02-07-2016, 10:10 AM
Hallo windhund,
besten Dank für deine Antwort. Habe mir deine Beiträge durchgelesen.
Was mich in deinem Fall wundert: Wie konnte bei dir eine Herzmuskelentzündung ohne Biopsie diagnostiziert werden? Das ist lt den Aussagen meiner bisherigen Ärzte gar nicht möglich.
Ich wurde diesmal wg stark erhöhtem Troponin T Wert ins KH eingewiesen. Die Herzleistung war jedoch einwandfrei (EF 66%). Somit wurde mittels Herzkatheter sofort ein Herzinfarkt ausgeschlossen. Um eine Myokarditis100%ig festzustellen wurde anschließend noch eine Biopsie vorgenommen. Dies ist nicht nur bei verminderter Herzleistung wichtig. Wie soll man denn ansonsten die Ursache für eine Myokarditis feststellen (Viren, Bakterien, Immunsystem etc.). Wie bereits geschrieben, warte ich noch auf den Befund (wird noch 1 Woche dauern). Letztes Jahr wurden bei der Biopsie weder Viren noch Bakterien gefunden. Die entzundenen Herzzellen wiesen Rückstände von Antikörpern aus dem eigenen Immunsystem auf, was auf eine Autoimmunreaktion zurückschließen lässt. Sollte es sich diesmal bestätigen hätte ich lt den Ärzten eine 100% Diagnose und könnte genau diese Autoimmunreaktion therapieren. Es soll die Möglichkeite geben, die Antikörper bestimmen zu lassen und diese u.a. in Berlin mittels Immunadsorption aus dem Blut "waschen" zu lassen.
Übrigens wurde mir u.a. an der Uniklinik Erlangen geraten zur Endkontrolle erneut eine Biopsie machen zu lassen um die völlige Ausheilung 100%ig sicherstellen zu können. Dein Fall erinnert mich sehr an meinen Fall "...Weiterbehandlung nur bei Patienten mit geringer Herzleistung..." das ist anscheinend typisch für die klassische Medizin. wenn die Herzleistung wieder passt muss man nicht nach der Ursache forschen und man hofft, dass es nicht mehr auftritt. Ich habe mir diese Kommentare nun schon 3x anhören müssen und jedes Mal wenn ich wieder beim Kardiologen auf der Matte stehe sehe ich erstaunte Gesichter und Ratlosigkeit. Ich bin erst 33 und habe eine Familie mit 2 Kindern. Mir ist mein Leben zu wertvoll als dass ich mir von Kardiologen stets sagen lasse, dass mein Herz topgesund ist und ich wahrscheinlich keine weitere Herzmuskelentzündung mehr haben werde. Ich werde nun erneut den Kardiologen wechseln und mich notfalls in Eigenregie darum kümmern dass ich die Ursache dieser "Serie" herausfinde und beseitige. Als erstes warte ich das Biospieergebnis ab, dann gehe ich zum Osteopathen. Zusätzlich werde ich bei Bestätigung der Autoimmunreaktion das Thema Immunadsorption angehen.
Habe noch 2 weitere Fragen an dich:
1.) Warst du soweit in Berlin zufrieden?
2.) Was unternimmst du aktuell um die ursache herauszufinden?
Viele Grüße
besten Dank für deine Antwort. Habe mir deine Beiträge durchgelesen.
Was mich in deinem Fall wundert: Wie konnte bei dir eine Herzmuskelentzündung ohne Biopsie diagnostiziert werden? Das ist lt den Aussagen meiner bisherigen Ärzte gar nicht möglich.
Ich wurde diesmal wg stark erhöhtem Troponin T Wert ins KH eingewiesen. Die Herzleistung war jedoch einwandfrei (EF 66%). Somit wurde mittels Herzkatheter sofort ein Herzinfarkt ausgeschlossen. Um eine Myokarditis100%ig festzustellen wurde anschließend noch eine Biopsie vorgenommen. Dies ist nicht nur bei verminderter Herzleistung wichtig. Wie soll man denn ansonsten die Ursache für eine Myokarditis feststellen (Viren, Bakterien, Immunsystem etc.). Wie bereits geschrieben, warte ich noch auf den Befund (wird noch 1 Woche dauern). Letztes Jahr wurden bei der Biopsie weder Viren noch Bakterien gefunden. Die entzundenen Herzzellen wiesen Rückstände von Antikörpern aus dem eigenen Immunsystem auf, was auf eine Autoimmunreaktion zurückschließen lässt. Sollte es sich diesmal bestätigen hätte ich lt den Ärzten eine 100% Diagnose und könnte genau diese Autoimmunreaktion therapieren. Es soll die Möglichkeite geben, die Antikörper bestimmen zu lassen und diese u.a. in Berlin mittels Immunadsorption aus dem Blut "waschen" zu lassen.
Übrigens wurde mir u.a. an der Uniklinik Erlangen geraten zur Endkontrolle erneut eine Biopsie machen zu lassen um die völlige Ausheilung 100%ig sicherstellen zu können. Dein Fall erinnert mich sehr an meinen Fall "...Weiterbehandlung nur bei Patienten mit geringer Herzleistung..." das ist anscheinend typisch für die klassische Medizin. wenn die Herzleistung wieder passt muss man nicht nach der Ursache forschen und man hofft, dass es nicht mehr auftritt. Ich habe mir diese Kommentare nun schon 3x anhören müssen und jedes Mal wenn ich wieder beim Kardiologen auf der Matte stehe sehe ich erstaunte Gesichter und Ratlosigkeit. Ich bin erst 33 und habe eine Familie mit 2 Kindern. Mir ist mein Leben zu wertvoll als dass ich mir von Kardiologen stets sagen lasse, dass mein Herz topgesund ist und ich wahrscheinlich keine weitere Herzmuskelentzündung mehr haben werde. Ich werde nun erneut den Kardiologen wechseln und mich notfalls in Eigenregie darum kümmern dass ich die Ursache dieser "Serie" herausfinde und beseitige. Als erstes warte ich das Biospieergebnis ab, dann gehe ich zum Osteopathen. Zusätzlich werde ich bei Bestätigung der Autoimmunreaktion das Thema Immunadsorption angehen.
Habe noch 2 weitere Fragen an dich:
1.) Warst du soweit in Berlin zufrieden?
2.) Was unternimmst du aktuell um die ursache herauszufinden?
Viele Grüße

