Hallo und einen wunderschönen guten Morgen euch allen,
vorab ein großes Lob an die Macher dieses tollen Forums :thumbsup: Stelle mich kurz mal etwas vor. Bin der Tolga (53 Jahre) aus dem schönen NRW, seit 26 Jahren glücklich verheiratet und Dad von 4 Kids (25,23,16 u. 12). Meine Hobbys sind Motorad fahren und schrauben (Harley Davidson), Freunde. Vom Beruf bin ich seit über 20 Jahren Altenpfleger (Schwerpunkt Demenz).
Nun zu meiner Geschichte u. Beschwerden:
So Anfang Januar 2023 hatte ich immer wenn ich mich etwas belastet hatte so ein komisches brennen im Brustbereich was sich in beide Lungenseiten gezogen hat. Hab mir natürlich nix dabei gedacht weil ich vor ca. 4-5 Wochen eine etwas stärkere Erkältung hatte. Dachte ok vielleicht bin ich noch nicht zu 100% fit. Das Brennen kam und ging und wurde teilweise sogar schlimmer. Und da sagte meine Frau „so ab ins KH“. Was ich auch tat. War am gleichen Tag in der Notfallambulanz und haben mich direkt untersucht. EKG, 2x Troponinwerte und großes Blutbild. War alles top und wurde verständlicherweise nach Hause entlassen. Am nächsten Tag, ging es mir gut auch wenn ich mich belastet hatte. Dachte mir hm komisch gestern noch in der Notfallambulanz und keine 24std als ob ich nix hätte. Darauf der Tag fing schon echt beschissen an Bluthochdruck 163/101 Puls 157 und das in Ruhe (keine typischen Angina Pectoris Symptome). Ich bekam Angst, war innerlich total unruhig und meine Frau rief sofort einen Notarzt an. Vor Ort EKG gemacht und mir Blutverdünner gespritzt und ab ins Krankenhaus. Selbst da waren alle Werte ok. EKG, Blutwerte usw.
Kurze Vorgeschichte: Mein KardioDoc bei meiner Kontrolluntersuchung, hatte mir im Jahr 2022 vorgeschlagen das er mit mir eine Myokardzintegrafie machen wollte um Nummer sicher zu gehen weil ich Risiko Patient war mit bekanntem Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und Raucher. Gesagt getan. Das Ergebnis war eigentlich soweit ok. Mein Doc hielt es aber dennoch für Sinnvoll eine Kathederuntersuchung zu machen. Und genau das wollte ich nicht weil ich mir dachte warum ich habe null Beschwerden und hatte ehrlich gesagt auch echt Angst davor (hätte ich mal damals doch gemacht).
Weiter gehts.
Nun als ich zum zweiten mal wieder in der Notaufnahme diesmal mit Krankenwagen landete und trotz das EKG und Blutwerte ok waren, haben die mich stationär aufgenommen.
Am gleichen Tag kam der KardioDoc (Oberarzt) zu mir ins Zimmer und hat mir wegen meiner Risikogeschichte und Rücksprache mit mein Kardiologen geraten dringend eine Kathederuntersuchung zu machen. Ich willigte diesmal ein und keine Stunde später lag ich auf dem Tisch. Es wurden insgesamt 6-7 stents gesetzt. Bei der Untersuchung kam es wohl zum verletzen eines Gefäßes was der doc mit 3 stents repariert hat. Hatte wohl bei der Untersuchung einen (Gottseidank) kl. Herzinfarkt bekommen aber ohne Vernarbung etc.
Die Untersuchungen weil es wohl kompliziert war ging so ca. 3 std.
Danach ging es mir nicht so besonders gut immer wenn ich tief eingeatmet hatte, hatte ich Beschwerden (stechen auf dem Brustkorb).
Laut Echo hatte ich mir wohl eine Herzbeutelentzündung eingefangen die mit Tabletten behandelt wurde. Wurde nach ca. 1 Woche entlassen.
Sorry wenn es etwas zu lang wird aber es geht noch bissel weiter.
Am 15.3.23 sollte noch eine Kathederuntersuchung statt finden wegen der rechten Herzseite weil da wohl auch was zu wäre.
Da aber meine Beschwerden nach der Entlassung weiter anhielten ging ich nach ca. 1 Woche wieder ins KH und die für 15.3 geplante Kathederuntersuchung wurde vorgezogen. War der gleiche Doc und hat mir einen Stent in die rechte Seite gesetzt und die anderen vorher gesetzten sich angeguckt und meinte alles wäre ok.
Bin nach 2 Tagen entlassen worden und da ging es mir echt schon viel besser. Ging am 8.3 zur Reha und musste nach 2 Wochen die Reha wegen Gesundheitlich gründen (weil die Beschwerden anfingen) leider abbrechen. In der Reha wurden folgende Untersuchungen gemacht: Blutbild, EKG, 24std EKG, 24std Bluthochdruck, Ultraschall vom Herzen, und ein BelastungsEKG (bis 125W) war alles unauffällig.
An dem Entlassungstag bin ich sofort wieder ins Krankenhaus und wurde wieder stationär aufgenommen. War genau 1 Woche drin. Blutbild, Ultraschall, normales EKG unauffällig. Dann wurde ein BelastungsEKG gemacht und da wurde eine Zacke (Extrastole) gesehen und weil ich am Halsbereich leichte Beschwerden hatte wurde es bei 125 W abgebrochen. Der KardioDoc hat mir daraufhin einen 24std EKG verpasst. Diese war wohl absolut unauffällig. 2 Tage später wurde ich wieder entlassen.
So jetzt kommt’s ich gehe paar Stufen im Baumarkt hoch und auf ein mal bekomme ich Herzrasen und absolute Angst u. Panik (will nicht wissen was ich da für einen Bluthochdruck hatte). Nach so ca. 45 min ging es mir wieder besser. Daraufhin bin ich nach 3 Tagen wieder ins KH und da man mich da schon gut kannte alles nochmals gemacht EKG und Blutwerte waren alle top. Und bin wieder nach Hause.
Jetzt ist es ca. 1 Woche wieder her und teilweise habe ich immer noch Beschwerden die kommen und gehen. Puls mal super mal schnell. BHD Werte eigentlich ganz ok. Innere Unruhe, Angstzustände, manchmal Gefühl von nicht Tief einatmen zu können. Linke Hand manchmal kalt.
Medis nehme ich folgende: Ass100, Prasugrel 10mg, 16mg Candesartan morgens, 8mg Candesartan Abends. Metformin 500 und 20mg Pantraprozol.
Seit gestern ist in mein linkes Auge eine einblutung sehe aus wie ein Vampir. Habe gelesen das dies von dem Blutverdünner Prasugrel kommen kann (sowie auch kleine Hämatome und blaue Flecken im Körperbereich). Hattet ihr evtl. auch solche Einblutungen?
Habe auch die Befunde als Anhang rein gepackt. Kann mir einer von euch bitte sagen was bei der Ultraschalluntersuchung von 8.2.23 „inferobasal akinetisch (bekannt aus dem Vorbefund).“ beudeutet? In Klammern steht bekannt aus dem Vorbefund aber in keinem Vorbefund steht was. Alle Ultraschalls waren doch ok. Oder wie versteht ihr das?
Meint ihr, ich habe vielleicht Panikattacken oder Angstörungen (ich bin echt auch sehr viel bei Google am Lesen)? Sollte ich evtl. wieder ins KH?
Ich weiß der Text wurde zu lang bitte euch um sorry.
Über ein paar Antworten und evtl. Tipps, wäre ich euch wirklich sehr dankbar.
Wünsche euch und euren Familien frohe Ostertage. Bleibt alle Gesund.
Liebe Grüße ^^
Edit: sorry hatte ich vergessen anbei noch mal der Befund von mein letzten 72std EKG (3.4.23)
72 Std Langzeit-EKG:
Auswertungsdauer 24:00h, durchgehender Sinusrhythmus, HFmin 47 /min, HFmit 68 /min, Hfmax 130 /mIn, SVES 12, VES 268, keine Tachy-/Brady-Episode, keine Pausen › 2.5s. Beurteilung: Durchwegs normokarder bis tachykarder Sinusrhythmus mit physiologischen PQ, QRS und QT - Zeiten, kelne Sinuspausen oder sinuatrialen Blockierungen, keine relevante supraventrikuläre Extrasystolie, keine relevante ventrikuläre Extrasystolie.
nachdem ich schon mal vor 3 Jahren eine Myokarditis hatte und 2 Jahre gebraucht habe und mich davon zu erholen, habe ich mir leider Anfang Februar COVID geholt. Trotz Impfungen eine heftige Reaktion mit 40 Grad Fieber und ab Woche 3 auf einmal hoher Ruhepuls. Dazu Luftnot, dreimal in der Notaufnahme aber heute muss man wohl auf allen vieren kommen bevor man dort ernst genommen wird. Da Vitalparameter immer i.O. und Ruhepuls von 80 - 90 für die Ärzte OK ist, wird man nach Hause geschickt. Mein Kardiologe, selbst an COVID erkrankt, kam erst jetzt dazu ein ausgiebiges Echo zu fahren erzählt mir aber nicht das Der GLS auf -14,2% gerasselt ist bei Brustschmerz. Laut Literatur ist das auf jeden Fall pathologisch. Behandlungsstratgie Immunsystem runter bringend Kortison, das treibt wiederum den Puls noch höher.... Ich sage Euch in dieser Welt muss man lange suchen bevor man einen vernantwortlungsvollen Arzt findet. Herz MRT keine Kassenleistung bekommt man dann noch an den Kopf geworfen und nur über Umwegen wird dieser jetzt nächste Woche durchgeführt um mehr Klärung zu bringen. Zusätzlich hat das Virus wohl mein linkes Ohr angegriffen, zwei Baustellen auf einmal die keiner braucht.....
Jetzt keine Anweisung wie stark darf ich mich belasten, wenn es Myokarditis ist wäre Schonung angesagt, Laborparameter sprechen dagegen, aber das war bei meiner ersten Myokarditis auch schon so und wurde letztlich nur im MRT aufgedeckt....
wie oft wird bei Euch die Kalium und Natrium Blutkontrolle gemacht? Bei meinem Mann sind es schon sechs Wochen vorbei und die Hausärztin hat noch nix kontrolliert. :-(
ich bin "nur" eine Frau, aber es hilft mir sehr eure Krankheitsverläufe zu lesen. Es ist doch nicht alles so schwarz wie dr. Google es sagt. Hoffentlich geht es meinem Mann auch bald besser.
Er wurde am 28.11. mit Atemnot im KH behandelt. 52 Jahre alt, 170, 72 kg, Wasser in der Lunge, vergrößertes Herz, LVEF 18%. Aktuell ist er zu Hause, hat gar keine Symptome, verträgt seine Medikamente sehr gut, psychisch sind wir beide fertig. Ich muss ihn besser unterstützen, aber aktuell kämpfe ich nicht ständig zu heulen.
Wir waren noch im September beim Wandern und bestiegen ca. 1 km Höhenmeter. Wir hatten COVID im Juli und noch eine Grippe Ende September. Beide Mal war mein Mann deutlich kränker als ich. Er schont sich allerdings nicht und ist relativ schnell wieder auf den Beinen gewesen.
Aktuell warten wir noch auf einen Termin von dem Kardiologen. Er ist krankgeschrieben und ruht sich zu Hause aus.
Hallo,
mein zweiter Beitrag.
Mein Kardiologe hat mit mir Bisopropol 1.25 verschrieben.
Habe Probleme damit. Blutdruck nach 3 Tagen abgesackt, Puls in Ruhe unter 70, meistens 65.
Das größte Problem ist aber, wenn ich jetzt meine Runde drehe, flott Spazieren, steigt mein Puls auf 100 und ich bekomme irgendwann Brustschmerzen und fühle mich einfach fertig. Ich muss aber nicht schwitzen. Heute ist der 5. Tag der Einnahme. Ich soll jetzt laut Kardiologe eine Halbe Tablette nehmen.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen?
Ich soll in 2 Wochen ein Belastungstest EKG machen. Das kann ich mit momentan gar nicht vorstellen.
Ich hatte bis jetzt nichts am Herz. Bin nach einem heißen Bad gestürzt, deswegen der Check.
Bin 56 Jahre Alt