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  Heute vor 3 Wochen großer Vorderwandinfarkt mit anschließender 4fach Bypass OP
Geschrieben von: mattes - 03-27-2015, 07:03 AM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (7)

Hallo an alle,
bin neu hier und auch in meinem Leben. Heute vor 3 Wochen hatte ich einen schweren Vorderwandinfarkt mit Not Op/4 Bypässe. Nun sitze ich hier zu Hause, am Montag fängt die Reha an und ich komm so gar nicht mehr klar. Alles ist logischer Weise anders. Ich komme mir vor als hätte ich meinen Weg verloren. Medizinisch ist alles OK, die Schmerzen im Rücken und Brustbereich durch die OP sind heftig aber werden ja vergehen. Die Schmerzen auf der Seele, das Erlebte ist da schlimmer.
Ich hoffe hier Unterstützung zu erhalten und auch irgendwann mal geben zu können. Im Moment fehlt es mir an allem, ich verstehe überhaupt nicht was da passiert ist.

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  Einen wunderschönen guten Tag :)
Geschrieben von: Meowchen - 03-25-2015, 07:38 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (4)

Hallihallo liebe Mitmenschen,

ich suchte mich gerade etwas durch euer Forum und wollte mich wenigstens mal melden und Hallo sagen. ^^
Es ist nämlich so, das ich dieses Jahr einen Herzinfarkt hatte und mich etwas... naja, sagen wir mal "stehen gelassen" fühle.

Generell bin ich so ein Krankheitsgeschichtenkind, von dem her weiß ich nun gar nicht was ich euch alles berichten soll oder ob das überhaupt Sinn macht und ich mich nur auf das Wesentliche beschränken sollte...

Am 4. diesen Monats wurde ich 32 Jahre alt.
Im Mai 2010 bekam ich einen Herzschrittmacher, da ich einen angeborenen AV Block 3. Grades habe.
Meine Ärzte und ich entschieden uns damals dazu um mein Herz für die nachfolgenden Jahre zu entlasten.
Im September des selben Jahres hatte ich dann einen Schlaganfall, mein Körper war aber dazu in der Lage alles schnell genug um zu organisieren, so das davon quasi lediglich kaum spürbare Schäden zurück blieben.
Das war auch gut so, behandelt wurde ich nämlich erst eine Woche später deswegen.
Leider hat man die Ursache nie gefunden. Es gibt zwei verschiedene mögliche Theorien, auf die man sich nun festgesetzt hat.
Einerseits hat eine meiner Herzwände wohl sehr viele Fasern in denen sich Gerinsel bilden können, andererseits könnte es auch eine Gerinnungsstörung sein, die leider noch nicht entdeckt wurde.

Wie auch immer, dieses Jahr dann am 18.1. hatte ich einen Herzinfarkt.
Um 4 Uhr wurde ich dadurch wach und die Schmerzen dauerten ziemlich lange an, denn bis ich ins falsche Krankenhaus kam, bis ich zwischen den 6 Notfällen dran genommen wurde, bis wir auf einen weiteren Rettungswagen warteten weil das Krankenhaus mich überhaupt nicht behandeln konnte und bis ich dann im richtigen KH war, vergingen leider ca. 5 Stunden.
Noch mehr, bis man mich dort behandelte... ^^'

Auch hier rettete sich mein Körper wohl von selbst (wir haben ja Übung im Überleben), weswegen die Ärzte erst am nächsten Tag darauf kamen was ich denn nun hätte. Ich muss sagen das ich in der Klinik noch vergleichsweise fit war. Zwar war ich auf der Intensivstation, aber ich wollte die ganze Zeit aufstehen und rum gehen... was vermutlich daran liegt das ich ein sehr freiheitsliebender Mensch bin und Dinge außerordentlich gut überspielen kann, wenn ich von der Leine bzw. den Geräten genommen werden möchte. Deswegen wurde ich auch direkt am 21. schon wieder entlassen, denn man konnte nichts mehr machen, es war alles schon geschehen, das Herz pumpte zwar "etwas schwächer" aber bis auf Medikamente zu geben waren die Ärzte etwas machtlos.

Wie dem auch sei, ich ging mit einem Langzeit EKG nach Hause und merkte dort dann erst das ich quasi zu nichts mehr fähig war im Vergleich zu vorher. Ich konnte nicht gescheit mit den Hunden gehen, selbst meine 20 Minuten Wege bereiteten mir Probleme und das Ganze wurde nur mäßig besser. Aber immerhin. Die Ärzte meinten das ich am 26.1. wieder arbeiten gehen könnte, davon war ich aber weit, sehr weit entfernt.
Ich versuchte es dann aber wenigstens am 10. und 11.02. wieder (zwar nur 2-3h statt 5, aber immerhin) und war am 12. nicht mehr in der Lage irgendwas machen zu können. Also meldete ich mich erneut krank.

Aber genau an diesem Tag rief man mich dann seitens der Klinik etwas panisch an, denn auf dem Langzeit EKG zeigten sich immer wieder Episoden wo mein Herz bis zu 4,2 Sekunden nicht reagierte...

Ich wurde also wieder in die Klinik "gebeten" und der Schrittmacher verleugnete diese Tatsache ganz konsequent.
Für ihn bestand die ganze Zeit kein Problem.
Also verging wieder einige Zeit bis man sich dazu entschloss den Herzschrittmacher inklusive Sonden zu tauschen.
Das geschah dann auch. Ich wurde erneut entlassen und... seitdem besserte sich absolut nichts mehr.
Nur die Schwindelepisoden waren danach verschwunden.

Da ich in meiner Arbeit endlich den Teil übernehmen darf auf den ich seit 2 Jahren nun hin gebettelt habe, wollte ich natürlich schnellstmöglichst zurück. Also ging ich zwei Tage arbeiten (seit dem Schlaganfall gehe ich ohnehin nur noch 5h/Tag arbeiten, weil danach mein Hirn Matschepampe ist) und schlief danach quasi nur noch. (Ich war auf jeden Fall ziemlich erschöpft, bzw. am Ende meiner körperlichen Kräfte) Am dritten Arbeitstag hatte ich die Nachkontrolle des Herzinfarktes und dort stellten sie einen EF von 43% fest, den sie nach Möglichkeit versuchen zu behalten, denn eine Besserung ist von Arztseite her ausgeschlossen. Wahrscheinlich sei zu viel Gewebe abgestorben während der ganzen Warterei.

Laut meinen Ärzten scheint diese Diagnose der Grund für meine andauernde Erschöpfung, die Schmerzen, die Müdigkeit, etc. pp. zu sein.
Deswegen meinte man, das ich doch noch einmal eine Wiedereingliederung machen sollte, in der ich mich nun befinde.
Ich habe jedoch gemerkt das nach 3 h nun mittlerweile definitiv Sense ist und mein Körper total durchknallt wenn ich versuche die Zeit zu erhöhen.
Zusätzlich soll ich morgen zum Sportmediziner der Uniklinik und der soll mich wieder hin bekommen.

Ich bin wirklich ein Hibbelkind, ich muss etwas tun und ich will mein Leben wieder haben. Allein schon wegen meinen drei Hunden, die mittlerweile nur noch einmal oder zweimal die Woche einen einstündigen Spaziergang bekommen, statt täglich, wie wir es gewöhnt sind.
Durchschnittlich schaffe ich gerade mal 1,5h pro Tag an spazieren gehen. Also es klingt jetzt vielleicht viel, aber wenn man halt den ganzen Tag Action und rum Gerenne gewöhnt ist, dann sind 1,5 h plötzlich echt sehr sehr wenig. o.O
War ja nicht so als hätte ich nur das gemacht.

Momentan muss ich abwägen was ich mache, denn ich schaffe neben der Arbeit quasi nichts mehr und wenn ich doch etwas machen möchte (wie eben zum Beispiel einen größeren Spaziergang) dann bestraft mich mein Körper postwendend mit totaler Erschöpfung, Schwierigkeiten beim Atmen oder stechenden Schmerzen bzw. eigentlich alles davon. -.-
Das führt dazu das ich neben Hunden und Arbeit quasi kein Privatleben mehr habe was nicht mit rum lungern zu tun hat...

So und deswegen bin ich hier. Ich lese hier von weit schlimmeren Zahlen und Bedeutungen und das Leute ihr Leben so toll meistern.
Aber ich finde nicht das wie.

Habt ihr euch umgestellt?
Geht ihr anderen Jobs nach?

Und die wohl wichtigste Frage, nach deren Antwort ich mich wirklich sehne und wo ich definitiv kein "du musst Geduld haben" hören möchte ist:
Wie lange dauert der Spaß und auf welche Einschränkungen muss ich mich ungefähr gefasst machen?

Wirklich, ich kann mir nicht vorstellen das 43% EF mich so rein brettern lässt und ich hab mich wirklich, wirklich, wirklich wochenlang geschont und nur das Mindestprogramm (also Gassi gehen) durchgezogen. Nur unterbrochen von ein paar wenigen Tagen (4, nicht zusammenhängend) an denen ich versucht habe weitestgehend normal zu leben...
Und ja, diese Fragen werde ich morgen dem Arzt auch stellen, aber ich sehne mich etwas nach Erfahrungswerten.... und Mut-mach-Beiträgen (sorry ^^'') denn ganz ehrlich: Meine Psyche leidet gerade ziemlich darunter. Es fühlt sich an wie fahren mit angezogener Handbremse und ich kann mir einfach nicht vorstellen das "Sport" nun plötzlich alles heilen soll. Vor allem: Mein Leben ist relativ sportlich gestaltet. Das was ich so am Tage (theoretisch, wenn ich es denn könnte) mache IST für viele andere Menschen ein Sport.
Leute gehen schnellen Schrittes spazieren und nur weil sie es Power Walk oder sowas nennen ist es nichts anderes als Gassi gehen auch.
Kniebeugen und Gewichte heben kommen so ziemlich ständig in meiner Arbeit vor... also zumindest bisher... aber wenn ich das alles nicht mehr gebacken kriege, dann kann ich mir halt nur schwer vorstellen was Sport dann zu bedeuten hat.

Okay, da lass ich mich morgen dann überraschen... jetzt muss ich erstmal raus mit den Hunden aber ich hoffe ich habe nun nicht zu viel Blödsinn geschrieben, sondern irgendwas mit dem ihr etwas anfangen könnt. ^^'

Viele liebe Grüße. Smile

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  Hey
Geschrieben von: Forbes_heart - 03-20-2015, 10:12 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (2)

Hey,
Also ich bin 15 und bei mir ist seit drei Monaten ein Herzfehler bekannt. Es fing alles mit zu hohem Blutdruck an ( 170/100) und endete in der Notaufnahme. Seitdem ist das mein ständiger Begleiter. In der Schule ist es besonders schwer. Mir wird vorgeworfen, dass alles nur vorzutäuschen. Ich habe offen mit meinem Lehrer darüber geredet und nun meinte er, dass ich doch "gut einen Vortrag über meine Krankheit halten kann." Ich bin verunsichert und hab Angst, alle zu langweilen. Hat vielleicht jemand Ideen, wie man sowa gestalten kann? Musste das schonmal jemand von euch machen und kann mir Tipps geben? Das würde mir sehr helfen :-)

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  Hallo!
Geschrieben von: Kaktus - 03-20-2015, 08:25 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (1)

Hallo, ich bin neu hier und will mich mal vorstellen Smile

Ich bin 22 Jahre alt und habe schon seit etwa acht Jahren Herzprobleme. Zweimal war ich deswegen schon bei meinem Hausarzt, aber der machte sich eher lustig über meine Beschwerden und meinte zu mir, ich wäre einfach nur unsportlich. Vor einiger Zeit habe ich von Angina Pectoris gehört und mich genauer darüber informiert. Meine Symptome passen fast 100%ig zu Angina Pectoris Stufe 3 oder 4. Deswegen werde ich mich auf jeden Fall endlich genauer untersuchen lassen.

Angefangen hat es mit ca. 14 Jahren. Damals wurde mir im Sportunterricht schon nach kurzer Belastung ständig übel, und einmal musste ich mich sogar übergeben. Im Laufe der Zeit sind meine Beschwerden immer schlimmer geworden. Seit mehreren Jahren ist es so schlimm, dass ich mir nicht einmal eine Jacke anziehen kann ohne massives Herzrasen zu bekommen.

Schon bei den geringsten körperlichen "Belastungen" fängt mein Herz sofort an zu rasen. Die Herzgegend fühlt sich dann sehr eng an und dieses Engegefühl tut auch irgendwie weh. Oft fühlt sich auch mein linker Arm bzw. die Schulter sehr schwach an. Bei etwas stärkerer Belastung (z.B. Treppensteigen) bekomme ich das Schwächegefühl auch im Unterkiefer und mir wird übel. Atemnot bekomme ich dann auch, was dann auch leichte Panik bei mir auslöst. Wenn ich mich anziehe oder so, dann muss ich immer Pausen einlegen und mich zwischenzeitlich ausruhen. Die Beschwerden gehen meistens nach 2-5 Minuten wieder weg. Diese Beschwerden habe ich mehrmals am Tag... selbst dann, wenn ich nur mal den Arm hebe oder von einem Stuhl aufstehe.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man nur wegen Unsportlichkeit solche massiven Beschwerden bekommt? ?(
Dabei gehe ich schon seit Jahren jeden Tag für ca. eine Stunde spazieren.

Bald werde ich deswegen wohl ein paar Untersuchungen machen. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Vielleicht ist es ja doch alles ganz harmlos und mit meinem Herz ist alles in Ordnung.

Liebe Grüße,
Kaktus

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  Was ist mit mir los?
Geschrieben von: dr123 - 03-16-2015, 09:33 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (5)

Ich möchte vorweg eines klar stellen ich habe nicht die Diagnose Herzschwäche erhalten sondern wollte nur einmal fragen ob meine Symptomatik nicht vielleicht darauf hindeutet.

Ich leide seide ca 3 Jahren an Problemen mit meinem Herzen zumindest empfinde ich das persönlich so das Ganze fing vor drei Jahren als ich 16 Jahre alt war und mir eines Tages ziemlich schwindelig wurde und ich Probleme beim Atmen bekam. Ich wurde ins Krankenhaus gebracht und diverse Untersuchungen wurden bei mir gemacht (Bluttest, Herzultraschall, Ekg, Belastungs Ekg, 24 Stunden Blutdruckmessung usw). Mit mir war alles in Ordnung nur riet man mir mehr Sport zu machen und ein wenig anzunehmen. Mein Blutdruck sei hochnormal. Nebenher wurde von einer Ärztin kurz erwähnt das mein Herzmuskel leicht vergrößert sei dies könnte aber von einer Verkühlung stammen die ich zu diesem Zeitpunkt hatte. In dem folgenden Jahr fühlte ich mich nie wirklich wohl und rannte von einem Arzt zum nächsten. Ich ging auch zu einem Kardiologen um die Sache mit dem Blutdruck noch einmal zu klären. Er machte alle möglichen Untersuchungen und sagte mir mein Herzmuskel hätte eine normale Größe aber ich sollte auf meinen Blutdruck achten und mehr Sport machen da ich untrainiert bin und mein Puls sehr schnell hochgeht. In den folgenden zwei Jahren gings mir eigentlich recht gut und ich achtete nicht wirklich auf irgendwelche Symptome und nahm vorerst auch einiges ab und macht mehr Sport. Dies änderte sich im Sommer dieses Jahres. Irgendwann im Sommer bekam ich Fieber und lag zwei Tage im Bett und verspürte das erste Mal Herzstolpern. Einige Tage später hatte sich das Ganze jedoch gelegt und ich dachte mir nichts dabei. Kurz vor Weihnachten änderte sich das komplett ich litt vermehrt unter Herzrasen und hatte wieder die Sorge das irgendwas nicht stimmt also machte ich einen Termin beim Kardiologen aus. In den folgenden zwei Monaten bis zur Untersuchung litt ich immer wieder an Herzrasen und ich begann wieder meinen Blutdruck zu messen der nun meist bei ~140/85 lag. Bei Anstrengung verspürte ich das mein Puls außerdem extremst schnell hochging und ich war mir sicher das irgendwas nicht stimmt. Beim Kardiologen besprach ich dann alle meine Probleme und erklärte im meine Symptome. Er untersuchte mich sehr ausführlich: ultraschall, Belastungs-EKG, EKG, 24H-EKG usw). Das Ergebnis war ähnlich wie vor zwei Jahren. Mein Blutdruck sei an der Grenze und meine Kondition sei Katastrophal und vergleichbar mit der eines alten Mannes. Wenn ich nichts ändere müsste er mir in spätestens zwei Jahren Medikamente verschreiben und ich sollte mindestens 10 kg abnehmen und mehr Konditionstraining machen. Das 24H EKG hat er jedoch nicht mit mir besprochen ich bekam einen Befund mit seinem Kommentar zugeschickt. Ich hörte auf seine Tipps und mache nun dreimal die Woche Sport und habe auch bereits 4kg abgenommen. Nun sind ca 4 Wochen vergangen und mein Blutdruck ist eigentlich immer unter 140 .

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage ich habe nun in den letzten Tagen vermehrt meinen Puls kontrolliert(mit einer guten Pulsuhr und Pulsgurt) und bemerkt das ich einen Ruhepuls von 50-60 habe. Ich habe auch meinen Befund zum 24H EKG genauer untersucht und entdeckt das dieser unauffällig sei bis auf bradykarde Phasen. Und zwar soll mein Puls in der Nacht um 5 Uhr wohl mehrmals auf ca 40 gegangen sein. Auch auf dem Befund ist mein Ruhepuls von ca 55 unkommentiert. Generell ist mein Puls viel niedriger als zuvor auch beim Sport steigt mein Puls nicht mehr so schnell an, was auch daran liegen kann das ich zum Zeitpunkt des EKGs schon an einer Grippe litt die ca 2 Tage später dann komplett ausbrach.

Deswegen wollte ich Fragen wie schätzt ihr die gesamte Situation ein, sollte ich mir da Sorgen machen oder auf die Tipps der Ärzte hören?

Ich erwarte keinen ärztlichen Rat von euch nur mach ich mir schon seit Ewigkeiten Sorgen das ich an einer Herzkrankheit leide und vllt könnt ihr mir ja mal mitteilen wie ihr die Situation einschätzt.

MfG

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