03-11-2021, 08:29 AM
Guten morgen!
Er hatte das Arztgespräch in der Reha und hat gerade angerufen. Der Arzt meinte sein Blutdruck sei insgesamt noch zu hoch und hat die Medikation geändert. Er nimmt jetzt auch abends noch den Blutdrucksenker. Damit sollte es besser werden.
Nächste Woche will der Arzt die Werte nochmal kontrollieren. Er meinte das seien jetzt "Feinjustierungen". Insgesamt könnte es aber auch zu Hause zu solchen "Ausreißern" kommen, weil er in der Reha ja richtig powert und der Körper dann erstmal zur Ruhe kommen muss. Also insgesamtes Fazit: Abwarten und Tee trinken.
Zumindest bin ich in sofern beruhigt, dass es nichts so schlimmes ist und solange der Blutdruck dann nach ner Weile wieder sinkt alles ok ist.
Ich werde dann am Dienstag mit meiner Ärztin sprechen, wie wir das machen können. In der Reha bieten sie wegen Covid zur Zeit nichts für Angehörige an.
Normalerweise kann man als Angehöriger auch an den Seminaren teilnehmen oder beim Arztgespräch dabei sein. Aber ist halt alles gestrichen...
Wir konnten eigentlich schon immer recht gut mit einander reden. Jetzt nach dem Herzinfarkt sogar noch mehr. Er rief auch damals aus dem Krankenhaus an, hat geweint und gesagt das er Angst hat ( und ich konnte nur am Telefon versuchen ihn zu trösten und zu stärken - konnte nicht mal seine Hand halten.... Das hängt mir auch heute noch nach.)- er kann mir gegenüber Gefühle zeigen und auch darüber reden. Anderen Gegenüber eher nicht, aber das ist ok - ist ja wichtig dass WIR das können...
Da bin eher ich der Typ der erstmal alles versucht mit sich selber auszumachen (gebranntes Kind....) Ich lerne mit ihm gerade, dass ich auch Schwächen haben darf - egal ob körperlich oder seelisch. Ich bin da noch nicht ganz so weit wie er, aber es kommt immer mehr.... Der Anfang über seinen Schatten zu springen ist halt das schwierigste... :wacko:
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!
liebe Grüsse
Birgit
Er hatte das Arztgespräch in der Reha und hat gerade angerufen. Der Arzt meinte sein Blutdruck sei insgesamt noch zu hoch und hat die Medikation geändert. Er nimmt jetzt auch abends noch den Blutdrucksenker. Damit sollte es besser werden.
Nächste Woche will der Arzt die Werte nochmal kontrollieren. Er meinte das seien jetzt "Feinjustierungen". Insgesamt könnte es aber auch zu Hause zu solchen "Ausreißern" kommen, weil er in der Reha ja richtig powert und der Körper dann erstmal zur Ruhe kommen muss. Also insgesamtes Fazit: Abwarten und Tee trinken.
Zumindest bin ich in sofern beruhigt, dass es nichts so schlimmes ist und solange der Blutdruck dann nach ner Weile wieder sinkt alles ok ist.
Zitat:Ich denke, das euch beiden psychologische Hilfe sehr gut tun würde.Er hat heute am Nachmittag den Termin zum Gespräch mit der Psychologin der Reha.
Ich werde dann am Dienstag mit meiner Ärztin sprechen, wie wir das machen können. In der Reha bieten sie wegen Covid zur Zeit nichts für Angehörige an.
Normalerweise kann man als Angehöriger auch an den Seminaren teilnehmen oder beim Arztgespräch dabei sein. Aber ist halt alles gestrichen...
Zitat:Kannst du mit deinem Mann über alles sprechen oder ist er die Sorte Kerl, die alles in sich hinein frisst?
Wir konnten eigentlich schon immer recht gut mit einander reden. Jetzt nach dem Herzinfarkt sogar noch mehr. Er rief auch damals aus dem Krankenhaus an, hat geweint und gesagt das er Angst hat ( und ich konnte nur am Telefon versuchen ihn zu trösten und zu stärken - konnte nicht mal seine Hand halten.... Das hängt mir auch heute noch nach.)- er kann mir gegenüber Gefühle zeigen und auch darüber reden. Anderen Gegenüber eher nicht, aber das ist ok - ist ja wichtig dass WIR das können...
Da bin eher ich der Typ der erstmal alles versucht mit sich selber auszumachen (gebranntes Kind....) Ich lerne mit ihm gerade, dass ich auch Schwächen haben darf - egal ob körperlich oder seelisch. Ich bin da noch nicht ganz so weit wie er, aber es kommt immer mehr.... Der Anfang über seinen Schatten zu springen ist halt das schwierigste... :wacko:
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!
liebe Grüsse
Birgit


