Ob man Kekse mag oder nicht, dieser Hinweis muss sein.
Wir verwenden auf dieser Webseite Cookies. Diese verarbeiten auch personenbezogene Daten. Zum Einsatz kommen auf unserer Seite: Technisch notwendige Cookies, Statistik-Cookies sowie Cookies von Drittanbietern. Indem Sie auf „Cookie-Einstellungen“ in der Fußzeile klicken, erhalten Sie genauere Informationen zu unseren Cookies. Durch einen Klick auf das Auswahlfeld „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung aller Cookies zu, die unter „Cookie-Einstellungen“ beschrieben werden.

Ein Cookie wird in Ihrem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass Ihnen diese Frage erneut gestellt wird. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Hallo, Gast
Sie müssen sich registrieren bevor Sie auf unserer Seite Beiträge schreiben können.

Benutzername
  

Passwort
  





Organspende rettet Leben

Durchsuche Foren

(Erweiterte Suche)

Aktive Themen
Sekt oder Selter?
Forum: Off Topic
Letzter Beitrag: agloco
03-04-2026, 05:45 PM
» Antworten: 238
» Ansichten: 398,122
Herzfehler - Gendefekt se...
Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
Letzter Beitrag: agloco
03-04-2026, 05:37 PM
» Antworten: 1
» Ansichten: 267
Riesenzellmyokarditis
Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
Letzter Beitrag: agloco
03-02-2026, 07:08 PM
» Antworten: 12
» Ansichten: 25,528
Willkommen im neuen Forum
Forum: News, Kritik und Anregungen
Letzter Beitrag: agloco
03-02-2026, 06:05 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 220
Jemand Riesenzellmyokardi...
Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
Letzter Beitrag: Majdou
02-23-2026, 02:59 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 267
Amyloidose
Forum: Allgemeines
Letzter Beitrag: Karl56
12-09-2025, 06:46 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 10,956
Neu hier - Verdacht auf D...
Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
Letzter Beitrag: PePe71
11-17-2025, 07:25 AM
» Antworten: 1
» Ansichten: 21,575
Cto-Pci
Forum: Therapien/Erfahrungen
Letzter Beitrag: Adjuster
10-07-2025, 09:24 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 14,331
Herzkatheter (Stent) oder...
Forum: Allgemeines
Letzter Beitrag: Wari31
10-07-2025, 03:15 PM
» Antworten: 4
» Ansichten: 11,723
Herzkatheter (Stent) oder...
Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
Letzter Beitrag: Wari31
09-25-2025, 10:19 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 15,131

Foren-Statistiken
» Mitglieder: 1,198
» Neuestes Mitglied: Michael Timmermanns
» Foren-Themen: 1,612
» Foren-Beiträge: 16,999

Komplettstatistiken

 
  Huhu - ganz frische "H"-Karte!
Geschrieben von: questinchen - 03-06-2019, 10:23 AM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (2)

Hallo zusammen,


ich (w/51 J.) bin eigentlich mehr der "Komm ich alleine mit klar-Typ"...doch ich stoße tatsächlich mal an meine eigenen Grenzen. Bei mir gingen vor 14 Tagen die "Lampen" aus und ich fiel in Ohnmacht, nachdem ich schon seit ein paar Tagen Druck und Brennen unter dem Brustbein hatte! Besuch beim Arzt (2 Tage zuvor) ohne Befund. EKG, Blutsenkung und Ultraschall waren nicht besorgniserregend!


Ich wurde dann an besagtem Tag (als ich umfiel) mit Blaulicht ins KH gefahren, wo nach einer Blutsenkung ein erhöhter Troponin-Wert festgestellt wurde, der (lt. Doc) auf einen Herzinfarkt hinwies. Dieser Wert stieg weiterhin an und ich durfte mir 5 Tage die Intensivstation betrachten. Ich bekam einen Stent gesetzt, da eines der Gefäße wohl zu 60% verschlossen war, was zu meinem Herzinfarkt führte. Naja und nun gehöre ich wohl ebenfalls zur Gruppe derer, deren Leben einfach mal vor die Füße geschmissen wird, zumindest fühlt es sich für mich so an. Ich bin normalerweise ein absoluter Tablettenverfechter und nun schlucke ich 7 verschiedene Medikamente und leide unter ätzenden Nebenwirkungen. Ich leide seit 2000 an Bluthochdruck, der sehr schlecht eingestellt war. Ich musste 5x das Medikament wechseln, doch der Blutdruck ließ sich kaum senken. Dank meines kurzen KH-Aufenthaltes bin ich nun optimal eingestellt, leide jedoch unter der Masse an Tabletten und ständigem Schwindel (vermutlich ebenfalls durch eines der Medics oder weil mein Körper keinen normalen Blutdruck gewöhnt ist g*).


Ganz schön beängstigend die Situation und ich bin froh, hier ein paar Gleichgesinnte zu treffen...die meine Ängste und Sorgen verstehen. Denn leider kehrt das Umfeld einem schnell den Rücken, wenn man auf einmal so "gesund" leben muss. Traurig eigentlich...naja, Verständnis heißt nicht gleich, dass "man" versteht!


Auf diesem Wege Euch allen erst einmal ein "Hallo" .. Big Grin

Drucke diesen Beitrag

  Meine Geschichte als Emah-Patient
Geschrieben von: tony100 - 03-01-2019, 03:11 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (2)

Hallo,

ich bin 38 Jahre alt und seit Geburt mit einem "nicht gesunden Herzen" unterwegs. Als Oberbegriff wird bei mir immer Shone-Komplex erwähnt.
Ich habe 5 Herz-Ops hinter mir

  • 1980 als Neugeborener
  • 1986 mit 6 Jahren
  • 1992 mit 12 Jahren
  • 1995 mit 15 Jahren
  • 2009 mit 29 Jahren
Die Operationen, die ich als Kind und Jugendlicher hatte, habe ich gut wegstecken können. Klar in der Schule wurde ich bei den Lehrern durch meine Krankheit bevorzugt und vom Sport befreit. Aber das hat mich seelisch nicht belastet.
Die OP 2009 war schon ein Wendepunkt in meinem Leben. Ein Jahr davor hatte ich angefangen, mir Gedanken zu machen, welches Thema ich für meine Diplomarbeit wählen sollte. Ich hatte die Herzkrankheit gut im Griff. Sie beeinträchtigte mein Leben nicht zu sehr. Doch dann fingen im Herbst 2008 Panikattacken an. Mein Herz raste urplötzlich. Meine Emotionen spielten verrückt. Erstmal dachte ich, es wäre psychischer Natur. Bis im März 2009 im Uni Klinikum Münster festgestellt wurde, dass meine Aortenklappe nicht mehr einwandfrei funktionierte.
Eine mechanische Aortenklappe sollte hier Abhilfe leisten. Die Ärzten sagten mir aber aufgrund meiner Vorerkrankungen (4 Ops) wussten sie nicht wie die Vernarbungen waren und wo das Herz genau liegen würde. Ein höheres Risiko war gegeben. Die Ärzte erklärten mir, dass der Eingriff mit Komplikationen verbunden wäre. Sie erklärten mir, dass allein, wenn der Brustkorb geöffnet wird, das Risiko bestehen könnte, das Herz zu beschädigen.
Als Beispiel erklärten Sie mir, ich solle mir vorstellen eine Schüssel zu nehmen. In diese rohe Eier zu legen und mit Zement zu übergießen. Nun soll ich mit Hammer und Meißel versuchen, die Eier unbeschädigt aus dem Zement zu entfernen. :wacko: Das hatte natürlich in mir Zuversicht hervorgerufen! ;(
Letzten Ende bin ich trotzdem das Risiko eingegangen, da ohne Op mir nicht lange vom Leben (6-12 Monate) geblieben wäre.
Zum Glück ist es gut ausgegangen. Dafür danke ich Gott unendlich.
Nach der Op hatte ich einen externen Schrittmacher. Dieser sollte das Herz animieren neue Leiterbahnen zu finden, da beim Aortaklappenersatz wohl der AV-Block beschädigt werden kann. Das hat leider nicht so geklappt, wie sich die Ärzte es sich vorgestellt hatten. Also musste ein Herzschrittmacher implantiert werden. Natürlich hatte ich wieder das immense Glück, dass eine Sonde nicht richtig festgesetzt hatte, wodurch ein erneuter Eingriff nötig war.
Nach dem Aufenthalt im Mai 2009 sollte eigentlich eine ABH stattfinden. Diese wurde mir erstmal ambulant genehmigt, die ich aber nicht so antreten wollte, weil ich mich noch zu schwach fühlte, weil ich im Krankenhaus fast 3 Wochen im Bett gefesselt war.
Aus der ABH wurde im September 2009 eine Reha. In der Reha wurde eine Herzrhythmusstörung festgestellt, wodurch nach der Reha ein erneuter Aufenthalt im UKM nötig war.
Hier wurde eine elektro physiologische Untersuchung durchgeführt. Da konnte man diese Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Wodurch dann ein Herzschrittmacher mit Defi implantiert werden musste. Durch die Einnahme von Marcumar / Heparin-Therapie kam es zu einem großen Hämatom. 3 Wochen Aufenthalt hat mich das gekostet. Die Ärzte haben nur gekühlt und von einem erneuten Eingriff abgeraten.
Nach diesem Jahr hatte ich ein paar Jahre Ruhe.
Ich hatte 2010 dann mein Studium als Diplom-Informatiker erfolgreich abgeschlossen und 2011 geheiratet.
2012 eine neue Arbeitsstelle angetreten. Alles verlief gut.
2013 saß ich zu Hause vor meinem PC und meine Brust fing an zu vibrieren. Ich wusste nicht, was das sein sollte. Ich dachte, wenn das Gerät ein Alarm aussenden würde, würde ein Ton erklingen. Also musste ich ins UKM. Da wurde mir gesagt, dass die Vorhofsonde ausgefallen wäre. Ein Eingriff sollte stattfinden. Jedoch nach weiteren Überlegungen, hatten sich meine Ärzte dagegen entschieden, da diese Sonde nicht wichtig wäre und ich auch ohne diese Sonde gut leben könnte. Big Grin
2013 war ich einem Eingriff um Haaresbreite entkommen.
Im gleichen Jahr bin ich Vater geworden.
2015 meldete sich das Gerät noch einmal. Nun musste ein Eingriff vorgenommen werden, da eine Sonde aus der Hauptkammer betroffen war. Der Eingriff verlief ohne Probleme, außer dass sich wieder ein Hämatom gebildet hatte. Ich hatte wieder viel gekühlt und meinem Arm geschont. Nach 2 Wochen durfte ich nach Hause, obwohl die Wunde noch blutete. Zwei Tage später war ich wieder im UKM. Ich bin zu Hause mit einem blutenden T-Shirt aufgewacht. Das Hämatom war wohl geplatzt. Das Altblut hat seinen Weg nach draußen gesucht. Es sah schrecklich aus.
Die Ärzte haben mich ein paar Tage im KH behalten und danach nach Hause geschickt. Ein Pflasterwechsel sollte meine Frau jeden Tag machen, da aus der Wunde noch immer Blut austrat. Leider hörte es nicht auf zu bluten und die Wunde hatte sich entzündet. Es wurde von den Ärzten mit einem Stift geätzt. Aber das hatte nicht geholfen. Also musste ein erneuter Eingriff durchgeführt werden. Dieser verlief leider auch nicht einwandfrei. Das Alt-Hämatom wurde entfernt und ein neues Hämatom hatte sich zum Glück nicht gebildet. Aber dafür trat nun Wundwasser aus der Wunde hervor. 3 Wochen ging das. Die Ärzte waren ratlos und mussten nicht was sie tun sollten. Zum Glück hörte es einfach irgendwann auf und ich konnte nach Hause.
Das ganze hatte mich 5 Monate gekostet. Ich dachte, nun könnte ich wieder durchstarten. Mein Chef war froh mich auch wieder zu haben. Aber lange sollte das nicht währen.
2016 im Oktober hatte ich dann erfahren, dass mein Schrittmacher, der mir ein Jahr zuvor zur Sicherheit implantiert wurde, einen Defekt haben könnte. Das war auch groß in den Medien zu lesen. Die Batterie könne sich innerhalb eines Tages durch einen Kurzschluss entladen, ohne dass man davon was mitbekommen würde. Da ich ein Risikopatient bin und auf den Schrittmacher angewiesen bin, musste bei mir der Schrittmacher ausgetauscht werden.
Dezember 2016 war der Eingriff. Leider wieder mit einem Hämatom. 3 Wochen Aufenthalt im UKM und am 23.Dez entlassen. Weihnachten und Silvester konnte ich mit meiner Familie verbringen. Am Neujahr musste ich wieder ins UKM, weil sich die Wunde entzündet hatte.
Ein erneuter Eingriff war nötig. Dieser verlief diesmal komplikationslos. Nach 10 Tagen war ich wieder zu Hause.
Im Februar 2017 hatte ich dann wieder angefangen zu arbeiten. Mein damaliger Arbeitgeber kannte meine Geschichte und hatte Verständnis. Nun dachte ich, jetzt bin ich über den Berg und ich kann wieder beruflich und privat durchstarten.
Doch schon im Juli 2017 finden die ersten Probleme an. Mir wurde immer wieder schwindelig. Auf der Arbeit oder sonst wo konnte ich nicht lange stehen. Ich musste mich setzen, da meine Beine sonst nachgegeben hätten. Die Symptome wurden im Dezember 2017 stärker, wodurch ich mehrmals krankheitsbedingt ausgefallen bin.
Im Januar 2018 wurde es so schlimm, dass ich mich zurückgezogen habe. Fahren mit Bus und Bahn war nicht möglich. Hatte Panikattacken. Auch mit dem Auto gefahren werden, klappte nicht. Weshalb ich dann von zu Hause gearbeitet hatte.
Im März 2018 bin dann im Treppenhaus kurz ohnmächtig geworden, was dann meine Angst verstärkt hatte. Ich habe dann eigenständig dann eine Reha beantragt, da ich den Zustand nicht langfristig beibehalten wollte. Ich wollte einen Ausweg.
Im Juni 2018 habe ich dann die Reha am Möhnesee erhalten. Zwischenzeitlich wurde ich gekündigt, da ich als Arbeitnehmer für eine 3 Mann Betrieb nicht tragbar war, trotz Schwerbehinderung von 70 GB.
In der Reha wurde dann erheblicher Eisenmangel festgestellt, was aus dem Blutverlust von den Hämorridenleiden und Verzicht aus Fleisch hervorgerufen wurde.
Ich wurde dann in der Reha medikamentös eingestellt und von Woche zu Woche ging es mir besser und schöpfte neuen Mut.
Einen Monat nach der Reha meldete sich das Gerät wieder. Nächste Sonde kaputt. Op wieder nötig. Wieder ein Hämatom nach der Op. 2 Wochen im KH. Die ganze Heilungsphase hatte somit einen Monat im Anspruch genommen. Zum Glück hörte das Bluten aus der Wunde auf und das Hämatom wurde diesmal selbst vom Körper abgebaut.
Ende Oktober 2018 musste ich dann zur einer Belastungserprobung (Teilnahme am Arbeitsleben). Da wurde ich arbeitsunfähig entlassen, aber mit der Voraussicht, dass ich 6-8 Stunden für den allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen könnte.
Seitdem bin ich krank geschrieben. Ich traue mir nichts mehr zu. Weiß nicht, ob ich noch arbeiten kann. Es gibt Tage, da geht es mir super gut. Es gibt aber auch Tage, wo ich irgendwas an meinem Herzen merke, wie ein Herzstolpern oder mein Herz unregelmäßig schlägt und das meinen Tag total beeinflusst. An solchen Tagen bin ich dann nicht mehr fähig was zu tun. Am liebsten würde ich dann im Bett liegen wollen.

Ich weiß nicht weiter. Ich möchte endlich Ruhe. Aber Druck wächst in mir. Ich weiß, dass solange ich fern vom Arbeitsleben bleibe, es schwerer wird wieder Anschluss zu finden.
Desweiteren weiß ich nicht wie lange noch mein Hausarzt mich krankschreiben kann, da die Krankenkasse ihm im Nacken hängt und wissen möchte, warum ich noch immer krank geschrieben ist.
Auf ein Therapieplatz warte ich noch. Habe die Therapeutin gefunden, aber Termine sind noch nicht frei. Ich fühle mich noch nicht bereit zu arbeiten.

Drucke diesen Beitrag

  DCM und Arbeit
Geschrieben von: Tim2910 - 03-01-2019, 01:59 PM - Forum: Allgemeines - Antworten (5)

Hallo liebe Leute,

ich bin seit gut 4 Monaten krank geschrieben und weiß jetzt noch nicht, wann ich wieder voll einsatzfähig bin.

Da meine Arbeit relativ stressig ist, hat man mir während meines Rehaaufenthalts vorgeschlagen, eine Umschulung zu beantragen. Ich sollte auch langsam wieder an die Arbeit herangeführt werden, vielleicht 3-4 Stunden anfangs und dann je nach Gesundheitszustand die Stundenzahl erhöhen.

Momentan weiß ich noch nicht wie ich es angehen soll, wobei 8,5 Stunden Arbeit am Tag würde ich momentan auch nicht schaffen.

Wann habt Ihr nach der Diagnose wieder angefangen zu arbeiten?

Gruß
Tim

Drucke diesen Beitrag

  Schwere Herzklappenfehler und Krebs :(
Geschrieben von: Nightfly2908 - 02-24-2019, 08:09 AM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (3)

Hallo zusammen.
Ich bin 35 Jahre alt und stehe momentan vor einem riesen Berg sorgen und weiß nicht mehr wohin mit meinen ganzen Gedanken.
Es geht um mein letztes Familienmitglied. Mein Opa im alter von 78 Jahren. 2011 bekam er einen Herzschrittmacher wegen eines AVBlock Grad 3.
Die ganzen Jahre hatte er keine Probleme mehr mit dem Herzen und der Kardiologe war bei jeder Untersuchung sehr zufrieden.
Im Oktober 2018 bekam er die Diagnose Lungenkrebs Stadium 4. Metastasen haben sich breit gemacht und seit 4 Wochen habe ich ihn in der Klinik weil er nur noch ein Häufchen Elend war. Er wurde von Immuntherapie auf Chemo umgestellt und dann begang die ganze Herzodyssee.
Man stellte im EKG Herzrhygmusstörungen fest und teilweise aus Aussetzer.
Ein Herzultraschall ergab das niederschmetternde Ergebnis. Sein Herz ist massiv geschädigt. Die Linken Herzklappen haben ihren Dienst komplett quittiert und die rechten funktionieren nur noch schwach und unregelmässig.
Mittlerweile muss er immer öfter punktiert werden weil sich viel Wasser im Rippenfell bildet. Er lagert sehr viel Wasser in den Beinen ein und wird im KH gewickelt. Entwässerungsmedikamente verträgt er nur ganz bedingt, da sofort die Nieren Probleme machen sobald zuviel Wasser ausgeschwemmt wird.
Er gerät bei kleinen Amstrengungen schon außer Atem und hat gerade im liegen stark mit Luftnot zu kämpfen.
Aufgrund seines sehr schlechten Allgemeinzustandes (er ist allerdings nicht bettlägerig und versucht sehr tapfer zu sein) kommt er für eine Herzklappenop nicht in Frage. Das Herz ist schon so schwach das er eine Vollnarkose nicht mehr verkraften würde. Er leidet immer wieder unter starker Übelkeit, mag nicht mehr wirklich essen und ihm ist immer sehr schwummerig im Kopf.... hat gekrissel vor den Augen und zwischenzeitlich hat er Tage wo er nur noch undeutlich spricht und ziemlich durcheinander ist.
Die letzten Tage sah er fürchterlich aus. Gestern hingegen sah er aus wie das blühende Leben.... hatte richtig farbe im Gesicht, hat auf einmal hunger gehabt und gegessen und war für seine Verhältnisse richtig gut drauf.....

Und in mir machg sich gerade die Hoffnung wieder breit das er doxh noch ein bisschen Zeit hat Sad
Die Ärzten wollten ihn eigentlich dazu überreden ins Hospiz zu gehen aber er will unbedingt nach Hause. Also habe ich nun soweit alles organisiert mit ambulanter Pflege hnd Palliativ-Team damit er vielleicht ende nächster Woche nach Hause darf....

Die Ärzte haben mir die ganze Zeit gesagt das er nicht mehr lange hat. Das das Herz nicht mehr lange durchhalten wird und dann sehe ich ihn gestern und er war fast wieder der "Alte". Das macht mich fast mehr fertig als die tatsache das er sterbenskrank ist.

Und was will ich nun eigentlich hier? Ich habe um ehrlich zu sein keine Ahnung.... ich bin momentan irgendwie überfordert...
Die Frge die sich mir momentan stellt ist, kann es möglich sein das sich so ein krankes Herz nochmal regeneriert?
Oder ist das eher nochmal dieses "Aufblühen" bevor es dann danach endgültig steil bergab geht?
Ich habe gerade so Angst das uns die Zeit davon rennt Sad

Drucke diesen Beitrag

  Magenschmerzen
Geschrieben von: Brini - 02-18-2019, 10:36 AM - Forum: Allgemeines - Antworten (3)

Hi hi,

Ich habe mal kurz eine Frage, die wahrscheinlich eher weniger mit dem Herz zu tun hat:

Ich habe in letzter Zeit öfter Magenschmerzen/Magendruck nach Anstrengung. Also zum Beispiel wenn ich geputzt habe. Kennt das jemand von euch? Oder kann sich erklären wo das herkommt?
[Bild: smilie_love_047.gif]

Drucke diesen Beitrag