04-11-2019, 10:20 AM
Hallo Tatjana,
ich kann Betty's Aussage nur unterstützen, dass du nie die Hoffnung verlieren sollst. Ich denke, die Ärzte können auch keine eindeutige Prognose abgeben und halten sich daher eher zurück, große Hoffnungen zu machen.
Ich bin 2009 mit etwa 28% EF gestartet. Damals sagten sie, dass es ein Wunder wäre, wenn ich die 40% wieder schaffen würde. Über die Jahre hab ich das aber wirklich wieder geschafft. Ich müsste mir die alten Berichte anschauen, ich weiß nicht, welcher Zeitraum genau, aber ich stand lange bei rund 40 % und bin - ich sag mal die letzten fünf Jahre - wieder auf etwa 55% geklettert. Es kann sich also auch über die Jahre etwas zum Positiven verändern. Generell hab ich es so gehalten, dass ich immer, wenn die Werte unverändert und nicht schlechter als bei der letzten Kontrolle waren, das als positiv gewertet habe. Wobei ich das vom Befinden oft gar nicht hätte sagen können. Manchmal hatte ich Angst und das Gefühl, es könnte wieder schlechter sein, dabei war es unverändert oder gar besser.
Schade, dass dein Termin dann doch recht anstrengend war. Ich habe mich etwas reingelesen und es klingt für mich nicht so, als ob es eine gute Idee wäre, die Arbeit im alten Umfang wieder aufzunehmen. Hast du denn eine Möglichkeit, stundenweise und mit verringerten Verpflichtungen wieder einzusteigen?
Selbst kann ich zwar sagen, dass es mir (ich habe bis auf die Krankenhausaufenthalte und so ein paar Kranktage) immer gearbeitet, fast immer am besten geht, wenn ich arbeiten gehe und meinen geregelten Alltag habe. Sprich etwa zur gleichen Zeit ins Bett, zur gleichen Zeit auf, geregelter Tagesablauf mit etwa gleichbleibender Belastung. Ich bin ein komischer Mensch, Wochenende und Urlaub belasten mich oft mehr. Etwas längere Autofahrten (Beifahrer), bummeln, Familienfeiern mit viel Essen und sitzen, reden und dann gar noch weitere Anreise machen mich fix und fertig. Da versteh einer die Welt. Allerdings habe ich auch einen guten Job im Büro, zwar mit viel Verantwortung in der Buchhaltung aber ohne großen Stress, meist zumindest.
Vielleicht wäre die Arbeit oder bei dir Arbeit in geringerem Umfang auch eine Chance, wieder ein wenig in das normale Leben zurückzukommen? Versteh mich nicht falsch, ich möchte dir nur etwas Mut machen. Das heißt im Umkehrschluß natürlich nicht, dass Menschen, die mit dieser Krankheit nicht arbeiten, nur nicht wollen. Ich denke, da muss jeder selbst ganz stark in sich reinfühlen, wie es einem geht. Und welche Arbeit man natürlich hat. Von außen glaube ich auch nicht, dass ein Arzt das ganz konkret beurteilen kann, da das Empfinden mit dem Untersuchungsergebnis nicht immer konform geht.
Mir sollte es auch besser gehen, als ich mich momentan fühle nach dem im letzten Jahr hinzugekommenem AV-Block und Herzschrittmacher und ich frage mich auch oft, wie und ob ich noch lange arbeiten kann. Jeder hier wird die Zukunftsängste kennen.
Auf jeden Fall wünsche ich dir gute Besserung und alles Gute!
ich kann Betty's Aussage nur unterstützen, dass du nie die Hoffnung verlieren sollst. Ich denke, die Ärzte können auch keine eindeutige Prognose abgeben und halten sich daher eher zurück, große Hoffnungen zu machen.
Ich bin 2009 mit etwa 28% EF gestartet. Damals sagten sie, dass es ein Wunder wäre, wenn ich die 40% wieder schaffen würde. Über die Jahre hab ich das aber wirklich wieder geschafft. Ich müsste mir die alten Berichte anschauen, ich weiß nicht, welcher Zeitraum genau, aber ich stand lange bei rund 40 % und bin - ich sag mal die letzten fünf Jahre - wieder auf etwa 55% geklettert. Es kann sich also auch über die Jahre etwas zum Positiven verändern. Generell hab ich es so gehalten, dass ich immer, wenn die Werte unverändert und nicht schlechter als bei der letzten Kontrolle waren, das als positiv gewertet habe. Wobei ich das vom Befinden oft gar nicht hätte sagen können. Manchmal hatte ich Angst und das Gefühl, es könnte wieder schlechter sein, dabei war es unverändert oder gar besser.
Schade, dass dein Termin dann doch recht anstrengend war. Ich habe mich etwas reingelesen und es klingt für mich nicht so, als ob es eine gute Idee wäre, die Arbeit im alten Umfang wieder aufzunehmen. Hast du denn eine Möglichkeit, stundenweise und mit verringerten Verpflichtungen wieder einzusteigen?
Selbst kann ich zwar sagen, dass es mir (ich habe bis auf die Krankenhausaufenthalte und so ein paar Kranktage) immer gearbeitet, fast immer am besten geht, wenn ich arbeiten gehe und meinen geregelten Alltag habe. Sprich etwa zur gleichen Zeit ins Bett, zur gleichen Zeit auf, geregelter Tagesablauf mit etwa gleichbleibender Belastung. Ich bin ein komischer Mensch, Wochenende und Urlaub belasten mich oft mehr. Etwas längere Autofahrten (Beifahrer), bummeln, Familienfeiern mit viel Essen und sitzen, reden und dann gar noch weitere Anreise machen mich fix und fertig. Da versteh einer die Welt. Allerdings habe ich auch einen guten Job im Büro, zwar mit viel Verantwortung in der Buchhaltung aber ohne großen Stress, meist zumindest.
Vielleicht wäre die Arbeit oder bei dir Arbeit in geringerem Umfang auch eine Chance, wieder ein wenig in das normale Leben zurückzukommen? Versteh mich nicht falsch, ich möchte dir nur etwas Mut machen. Das heißt im Umkehrschluß natürlich nicht, dass Menschen, die mit dieser Krankheit nicht arbeiten, nur nicht wollen. Ich denke, da muss jeder selbst ganz stark in sich reinfühlen, wie es einem geht. Und welche Arbeit man natürlich hat. Von außen glaube ich auch nicht, dass ein Arzt das ganz konkret beurteilen kann, da das Empfinden mit dem Untersuchungsergebnis nicht immer konform geht.
Mir sollte es auch besser gehen, als ich mich momentan fühle nach dem im letzten Jahr hinzugekommenem AV-Block und Herzschrittmacher und ich frage mich auch oft, wie und ob ich noch lange arbeiten kann. Jeder hier wird die Zukunftsängste kennen.
Auf jeden Fall wünsche ich dir gute Besserung und alles Gute!


