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| Geschrieben von Snowflake - 01-10-2022, 09:19 PM |
| Meine Güte, was du alles mitmachen musst und die vielen Medikamente, ist ja Wahnsinn, wusste gar nicht, dass der Mensch soviel Medikamente verträgt. Das tut mir echt leid, wie du leiden musst, ich wünsche dir das allerbeste und dass es dir bald besser geht. |
| Geschrieben von Drakosfelidae - 01-06-2022, 02:53 PM |
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Hallo, Wir schreiben 2022 und ich lebe noch. Mittlerweile 8 Stents im Herzen, medikamententechnisch ausgesteuert bei Nachfragen bezüglich OPs wie Herzschrittmacher oder so guckt man seitens der Ärzte nur betreten beiseite. Bin inzwischen auch Bluterin da ich Eliquis Apibaxan 2 x 5 mg täglich kriege. Die linke Nebenniere hat eine hübsche Zysten oben auf die Probleme macht wie Schmerzen. Inzwischen gibt es Vorhofflimmern, etwas weniger Lungenkapazität. Die Medikamentenliste hat sich auch geändert. Ich schreib mal die Tagesmengen auf. Dulexitin 120 mg Pipamperon 60 mg Eliquis Apibaxan 10 mg Pentalong 150 mg Bisoprolol 7,5 mg Ezetimib 10 mg Atorvastatin 40 mg L-Dopa/Benserazid 100/25 mg Metamizol bis zu 2000 mg Pantoprazol 40 mg ggfls weitere 40 mg Jardiance 10 mg Metformin 2000 mg Lantus 16 IE Actrapid nach Spritzenplan Salbutamol nach Bedarf Budens Easy Haler 2 Stöße Xailin Hydrate nach Bedarf Lucentis1 Spritzen in jedes Auge jeden Monat Flocal 9 mg Xailin Night 3 x am Tag Vitamin B12 1000 mg Cortison und noch einiges war wegen Arteriitis beidseitig auch schon dabei. Derzeit gestrichen: Clopidogrel 75 mg MolsIdomon 8 mg Ramipril 5 mg Frühstück usw brauch ich nicht mehr, hab Chemiefrühstück. Neu hinzugekommene Erkrankungen Arteria vertebralis Syndrom mit Basilaris Symptomatik Leichte Verkalkung der Aortenklappe So die größeren Sachen, Dupuytren, noch nicht näher bestimmte Erkrankung im Bereich Füße (Knotenbildungen, spontane Brüche, eine Art Entzündung der Fußarterien und Venen) Die Cholsterinwerte liegen erfreulicherweise sehr tief, seit Monaten spielt der BZ aber verrückt. Nach einem Wert von 6,5 steht er jetzt bei 8 trotz keinerlei Änderungen in Lebensweise, Medikation. Nebenbei bemerkt ist Fleisch und Salz fast Tabunseitens der Ärzte. Und das wo ich immer Fleischesser war. Abervescschmeckt mirbnicht mehr. Gallensteine hab ich auch, sind aber ruhig. Und das ist nicht das Einzige was austickt. Gerade habe ich eine Hornhautverletzung die schon fast wieder abgeheilt ist. Nun gesellen sich Panikattacken (kleine) und Dauerlaufnase, des öfteren Husten und Verschluckens dazu. Und seit Neuestem extrem Frieren und Schwitzen. Geblieben sind starker, oft extremer Schwindel. Häufige Herzattacken und manchmal das Gefühl von Fieber, das es aber nicht gibt. Unreine Haut (hatte ich noch nie bisher in meinem Leben) und Schmetterlingsröte, manchmal bleistiftdicke Venen und Arterien an Armen, Händen, Beinen und Füßen. Rechtes Bein/rechter Fuß ist permanent durch Wassereinlagerungen dick, manchmal auch das Linke. Auf den Händen gibt es Wasserpolster. Auch permanent aber mal etwas weniger mal etwas mehr. Finger sind stets kalt. 3fach geimpft mit Biontech. Letzte Stents im August. Immer noch bzw wieder mit selben Problemen seit 5 Wochen. Läuft also wohl wieder auf Verstopfungen im Herzen aus. Die Schlaf-Apnoe-Therapie wurde seitens der KK abgebrochen weil ich zuwenig schlafe. Merke ich natürlich denn mit einem mal hoch zu schrecken, nach Luft zubringen, gleichzeitig sich an Auswurf zu verschlucken ist nicht gerade.gut. Also Leute zeigt bitte euer Schwarmwissen. Irgendwas tickt im Körper aus. Was kann man tun, wie verbessert man die Situation? Nachdem lange der BZ zB stabil war, benimmt er sich gerade wie ein Gericht im Schnellkochtopf. Gewicht ist auch um 5 - 8 kg hoch gegangen bei gleichzeitiger Schrumpfgermanenaktion. Die Psyche ist auch gerade down, sehr down. Ach so, Di spätnachmittags wieder einmal aus einer Arztpraxis mit Verdacht auf ??? Mit RTW ind KH gebracht worden. Extremstes Zittern des ganzen Körpers, Schwitzen, Frieren, Herzschmerzen, kurzes Vorhofflimmern. Bei Einlieferung folgende von der Norm abweichende Werte: Alk. Phospor 120 U/l Glucose 203 mg/dl obwohl ich nichts gegessen hatte seit dem frühen Morgen Leukozyten 12.89 10 hoch/ul Neutro abs. 8.60 10 hoch 3/ul INR 1.15 Bei Einlieferun betrug der Troponin T.hs 11,15 bei Entlassung 1,5 Std später 8.39 CK Wert 54 bzw 42 U/l Bei früheren ähnlichen Ereignissen waren die Troponin Werte viel viel höher, EKG auch nicht ok mit Zeichen auf HI, hab dann Heparin, Nitro usw bekommen und im KH war dann nix. Obwohl mehrere Ärzte (Internist und Notarzt) beides HI aufgrund der Daten diagnostiziert hatten. Ich sag schon mal danke. |
| Geschrieben von Drakosfelidae - 11-17-2020, 01:58 AM |
| Nun sind ja wieder 2 Jahre ins Land gegangen. Dieses Jahr habe ich im Jan und im März jeweils 2 weitere Stents bekommen und die Liste der Medis hat sich erweitert. Statt ASS100 gibt es jetzt Eliquis Apibaxan. Dazu Clopidogrel, Bisoprolol, Pentalong, Ezetimib, Atorvastatin, Levodopa/Benserazid, Folsäure, Metformin, Pantoprazol, Jardiance, Miflinode Breezehaler, Lantus, Actrapid, Dulexitin, Pipamperon, Metamizol. Zwischenzeitlich bestand der Verdacht auf Arteriitis und daher bekam ich Cortison. Medikamententechnisch bin ich ausgereizt. Operativ wird nix gemacht. Die Ödeme nehmen zu. Naja das seit dem April auftretene Vorhofflimmern ist nun täglich da. Wenigstens läuft der Blutdruck in halbwegs geordneten Bahnen dank der Medis obwohl er während des Jahres sehr oft sehr, sehr niedrig war und die Pulszahlen bei knapp über 30 herum schwirrten. Entweder schwitzevoder friere ich und mit dem Schlafen ist es nicht gut. Atemvolumen geht runter. Fällt einem noch was ein was ich tun oder was getan werden kann.? Ach so, der extreme Schwindel ist auch immer noch da. Und noch ein paar "Überraschungen". |
| Geschrieben von Drakosfelidae - 07-22-2018, 05:45 PM |
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Es geht weiter im Text. Hier die Liste der zusätzlich zu der Liste in meinem ersten Beitrag genommenen Medikamente. Pantoprazol 40mg x 1 Molsidomon 8 x 1 Betahistin AL 12 x 12 Folsäure 1 x 5mg L-Dopa / Benserazid 100/25mg Salbutamol x 2 Budens Easy Haler x 2 Victoza (Novo) 6mg ab 0,6 aufsteigend bis 1,8 pro Tag, jetzt 1,2 Paracetamol 40mg bis 4 Stück/Tag Es wurde inzwischen eine massive Schlafapnoe diagnostiziert und mit einem Atemgerät Abhilfe geschaffen. Dauerschwindel ist zu den vorigen Schwindelattacken dazu gekommen. Aber es ist kein Menieré. Der eine Arzt sagt Betahistin nehmen und das in der Höchstdosis, ein anderer sagt absetzen. Wie soll das weiter gehen. Alle Ärzte sind miteinander verbunden entweder direkt oder über den Hausarzt. |
| Geschrieben von Drakosfelidae - 01-19-2018, 06:27 AM |
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Hi, Dankeschön für den freundlichen Empfang. Hauptsächlich im Mathias-Spital und in Ibbenbüren Stroke-Unit bisher. Beide waren bisher sehr gut. Reha habe ich in Bad Bentheim gemacht. Ebenfalls Spitze. |
| Geschrieben von HELGE - 01-18-2018, 07:59 PM |
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Oh man, das ist ja heftig. Erst mal, herzlich willkommen! In welchen Krankenhäusern warst du denn? Liebe Grüße, Helge |
| Geschrieben von Drakosfelidae - 01-17-2018, 07:51 PM |
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Hi, na dann leg ich mal los. Vor einem 3/4 Jahr wurde bei mir eine 3-KHK festgestellt. Ich erhielt zuerst 3 Stents, kurz danach erfolgte noch einmal durch einen Rückfall ein weiterer Stent. Das 3. HKG (hintere HKG) ist noch nicht gemacht. Nach der Reha fühlte ich mich zuerst sehr gut was das Körperliche angeht. Allerdings hat sich eine schwere Depression eingestellt. Während des Aufenthalts in einer Akutstation erfolgte eine TIA (A. carotis media rechts). Daneben wurde festgestellt, daß es einen Verlangsamungsherd, eine kleine echoreiche Plaque im Bulbus und eine sehr große echoarme, erhabene Bulbusplaque (4,4x11,8 mm) an der Gabelung der HSA festgestellt. Die körperlichen Ausfälle bildeten sich schnell zurück, aber seither gibt es kognitive Probleme wie Einschränkung des Hörvermögens, Verstehen von Wörtern/Sätzen, Geichgewichtsprobleme usw. Nun habe ich seit einigen Monaten Ausfälle in Form von Schwindelgefühl, Gefühl von Leere des Kopfes innerhalb von Sekundenbruchteilen. Und das mehrfach den Tag über, unabhängig von Bewegung oder Ruhe. Zusätzlich hat sich eine intercostale Neuralgie entwickelt. Wenn ich jetzt Schmerzen (Druckgefühl, Ring um die Brust, Schmerzen im Arm, Brennen in der Brust, Schmerzen des Brustbeins) bekomme in der Brust, kann erst eine Laboruntersuchung sowie weitere diagnostische Untersuchungen einen Myokardinfarkt ausgeschlossen werden. Genau bei diesen beiden Problemen komme ich mir inzwischen wie eine Hypochonder vor. Denn jedesmal muss ich den Notruf betätigen. So sehr ich mich auch freue, daß nichts fest gestellt wird, ist die Situation sehr belastend für mich. Ich bin inzwischen seit 7 Monaten in Kliniken/Krankenhäusern verschiedener Fachrichtung und wünsche mir endlich Ruhe. Gesicherte Diagosen bzw. ärztlicher Verdacht (Rheuma): DM Typ 2, seit 2003, HBA1c-Wert 6,24 mit derzeitigen nächtlichen Unterzuckerungen 3-KHK wovon 2 mit insgesamt 4 Stents versorgt wurden instabile AP Intercostal Neuralgie Beginnende Lungenfibromatose (leicht vermehrte Lungengerüstzeichnung bei beginnender Fibrosierung) TIA der A. cerebri media rechts (wohl atherothrombotisch) Bluthochdruck Asthma bronchiale Gesamtcholesterinwert/LDL/HDL 150/74/40 Spondylosis deformans der BWS Rheuma (muss noch bestätigt werden, aber der Verdacht ärztlicherseits steht bereits im Raum) Knoten/Verdickungen überall in der Muskulatur und an den Gelenken bevorzugt Finger und Zehen Dupuytren in den Händen Myofasziales Schmerzsyndrom schwere depressive Episode Persönlichkeitsaufälligkeit Derzeitige Medikation: Dulexitin 120mg Pipamperol 40mg Paracetamol 40mg bis 4 Stück/Tag Hyaluronsäure AT 2x beidseits Lantus 16E Actrapid nach Plan beginnend bei 8E Jardiance 10mg Metformin 1000 Simvastatin 40mg Ticagrelor 180mg Bisoprolol 5mg ASS 100 100mg Ramipril 2,5mg und HCT 12,5mg werden wieder eingeführt Langzeit-ERG und -EKG zeigten diese "Leeren" an, Herzecho zeigte keine Auffälligkeiten, Flussgeschwindigkeit normal, ebensowenig keine weitere Probleme bei dem Lungen-CT, am Monatsende erfolgt ein Herzszintigramm. Neuropathien in Fingern und Zehen bzw. Füßen und Beinen sowie Kälteempfindungen, Bläulichwerden der Finger und Fingernägel sind natürlich auch vorhanden. Ebenso friere ich extrem. Atemnot, Schwäche in den Beinen und auch ansonsten sind "Normalität". Morgens sind die Finger steif und geschwollen, was auch oft den ganzen Tag anhält. Wassereinlagerungen in den Füßen - vor allem links - sind ebenfalls vorhanden. Auch die Menge der Medikationen macht mir Gedanken. Es sind so viele und es kommen noch welche dazu. Ich weiß nicht was ich machen soll. Auch wenn die Ärzte immer wieder sagen, daß ich mich jedesmal wieder so verhalten soll, also anrufen und in die Klinik kommen weil nur so fest gestellt werden kann, ob es das Herz oder sonst was ist. Ich komme mir einfach vor wie ein Hypochonder. Mir macht die Geschichte bzw. die Geschichten keinen Spaß und ich wäre lieber kerngesund. Aber jahrzehntelange Vernachlässigung von Körper und Seele rächen sich derzeit. Ich möchte ungern Kapazitäten im Rettungsdienst und im Krankenhaus binden, wenn eh nichts gefunden wird. Andererseits habe ich auch keine Lust auf die ständigen Angstanfälle, Schmerzattacken usw. Oder was kann ich tun. Seit Monaten bin ich in Krankenhäuser und Kliniken und "habe die Nase voll". Damit habt Ihr einen Überblick über meine "Wehwechen". Liebe Grüße Drakosfelidae |

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