung. Nach längerer Schonung verschwand diese auch. Das Problem ist allerdings, dass ich seit dem regelmäßig starke Leistungseinbrüche bekomme. Ich bin begnadeter Sportler und gehe fünf mal pro Woche ins Fitnessstudio. Jetzt hab ich wieder so einen Leistungseinbruch bekommen: Schlappheit, keine Power, nächtliches Herzrasen und Unwohlsein. War schon beim Arzt, EKG und Ultraschall waren unauffällig, lediglich ein einziger Blutwerte war minimal erhöht. Ich könne laut Arzt uneingeschränkt alles machen.
Aber warum fühle ich mich dann trotzdem so schlech? Hatte so einen Leistungsabfall schon einmal vor einem Jahr, hat damals etwa einen Monat gedauert, bis ich wieder auf den Beinen war. In der Zeit dazwischen hatte ich überhaupt keine Einschränkungen und konnte Sport ohne Ende treiben. Und jetzt: eine einzige Erkältung und ich liege hier und es geht garnichts mehr.
Hat jemand hier vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich bin dankbar für jede Antwort

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  Erstdiagnose eines paroxysmalen Vorhofflimmerns,
Geschrieben von: OTC2018 - 06-18-2021, 08:32 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (1)

Hallo,

seit einer Woche habe ich folgende Diagnose im Krankenhaus bekommen.


Erstdiagnose eines paroxysmalen Vorhofflimmerns,


EHRA IIb, CHADS-VASC-Score 1 Punkte, HAS-BLED-Score 0 Punkte, orale Antikoagulation
aktuell: Spontankonversion in den Sinusrhythmus
 Arterieller Hypertonus
 Somatisierungsstörung/A


Therapie:
Medikament
Xarelto 20 mg 1 0 0 0
Metoprolol 95 mg 1 0 1 0


Im Juli Ablation geplant.

14 Jahre laut Ärzte psychosomatische Extrasystolen mit folgenden Auswirkungen. Berentet, 300 Stunden Psychotherapie, Medikament Sertralin gegen Extrasystolen, Immer wieder auftretende Extrasystolen:


Täglich mal im Abstand von Wochen Extrasystolen
manchmal Nachmittags bis in den Abend, dann auch Vormittag oder schon nach dem Aufstehen, in der Nacht.
Sehr oft nach dem Aufstehen zunehmende Extrasystolen und immer mehr werdend. Auf der Rettungsstelle nach kurzer Zeit alles verschwunden EKG,
Blut alles OB > Hinweis: Psychosomatik
.
Haufen EKGs in den letzten 14 Jahren und immer wieder die Diagnose psychosomatische Extrasystolen.

Nun meine vorsichtige Frage an Euch: kann es sein das ich die ganzen letzten 14 Jahre nix mit psychosomatischen Extrasystolen zu tun hatte und kann es sein das es schon immer Vorhofflimmern war ?

Und da ich nun natürlich Ängstlich mit der neuen Diagnose bin, wie schlimm ist mein Vorhofflimmer und wie sollte ich damit umgehen?

Danke für Eure Hilfe OTC

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  Belastungs EKG top, Ultraschall Flopp?
Geschrieben von: tonii - 06-07-2021, 10:01 AM - Forum: Allgemeines - Antworten (2)

Guten Tag liebes Forum.
Mein Name ist Toni und ich bin neu hier.
Zu mir: Ich bin 38 Jahre alt, treibe 3 mal die Woche Sport, und fahre ca. 5000 km Rennrad im Jahr (u.a. auch Rennen).
Auf Grund meiner doch ausgiebigen sportlichen Betätigung mache ich alle 3-4 Jahre mal ein komplettes Herz Checkup.
Heute war ich beim Kardiologen und jetzt sitze ich zu Hause und fühle mich (wie so oft) von meinem Arzt etwas im Stich gelassen.
Belastungs EKG: Mühelos die 225 Watt getreten (100%), Blutdruckanstieg im Maximum 175/80
Herz Ultraschall: Zitat "Erstaunlich ist, dass es bei der echokardiographischen Untersuchung zum Nachweis eines inhomogenen Kontraktionsveraltens kommt und einer leicht eingeschränkten systolischen Funktion mit einer EF 48%. Der enddiastolische Druck im linken Ventrikel ist nicht erhöht. Die Gewebedoppler Echokardie zeigt lokale Funktionsstörungen, vorzugsweise über der Vorderwand des linken Ventrikels und ein GLS -15%, also leicht eingeschränkt."

Der Arzt meinte nur dass ich wohl einen versteckten Infekt hatte und in 3 monaten zur Kontrolle nochmal vorbeikommen soll. Sport treiben soll ich weiterhin ganz normal.
Ich bin nun sehr verunsichert, weil ich in den letzten 2 Jahren nicht einen einzigen Infekt hatte, und das "klärende" Gespräch mit dem Arzt ungefähr 1 Minute ging, bevor er zum nächsten Patienten ging.
Kennt sich jemand hier im Forum mit solchen Befunden aus?
Ich würde mich über eure Hilfe sehr freuen und wünsche euch allen noch einen schöne Woche.
LG
Euer Toni

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  Zoll Live West Erfahrung
Geschrieben von: Hausix - 05-31-2021, 07:20 PM - Forum: Therapien/Erfahrungen - Antworten (3)

Mahlzeit,

mein Name ist Jan, ich bin 36 Jahre und hatte am 6.5.21 meinen dritten schweren Infarkt. Einige mögen jetzt denken: "Was? In dem alter schon 3 Infarkte?"

Leider kommen bei mir zwei Faktoren zusammen. Das eine wäre der Diabetes Typ 1 und das andere der vererbte hohe LP(a) - Lipoprotein(a) - wert.

Nun bin ich träger einer Live West von Zoll und möchte hier meine Erfahrungen teilen, die ich mit der Weste mache.

Als ich das erste mal Kontakt zu der Firma Zoll hatte, lag ich noch auf der Intensivstation. Es kommt ein Mitarbeiter vorbei, der alles erklärt und beim Beantragen der Weste hilft.

Bis die Krankenkasse die Kostenübernahme zuschickt, tritt die Firma Zoll in Vorleistung. Falls die Krankenkasse es ablehnen sollte, bekommt man auch hier Unterstützung.

Die Weste kostet der Krankenkasse monatlich c.a. 3000€

4 Tage später kam der gleiche Mitarbeiter mit der Weste vorbei und hat mich eingewiesen wie die Weste funktioniert. Die Schulung hat ca. 30 min gedauert.

Das Ladegerät für den Akku überträgt jede nacht die Daten der Weste an Zoll. Dafür ist in dem Ladegerät wohl eine Sim-Karte eingebaut. Da das ganze ein Amerikanisches Unternehmen ist, kann ich hier nicht genau sagen wo die Daten letztendlich landen. Ein Mitarbeiter schaut wohl hin und wieder in die Daten rein und wenn es oft zu Fehlalarmen kommt, wird man angerufen und bekommt Tipps wie man das verhindern oder zumindest wie es besser werden soll.

Wenn die Weste auslöst, hat man 1 Minute Zeit die Reaktionstasten zu drücken bevor ein Schock ausgelöst wird.

Das Tragen der Weste empfinde ich nicht als störend, nur der Monitor ist etwas auffällig und die Leute gucken schon etwas merkwürdig auf der Straße.

Leider reagiert die Weste auch recht empfindlich auf äußere Einflüsse. Bei mir kommt es unterwegs sehr oft zum Fehlalarm. Wenn man nicht schnell genug die Reaktionstasten drückt, piept sie sehr laut los. Das ist mir schon einmal in der Bank und in einer vollen S-Bahn passiert. Da der Monitor auch noch anfängt zu sprechen drehen sich sehr viele Leute nach einem um.

Der Tipp von der Firma die Weste enger anzulegen hilft nicht wirklich viel... Mittlerweile wickel ich mir schon einen Verband um die Brust damit die Weste enger sitzt aber auch das bringt keine nennenswerte Besserung.

Das Zusammenbauen der Weste ist recht Simpel. Alle teile, sind nummeriert. Der Akku muss täglich gewechselt werden. Die Weste darf nur per Hand gewaschen werden ohne Weichspüler etc. nur Seife. Man bekommt auch noch 2 Ersatz Westen damit man die auch täglich wechseln kann.

Das ist mein Fazit nach knapp 3 Wochen. 3 - 4 Monate soll ich die Weste tragen, mal gucken was in der Zeit noch so alles passiert.

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