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Geschrieben von: susa2577 - 12-14-2010, 03:01 PM - Forum: Off Topic
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Warum der Engel lachen musste
Die bevorstehende Geburt des Christkinds bereitete den Engeln ziemliches Kopfzerbrechen. Sie mussten nämlich bei ihren Planungen sehr vorsichtig sein, damit die Menschen auf Erden nichts davon bemerkten. Denn schließlich sollte das Kind in aller Stille geboren werden und nicht einen Betrieb um sich haben, wie er in Nazareth auf dem Wochenmarkt herrschte.
Probleme gab es auch bei der Innenausstattung des Stalles von Bethlehem. An der Futterraufe lockerte sich ein Brett aber hat jemand schon einmal einen Engel mit Hammer und Nagel gesehen?! Das Stroh für das Krippenbett fühlte sich hart an, das Heu duftete nicht gut genug, und in der Stalllaterne fehlte das Öl.
Aber auch was die Tiere anbetraf, gab es allerhand zu bedenken. Genau an dem für den Engelschor auserwählten Platz hing ein Wespennest. Das musste ausquartiert werden. Denn wer weiß, ob Wespen einsichtig genug sind, um das Wunder der Heiligen Nacht zu begreifen? Die Fliegen, die sich Ochse und Esel zugesellt hatten, sollten dem göttlichen Kind nicht um das Näslein summen oder es gar im Schlafe stören. Nein, kein Tier durften die Engel vergessen, das etwa in der hochheiligen Nacht Unannehmlichkeiten bereiten könnte.
Unter dem Fußboden im Stall wohnte eine kleine Maus. Es war ein lustiges Mäuslein, das sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen ließ, höchstens, wenn die Katze hinter ihm her war. Aber dann flüchtete es schnell in sein Mäuseloch zurück. Im Herbst hatte die Maus fleißig Früchte und Körner gesammelt; jetzt schlief sie in ihrem gemütlichen Nest. Das ist gut, dachte der verantwortliche Engel, wer schläft, sündigt nicht, und bezog die Maus nicht weiter in seine Überlegungen ein.
Nach getaner Arbeit kehrten die Boten Gottes in den Himmel heim. Ein Engel blieb im Stall zurück; er sollte der Mutter Maria in ihrer schweren Stunde beistehen. Damit aber keiner merkten konnte, dass er ein Engel war, nahm er seine Flügel ab und legte sie sorgsam in eine Ecke des Stalles. Als die Mutter Maria das Kind gebar, war sie sehr dankbar für die Hilfe des Engels.
Denn kurz darauf kamen schon die Hirten, nachdem sie die frohe Botschaft gehört hatten, und der Hütehund und die Schafe. Obwohl die Männer sich bemühten, leise zu sein, und sozusagen auf Zehenspitzen gingen, klangen ihre Schritte doch hart und der Bretterboden knarrte. War es da ein Wunder, dass die Maus in ihrem Nest aufwachte? Sie lugte zum Mäuseloch hinaus und hörte die Stimme " Ein Kind ist uns geboren ...", konnte aber nichts sehen.
Neugierig verließ sie ihr schützendes Nest und schon war die Katze hinter ihr: Schnell wollte das Mäuslein in sein Mäuseloch zurück, aber ein Hirte hatte inzwischen seinen Fuß darauf gestellt. "Heilige Nacht hin oder her", sagte die Katze zu der entsetzten Maus, "jetzt krieg ich dich!"
Und damit ging die wilde Jagd los. Die Maus in ihrer Angst flitzte von einer Ecke in die andere, sauste zwischen den Beinen der Hirten hindurch, huschte unter die Krippe und die Katze immer hinterher: Zwischenzeitlich bellte der Hütehund und die Schafe blöckten ängstlich. Irgendwo gackerte aufgeregt eine Henne.
Die Hirten wussten nicht recht, was los war, denn eigentlich waren sie gekommen, um das Kind anzubeten. Aber sie konnten ja ihr eigenes Wort nicht mehr verstehen, und alles rannte durcheinander: Es ging zu wie in Nazareth auf dem Wochenmarkt.
Als die Engel im Himmel das sahen, ließen sie buchstäblich ihre Flügel hängen. Es ist tröstlich zu wissen, dass auch so unfehlbare Wesen wie Engel nicht an alles denken. Das Mäuslein indessen befand sich in Todesangst. Es glaubte seine letzte Sekunde schon gekommen, da flüchtete es in seiner Not unter die Engelsflügel. lm gleichen Moment fühlte es sich sachte hochgehoben und dem Zugriff der Katze entzogen. Das Mäuslein wusste nicht, wie ihm geschah. Es schwebte bis unters Dachgebälk, dort hielt es sich fest. Außerdem hatte es jetzt einen weiten Blick auf das ganze Geschehen im Stall.
Die Katze suchte noch ungläubig jeden Winkel ab, aber sonst hatte sich alles beruhigt. Der Hütehund, bewachte die ruhenden Schafe. Die Hirten knieten vor der Krippe und brachten dem Christkind Geschenke dar. Alles Licht und alle Wärme gingen von diesem Kinde aus. Das Christkind lächelte der Maus zu, als wollte es sagen, "Gell, wir wissen schon, wen die Katze hier herunten sucht". Sonst hatte niemand etwas von dem Vorkommnis bemerkt.
Außer dem Engel, der heimlich lachen musste, als er die Maus mit seinen Flügeln sah. Er kicherte und gluckste trotz der hochheiligen Stunde so sehr, dass sich der heilige Josef schon irritiert am Kopf kratzte.
Es sah aber auch zu komisch aus, wie die kleine Maus mit den großen Flügeln in die Höhe schwebte. Die erstaunte Maus hing also oben im Dachgebälk in Sicherheit.
Und ihre Nachkommen erzählen sich noch heute in der Heiligen Nacht diese Geschichte. Macht ihnen die Speicher und Türme auf, damit sie eine Heimat finden - die Fledermäuse - wie damals im Stall von Bethlehem.
Verfasser unbekannt
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Geschrieben von: Pergola - 12-05-2010, 02:57 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (2)
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Hallo zusammen,
wie die meisten hier, möchte auch ich nicht mit meinen "Herzensangelegenheiten" alleine bleiben.
Da ich medizinisch eigentlich gut vorgebildet bin, bin ich auch bestens mit meiner kardiologischen Situation vertraut. Grundsätzlich bin ich also nicht hier, um mich rein medizinisch auszutauschen.
Ich werde hier nur "kurz" meinen "gesundheitlichen Werdegang" schildern und mich dann eher mit den "Psychothemen" befassen, weil dort eher meine momentane Problematik liegt.
Ich bin jetzt 56 Jahre (jung!!!), im Alter von 30 Jahren wurde meine Mitralklappe nach Carpentier rekonstruiert. Bis vor Kurzem hatte ich nie ernsthafte Probleme und konnte eigentlich alles - vor allem meine körperlichen Aktivitäten - bestens ausführen. Bis vor 2 Jahren bin ich noch täglich bei Wind und Wetter 30 km Fahrrad gefahren! Nun komme ich kaum noch zu Fuß in meine Wohnung in der 2. Etage! (Aufzug gibt es natürlich nicht).
Seit eines Narkosezwischenfalles während der OP meines Schienbeinbruches am 26.01.10 ist nun auch noch eine Trikuspidalklappeninsuffizienz Grad III bekannt. Da „macht sich aber anscheinend niemand so wirklich einen Kopf drum“ ... ???
Aufgrund extrem psychischer Belastungen kam es letztes Jahr zum ersten Mal zu Vorhofflimmern (wurde im EKG festgehalten), das nach 12 Stunden von alleine wieder verschwand. Es wurden dann engmaschigere Kontrollen durchgeführt, aber zunächst nahm ich keine Medikamente.
Es folgten weitere "Anfälle" mit Vorhofflimmern - unregelmäßig, meist nur eine halbe Stunde. Die Anfälle wurden dieses Jahr häufiger (1-2-mal/Monat), verschwanden aber immer bald von selbst. Medikamente wurden nun ernsthaft diskutiert - ich muss sagen, dass diese "Verzögerung" an mir lag, da ich es schon immer nicht mochte, Medikamente einzunehmen!!!
So wurde ich dann schließlich am 30.09. eines Besseren belehrt, kam mit Vorhofflattern (JA!!!) im NAW nach Bad Oeynhausen ...
Es folgte eine Kardioversion und am 10.11. eine Ablation. Selbstverständlich bin ich gleich am 30.09. auf die Medikamentenvorgaben eingegangen - Mist, auch noch Marcumar!!! Ich war zur Zeit der Klappen-OP schon schlecht einstellbar, im Moment sieht es so aus, als hätte sich daran nichts geändert. Nun, ich mache nächste Woche eine INR-Schulung mit und hoffe auf ein paar praktische Tipps ...
Ich fühle mich nun mit Marcumar, einem Betablocker und Multaq recht gut versorgt und zufrieden. Meine großen Bedenken gehen allerdings jetzt in Richtung Leber – leider sind von dem Marcumar und auch dem Multaq meine Leberwerte erhöht. Ich nehme nun zusätzlich noch ein Mariendistelpräparat und hoffe, dass die nächste Blutentnahme nicht so schlecht ausfällt, dass ich Multaq absetzen muss. Ich werde berichten.
So, das ist „nur“ mein rein kardiologischer „Zustandsbericht“.
Wie gesagt, die psychischen Dinge werde ich später mal anbringen.
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| Perimyokarditis |
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Geschrieben von: tricani - 11-30-2010, 04:11 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (7)
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Hallo!
ich habe mich in diesem Forum angemeldet, weil ich ein paar Fragen habe und Gleichgesinnte suche :thumbsup:
Ich bin 20 Jahre alt und vor meiner Herzmuskelentzündung bestand mein Leben eigentlich nur aus Triathlon.
Schlafen, essen, trainieren, essen und wieder schlafen.
Dieses Frühjahr war ich im Trainingslager auf Mallorca und ich war richtig gut drauf. Am letzten Tag des Aufenthaltes, merkte ich morgens schon ein leichtes kratzen im Hals und dass ich mich etwas schlapp fühlte. War aber weiterhin kein Problem für mich, weil das Traingslager eh vorbei war und nach so einem intensiven Training erst mal Sportpause auf dem Plan stand. Es wurde dann noch ein bisschen heftiger mit der Erkältung, aber sie war auch schnell wieder weg. Um genau so etwas wie eine Herzmuskelentzündung zu vermeiden habe ich mir echt Zeit gelassen mit dem Einstieg ins Training. Als ich sieben Tage beschwerde frei war, bin ich Laufen gegangen, musste aber nach ein paar Metern abbrechen, weil es schon zu anstrengend war. Generell war mir schon vorher aufgefallen, das es mit dem Treppensteigen mühsam war und das ich überdurchschnittlich lange geschafen habe.
Auf jeden Fall habe ich mir gleich einen Termin in einer Sportklinik geben lassen und wurde dort von einem Internisten mit schwerpunkt Kardiologie und Sportmedizin untersucht. Das EKG und Belastungsekg waren in Ordung, beim Herzecho konnte man einen Pericarderguss sehen und die Blutuntersuchung hat ergeben, dass mein ASL Wert sehr hoch war.
Der, bzw die schuldigen waren sehr schnell gefunden und eine Woche nach der Diagnose kamen die Mandeln raus.
Weil ich in der Zeit im Krankenhaus so ziemliche langeweile hatte und ich auch zum nachdenken kam, habe ich die HNO Ärztin gefragt, ob ich nicht evtl zu einem Kardiologen könnte.... wo ich schon mal da war
Ich hatte nämlich ein leichtes ziehen in der Brust...
Habe mich dann untersuchen lassen und mal nicht gesagt, dass ich eine Myokarditis habe. Befund... alles gut, keine Herzmuskelentzündung, nichts. Beim Herzecho war nichts zu sehen, EkG war ja sowieso in Ordung.
Dann habe ich dem Kardiologen die Ultraschallaufnahmen von den zwei Wochen davor gezeigt und er war ganz schön verblüfft, wie schnell sich so ein Pericarderguss zurück bilden kann. :thumbsup: Fand ich natürlich auch sehr cool.
Noch 4 Wochen Pause und dann sollte ich wieder mit dem Sport beginnen können.
Naja, da kamen dann noch Nachblutungen und wieder Krankenhausaufenthalt dazu und die Saison war eh gelaufen, von daher hatte ich auch keinen Stress mit dem Training zu beginnen.
Zwei Monate später hatte ich noch mal einen Check beim Sportarzt machen lassen und es war alles okey.
Wärend ich wieder mit dem trainingangefangen habe (wirklich sehr langsam und nur sehr kurz), lief es aber erst mal überhaupt nicht gut und so langsam bildete sich eine richtige Cardiophobie aus.
Besonders in Stresssituationen ging es mit den Extrasystolen los.
Ich wieder zum Sportarzt, der nebenbei gesagt ein riesen Schatz ist ( ich bin ein bisschen verliebt :love: )
Er hat natürlich sofort erkannt, was mein eigentliches Problem war und hat noch mal ein ausführliches Echo gemacht.
Mir fiel dann auch wie gesagt auf, dass Stress und Aufregung die ganze Sache begünstigt und der Alltag stellte sich bald wieder ein. Sport ging super, alles okey.
Vor zwei Wochen hatte ich jetzt eine heftige Erkältung, aber auch wieder nur von kurzer Dauer und auch ohne Fieber. Die Mandeln sind ja eh raus...
Naja, die Symptome sind jezt seit acht Tagen vollkommen verschwunden und ich fühle mich auch wieder fit.
Habe gegen abend hin und wieder einen leichten Hustenreiz, aber mehr auch nicht.
NUR, wenn ich die Treppe hoch gehe ist mien Puls sofort wieder hoch und ich bin schnell auser Atem.
Trotz dieser großen Angst, die ich vorher hatte und obwohl ich schon denke, dass sich evtl. wieder etwas an meinem Herzen festgesetzt hat, bin ich doch recht gelassen.
Das ungünstige an der ganzen Sache ist, dass ich im Ausland studiere und hier nur für den Notfall versichert bin. Wenn ich hier zum Arzt gehe und ich kann noch aufrecht gehen, schicken die mich sofort wieder nach Hause. Das ganze hier in dem Forum soll auch keinen Arztbesuch ersetzten, versteht mich da bitte nicht falsch. Ich werde Montag nach Deutschland kommen und einen Arzt aufsuchen, aber ich habe trotzdem ein paar Fragen:
Ist hier jemand in diesem Forum der auch Erfahrung damit hat? Reagiert ein Herz nach einer Myokarditis evtl extremer nach Erkältungen und ist das üblich, dass ich jetzt erst wieder etwas Zeit brauche, bis ich nicht mehr so einen hohen Puls habe?
Wie sieht es aus mit Rückfallrisiko? Hat hier jemand Erfahrung mit Sport? Vor der Erkältung war ich wieder realativ fit, nichts im vergleich zu vor der Myokarditis, aber er war schon ok. Es muss auch nicht umbedingt sein, dass ich wieder auf einem richtig hohen Niveau trainiere, aber vielleicht noch mal einen Marathon laufen in meinem Leben, das wäre super cool.
Ich werde bis Montag erst mal die Beine hochlegen, was ich eigentlich auch schon die letzte Woche getan habe...
Ich freue mich auf Antworten!
Carla
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