Ob man Kekse mag oder nicht, dieser Hinweis muss sein.
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Einen wunderschönen guten Tag :)
#5
Hallo Kaeltar Smile

Danke für deinen Post.
Das mit der Psyche kriege ich geregelt, da habe ich schon so viel Schlimmes durch gemacht, das ich das jetzt auch noch durch stehen werde.
Natürlich kracht sie ein, aber ich weiß auch ungefähr wie ich sie wieder auf Spur kriege. Zum Beispiel eben schon einmal mit einem Ziel vor Augen.
Darf ich fragen als was du arbeitest? ^^'
Umstellen kann ich leider - oder zum Glück - nichts mehr. Ich ernähre mich schon seit Jahren gesund, habe nie geraucht, trinke nie, nehme auch sonst keine Drogen und bin relativ brav. Das liegt schon an der Ursprungskrankheit, weil man mir sagte, das ich diesen Teil am Geschicktesten direkt überspringen soll - und das habe ich gemacht. Smile

Das mit dem zu spät erkannten kann ich dir erklären.
Durch den Schrittmacher zeigt das EKG einfach nur was der Schrittmacher macht, was bedeutet, das man eigentlich kein richtiges EKG bekommen kann. Es waren so viele Notfälle gleichzeitig gekommen, inklusive Schichtwechsel und wenn da dann ein Mädel ganz ruhig und entspannt sitzt und deren einziges Problem es ist, das sie sich nicht hinlegen kann, weil sie dann keine Luft mehr bekommt... wirkt das jetzt nicht wirklich lebensbedrohlich.

Mein Hausarzt bezeichnete mich schon öfters als "harten Hund", weil ich einfach logisch vorgehe.
Wenn ich mich aufgeregt hätte oder Panik verbreitet hätte, so dachte ich, können mehr Fehler geschehen.
Außerdem war ich ehrlich gesagt voll und ganz damit beschäftigt die Schmerzen irgendwie zu ertragen.
Jede weitere Aufregung hätte es verschlimmert und ich wollte aber möglichst stabil sein.
Ich kann mir schon vorstellen das die Ärzte da wirklich keine Chance hatten. Beziehungsweise - der Arzt.
Es war nämlich nur einer und drei oder vier Schwestern.

Vermutlich hätte sich keiner von uns anders entschieden.
Aber ich bin nunmal nicht das Mädchen was versucht auf Teufel komm raus alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen,
sondern eher die, die alles alleine hinbekommen möchte. ^^' Das dies nicht alles immer gut ist habe ich ja nun gemerkt.
Ob ich mir selber treu bleiben werde oder meiner Gesundheit zuliebe etwas daran ändern werde, weiß ich erst wenn wieder was passiert. ^^'

Wegen der Geduld - du findest das so etwas Mut macht?
Ich schätze das irgendwie anders ein. Ich finde es schlimm zu wissen das es noch monatelanges durchquälen bedeutet bis sich irgendetwas bessert. Andererseits war ich ja heute beim Sportmediziner, der mir erklärte das wir nun etwas versuchen und es in 6 Wochen schon erste Ergebnisse geben sollte. In drei Monaten soll ich wieder hin um zu gucken ob sich denn irgendetwas gebessert hat.

Warum mein Arm schmerzt, 5-10 Min nach Überbelastung weiß er auch nicht, eigentlich müsste das aufhören wenn ich die Belastung stoppe. Irgendwas passt da auch für ihn nicht ganz zusammen, aber letztendlich weiß wohl niemand warum ich mich so fühle wie ich mich fühle und was nun eigentlich los ist.

Danke auf jeden Fall schonmal für deinen Beitrag. Smile Lieb von dir. ^_^

____________________________

Und Hallo auch Wolle Smile

Danke fürs Willkommen heißen. ^_^
Das mit dem Überspielen habe ich nun auch gemerkt. Das kam nicht besonders gut an.
Ich gebe zu das mein Fluchtreflex mir da vermutlich auch einen Streich gespielt hat. Denn wirklich: ich fühlte mich gut.
Zumindest bis ich die ersten Schritte durchs Gebäude gehen musste. Aber selbst das hab ich dann einfach beiseite geschoben und gedacht, es wäre nur weil ich nun so lange gelegen hatte.
Die Lektion habe ich hoffentlich gelernt. Smile

Ich war heute in der TU München Klinikum Rechts der Isar.
Generell bin ich im Deutschen Herzzentrum in München. Das ist so meine Hauptklinik, die sehen mich jedes Jahr (diesmal ganz besonders oft) und kennen mich gut. Da bin ich sowohl bei den Erwachsenen, als auch bei den Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern immer mal wieder zu Besuch.
Ich denke allerdings das da wirklich auch noch etwas fehlt, denn die Ärzte sind ratlos. Jeder Einzelne von ihnen bespricht sich mit irgendwem, kaum einer weiß wirklich was er machen soll und letztlich "kann" alles zusammenhängen.
Aber wie so oft - ich dürfte mich eigentlich nicht so fühlen wie ich mich fühle.
Heute zum Beispiel habe ich mich wirklich verausgabt, weil hinter mir der Arzt gestanden hat.
Da dachte ich - ich riskier es einfach. Und das habe ich gemacht. Danach zitterte ich etwas, bekam dieses Druckgefühl im Rücken und auf der Brust - es fühlt sich immer so an, als würde ein Gurt um einen herum zu gezogen werden und eben immer enger und enger bis es schmerzt.
Nachdem ich dann aufhöre fangen die Schmerzen im Arm an, manchmal auch so ein Stechen in der Brustgegend, aber letzteres eher seltener. Die ganzen Schmerzen bleiben dann auch den ganzen Tag, egal ob ich ab da die Belastung stoppe oder nicht. Ich weiß zum Beispiel aufgrund der hohen Schmerzen heute, das ich morgen auch noch etwas davon haben werde.
Übrigens war ich nach der Untersuchung so platt und fertig das ich es mit Müh und Not nach Hause schaffte, mich dann dort hin legte und erst einmal 4 Stunden schlief. Das wurde nur unterbrochen weil ich einmal zitternd wach wurde, weil mir so kalt war und dann weil man mich weckte.
Das kann doch alles nicht so gehören... oder doch? ._.
Ist übrigens auch am PC dann so, das ich jetzt während ich das hier schreibe sehr sehr viele Pausen machen muss, weil mich wirklich jeder Blödsinn dann belastet und es einfach schmerzt. ^^'

Achja und das mit der Symptomatik ist auch eher so, das wir Frauen es wahrscheinlich gewöhnt sind zu funktionieren.
Wir sind ja schonmal Schmerztoleranztechnisch besser ausgestattet, für den Fall das wir eine Geburt kriegen oder weil einfach die Monatsblutung unter Umständen sehr schmerzvoll ist und deswegen sind wir was Schmerzen angeht, glaube ich, schwieriger einzuschätzen. Immerhin lernen wir schon früh damit umzugehen. Dazu kommt das ich wirklich eben wie oben beschrieben, Dinge gerne mit mir selber ausmache. Und ich bin kein "Jammerer". Wobei ich zugeben muss - als man mir den arteriellen Zugang gelegt hat bei der Schrittmacher OP, hab ich schon etwas gewimmert und dann auch nach dem zweiten Versuch darum gebeten das man mich doch bitte sofort in den Schlaf schicken soll. Das war aber auch auf der Schmerzskala (wo der Herzinfarkt deutlich eine 10 ist) bei 7 oder 8.
Ich bin übrigens immer noch schockiert und gleichermaßen beeindruckt davon was für Schmerzen ein Körper so ertragen kann.
Mich hat glücklicherweise ein Arzt beruhigt, der meinte das es schlimmer nicht mehr werden würde...
Bisher dachte ich immer, ab einer gewissen Schmerzgrenze würde sich der Körper zum Schutz in Ohnmacht begeben.
Naja, man kann sich ja mal irren. Ich hoffe nun nur noch das dieser Arzt Recht behält, denn noch heftiger als dieses Erlebnis kann ich mir nichts vorstellen. ^^''

Ganz liebe Grüße und Wolle - ich danke auch dir vielmals das du mir geantwortet hast. Smile
Ich hoffe ich konnte die offenstehenden Fragen noch klären.
[Bild: AipMW9s.jpg]

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Einen wunderschönen guten Tag :) - von Meowchen - 03-25-2015, 07:38 PM
[Kein Betreff] - von Kaeltar - 03-26-2015, 10:48 AM
[Kein Betreff] - von Wolle - 03-26-2015, 11:15 AM
[Kein Betreff] - von Kaeltar - 03-26-2015, 11:28 AM
[Kein Betreff] - von Meowchen - 03-26-2015, 08:27 PM

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