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Richtiges Verhalten im Notfall Teil 2

 

Maßnahmen bis zum eintreffen des Notarztes:

Man selbst sollte möglichst ruhig bleiben, keine Hektik aufkommen lassen, da die Angst sonst schnell in Panik umschlagen könnte. Dies gilt vorallem auch für die Angehörigen.
Ruhig und kontrolliert Atmen ist genauso wichtig, wie sich nicht zu bewegen.
Sollte der Betroffene bereits ohnmächtig sein, so ist es wichtig ihn in die stabile Seitenlage zu bringen und den Puls ständig zu fühlen. Am einfachsten geht dies an der Halsschlagader. Sollte kein Puls zu spüren sein, werden sofort Reanimationsmaßnahmen eingeleitet, solange bis der Notarzt vor Ort ist. Dabei spielt es in dem Moment keine Rolle ob sich ein Puls wieder einstellt oder nicht. Des weiteren müssen die Atemwege frei gehalten werden. Es empfiehlt sich, herausnehmbare Zahnprotesen zu entfernen, da sie im schlimmsten Falle zum ersticken führen könnte.

Achtung! Sollten Reanimationsversuche von Nöten sein, muss erst kontrolliert werden, ob der Betroffene einen implantierten Herzschrittmacher besitzt. Diesen erkennt man an der auffällig großen Narbe unterhalb des Schlüsselbeins bzw. an einen Patientenausweis in deren Brieftasche. Ist dem so, so wird der Schrittmacher die Reanimation selbstständig übernehmen! Dennoch gilt es durch eine Herzdruckmassage den Kreislauf des Patienten aufrecht zu erhalten, wenn der Defibrillator den Herzrythmuss nicht von selbst herstellt.



Autor: Alexander Schreiber
Bild: © Thaut Images - Fotolia.com

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Allgemeine Informationen

  • Ersteller

    agloco

  • Erstellungszeit

    Samstag, 8. Januar 2011, 03:41

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