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  Herzkrank und Arbeit?
Geschrieben von: luise1 - 02-27-2013, 03:54 PM - Forum: Allgemeines - Antworten (14)

Hallo Leute wie ist das bei Euch(gewesen) konntet ihr Euren Job weiter machen, wieder machen oder musstet ihr etwas neues machen?

Ich habe Angst völlig aus dem sozialen Gefüge rauszufallen wenn die krank Zeit dann mal um ist, denn mein Job ist zu schwer um ihn weiter zu machen ...und umschulen in meinem Alter? Wer hilft einem denn dann weiter, man fällt ja irgendwie ins nichts...
Ich bin zu jung um aufzuhören wie ich finde mit 54...

herzliche Grüße Luise1 [Bild: smilie_love_047.gif]

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  Bin neu hier!
Geschrieben von: #wicki# - 02-26-2013, 04:27 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (1)

Hallo Zusammen!

Im November 2011 habe ich meine Tochter in der 28 SSW verloren ;(
Aufgrunddessen wurde ich durchgecheckt und es wurde eine Gerinnungsstörung und eine Herzschwäche von 40% festgestellt ;(
Zuerst war da etwas Hoffnung vielleicht das es Schwangerschaftsbedinngt war, doch es besserte sich nichts nach fast einem Jahr alles gleich geblieben.
Nun woher diese Herzschwäche gebkommen ist kann man nicht 100%ig sagen?
Ich hatte schon vor der Schwangerschaft teilweise das Gefühl schnell außer atem zu sein, aber wer denkt da schon an ein Herzproblem?!
Ich habe dann meine Ernährung umgestellt und mit leichtem Ausdauersport begonnen, da ich ziemlich Übergewichtig war-noch ein bischen bin Wink
Bisher habe ich schon 20 kg abgenommen Big Grin
Die Herzschwäche hat sich trotzdem nicht gebessert doch ich habe ein viel besseres Gefühl
es tut mir gut und meinem Herz, das spüre ich!
Doch den Gedanken das ich mit einer Herzschwäche leben muß habe ich immer gekonnt zur Seite geschoben
bzw. habe ich mich sehr mit dem Tod meiner Tochter beschäftigt und das ganze irgendwie zu akzeptieren bzw. damit zu leben gelernt das das Thema Herzschwäche fast etwas nach hinten gerückt ist und nun wo ich mit dem Vergangenen sehr gut klar komme und es so akzeptiere
kommt erst mal das Thema Herzschwäche mit voller Wucht und kräftigem Schlag.
Ich weiß das ich das alles nur verdrängt habe doch anders hätte ich es nicht geschafft es wäre zu viel für mich gewesen!
Nachdem ich einige Schicksaale von euch schon durchgelesen habe, komme ich mir fast etwas blöd vor :S
Ihr habt teilweise so viel durchgemacht ich ziehe meinen Hut vor euch :!: :!: :!: :!: :!:
Wie habt ihr es geschafft es zu akzeptieren und damit umzugehen?
Ich habe gerade das Gefühl das ich körperlich versage!? War das bei euch auch so und wie seit ihr damit umgegangen?
Die Fragen sind hoffendlich nicht zu persönlich :?:

GLG Wicki!

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  Hallo, Diagnose: Myokarditis
Geschrieben von: K|Dan - 02-25-2013, 06:15 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (39)

Hallo,

Mein Name ist Daniel (20 Jahre alt) und ich bin neu hier im Forum !

Diagnose:


Vor etwa 6 1/2 Wochen (10. Januar - und nebenbei auch mein Geburtstag..) stellte mir man die Diagnose "Campybolacter jejuni assozierte Myokarditis".

Medikamente:

Betablocker Bisoprolol - 1,25 MG
Candessartan Celixetil (ACE-Hemmer Ersatz - da nicht vertäglich) - 4 MG

Verlauf:

Alles begann mit einer Durchfallerkrankung, die am 20. Dezember begann. Nach 2 Tagen ging es mir so schlecht, dass mich der Hausartz mit 40,5 °C Fieber ins Krankenhaus überwieß. Dort hatte ich die ersten 3 Tage bis zu 60 Durchfälle pro Tag. Ich bekam pro Tag wohl an die 20 Infusionen. Nach 6 Tagen (26 Dez.) wurde ich ohne Durchfall-Beschwerden wieder entlassen. Ein Fehler, den eigentlich fühlte ich mich überhaupt nicht fit - wollte aber unbedingt heim..

Daheim angekommen verbesserte sich meine Lage nicht. Ich hatte mittlerweile 7 KG verloren und weiterhin absolut kein Hungergefühl & Appetitt. Ich aß pro Tag höchstens eine Mahlzeit. Auch lag ich nur den ganzen Tag nur mehr auf Couch und bewegte mich kaum. Auch Brustschmerzen waren zu spüren. Bei der Kontrolle 7 Tage nach meiner Entlassung war mein Troponin (und noch ein paar andere Werte) erhöht. 3x so hoch wie sonst. Auch Lipase & Amylase (Bauchspieldrüsewerte) waren erhöht. Bei der Kontrolle am nächsten Tag waren meine Werte weiterhin erhöht. Meine Sorge wurde nun stärker. Ich litt an Panikanfällen & Brustschmerzen.Ironischerweiße beschäftige ich mich im Internet und hatte große Angst
an einer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüseentzündung) erkrankt zu sein.
Auch der Begriff Myokarditis wurde mir nun ein Begriff, bereitete mir aber wenig Sorgen.

Als am 4.Januar ein weiterer heftiger Panikanfall auftratt, bat ich meine Mum mich ins KH zu fahren. Sie stimmte zu. Blutwerte waren weiterhin erhöht. Die Sonographie dauerte über 30 Minuten. Der Arzt hatte einen kleinen Perikarderguss in meinen linken Herzbeutel entdeckt. Ich wurde stationär aufgenommen. Mir ging es durch die erhöhten Amylase & Lipase werten echt schlecht. Ich konnte nicht essen und musste mich andauerend übergeben und hatte auch Durchfall. Ich bekam wieder Infusionen. Diesmal auch Antiboitika über die Vene. Am 9. Januar hatte ich eine MRT. Die Übelkeit & der Durchfall wurden mittlerweile etwas besser. Alle Blutwerte waren rückäufig. Das MRT ergab dann die Diagnose, welche ich an meinen Geburtstag (10. Januar) dann auch bekam. Herzmuskelentzündung & 50 % LVF. Ich wurde dennoch am selben Tag entlassen mit der Aufforderung mich 6 Wochen zu schonen. Für den 4. Februar bekam ich einen Termin an einer Herz-Reha-Klinik. Bis dahin ging es mir unterschiedlich. Die zweite Woche nach der Entlassung hatte ich kaum Probleme. Ich schonte mich halt und saß viel vor dem PC. Die Ärzte hatten mir das auch erlaubt. In der 3 Woche hatte ich plötzlich einen extrem hohen Puls (Ich leide seit Kindheit an einen hohen Ruhepuls - ca. 100). An diesem Tag war meist um die 120. Ich fühlte mich wieder schlechter und war körperlich erschöpft. Ich hatte es vlt mit dem PC übertrieben? Keine Ahnung. Das war Ende Januar. Seitdem schonte ich mich komplett. So wenig wie möglich hab ich mich bewegt. Bei der Kontrolle am 4 Februar war meine Entzündung noch immer vorhanden (Entzündung oder Narben - Das sieht man dann im April). Meine LVF ist allerdings von 50 % auf 60 % gestiegen. Wie das? Die nächste MRT Untersuchung wurde auf April angesetzt. Ok, dachte ich mir. Die Diagnose ist jetzt 3,5 Wochen her, so schnell wirds halt nicht gehen. Jetzt ist die Diagnose allerdings schon 7 1/2 Wochen her und ich liege nur mehr rum. Mir ist alles zuviel, selbst Duschen & Anziehen empfinde ich als Kraftakt. Ich ging mehrfach zum Hausarzt, der kann mir aber nicht wirklich helfen. Jetzt hab ich mir für morgen einen Termin bei dem Arzt der Herzklink besorgen können. Habe ich jetzt einen Kardiologen hinzugezogen (Termin 7. März). Auch bin ich seit dieser Erkrankung zum absoluten Nervenwrack geworden. Panikanfälle, Angstzustände & Selbstmordgedanken bestimmen meinen Alltag. Ich bin zum Glück ein offener Mensch und hab meine Mum & Freunde davon erzählt (vom Selbstmord). Die konnten mich beruhigen. Bin allgemein ein ängstlicher (und depressiver) Mensch und gehe daher eh schon seit 2 Jahren zu einem Psychologen - welcher nun auch bescheid weiß. Die ganzen Berichte im Internet ... ich will einfach nicht mehr. Was man da alles zu lesen bekommt bereitet mir furchtbare Angst. Keine Ahnung warum, aber für mich ist diese Diagnose ein Todesurteil. Ich hatte als Kind eine körperliche Behinderung, die ich mit 18 Jahren behandeln ließ. Nach 16 Monaten Pysio konnte ich endlich komplett normal leben ! Keine Beschwerden, nichts. Ich war überglücklich ! Endlich konnte ich laufen und mich besser sportlich betätigen. Daher trifft mich das jetzt extrem hart. Mir ist durchaus bewusst das man für die Krankheit einen langen Atem braucht und sie auch ausheilen kann. Bei meinem Glück habe ich den Glauben daran aber schon längst verloren.. Auch da ich bis heute nicht weiß, ob durch Bakterien verursachte Entündungen ausheilen können. Das Internet scheint da geteilter Meinung zu sein. Manchmal heißt es, sie heilen besser aus - da durch Antiboitika behandlebar. Bei manchen Seiten steht wieder das genaue Gegenteil .. Ich bin verunsichert und brauche Menschen mit ähnlichen Erfahrugen. Ich bin psychisch nicht so stark, dass ich sowas einfach mal akzeptieren und wegstecken kann. ;(

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  Bypass
Geschrieben von: luise1 - 02-22-2013, 06:23 PM - Forum: News, Links, Berichte & TV - Keine Antworten

Hallo alle, wer hat wo wieviele Bypässe bekommen und wie ist Euer befinden hinterher gewesen?? Wie war die OP? Vor allem das Erwachen und wielange dauerte die Genesung?? In welchem Herzzentrum habt ihr Euch operieren lassen?Wie wart ihr mit allem dort zufrieen oder auch nicht?

Eine Altersangabe wäre auch nicht schlecht, ich bin 54....und ich hab tierisch Angst davor, vielleicht habt ihr Links oder eigene Erfahrungen....

gruß Luise1 [Bild: smilie_love_047.gif]

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  Frage zu schwere diastolische Dysfunktion (Relaxationsstörung)
Geschrieben von: jschmitt - 02-17-2013, 10:27 AM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (1)

bei mir wurde 2008 eine DCM Herzmuskelerkrankung festgestellt .Bei meinem REHA-Aufenthalt in Bad Krotzingen ( Baden-Klinik) wurde eine schwere diastolische Dysfunktion festgestellt. Ich habe meinen Kardiologen darauf hin angesprochen, der gab mir die Antwort, das kommt bei einer Herzmuskelerkrankung oft vor. Meine Frage ans Forum, hat hier jemand Erfahrung mit einer diastolischen Dysfunktion, und wie macht sich das bwei Euch bemerkbar. Ich habe mehrmals am Tage starke Herzkrämpfe ( Angina pectoris Anfälle). Ich bekomme Ranexa 2 X 500 mg u. Pentalong 2 x 80 mg dafür.

Gruß
Josef

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