06-29-2013, 07:30 PM
Hallo Katrin .
Dein obiges Posting habe ich erst jetzt mitbekommen - ist ja schon fast ne Woche alt ;(
Hat die Ärztin von einem Schrittmacher geredet, oder meinte sie einen implantierbaren Defibrillator (der hat auch eine Schrittmacherfunktion)? Ein Defibrillator mit Resynchronisation kann einem Herzkranken schon einiges bringen -natürlich auch ein Schrittmacher mit dieser Funktion - hängt allerdings von der Herzerkrankung ab. Mir z.B. hätte ein solcher nicht geholfen, ich bekam einen Defibrillator, der nur schocken konnte - allerdings hat er mir damit schon mehrfach das Leben gerettet
Ich denke, Du würdest Dich sicherer fühlen, wenn Du in einem Herzzentrum vorsprechen könntest. Zur Not würde ich mich sogar in der nächsten Uniklinik mal untersuchen lassen. Weißt Du, mit ner EF von 39 % kann man leben, aber man sollte unbedingt verhindern, daß die EF noch mehr abnimmt. Kann sein, daß Du noch keinen Defibrillator bekommst, weil Deine EF noch zu "hoch" ist, aber Du solltest die Sache nicht aus den Augen lassen. Und auch konsequent Deine Tabletten nehmen, die Dir dann verschrieben werden, damit Deine durchaus vorhandene Herzinsuffizienz sich nicht verschlechtert. Wenn Du Deine EF in der Höhe halten kannst, kannst Du durchaus noch gut mit der Herzinsuffizienz leben. Natürlich muß man da auch schon aufpassen und auf sich achten, einen Gang praktisch 'runterschalten, aber das ist alles kein Problem, wenn Du nicht gerade Hochleistungssport betreibst, den müsstest Du dann allerdings aufgeben
Ich habe gerade mal nachgeschaut: in Schwerin gibt es ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), die sind in der Regel schon recht kompetent, diese Versorgungszentren. "Mein" Versorgungszentrum z.B.. betreut mich schon seit 19 Jahren - ich verdanke den Ärzten dort, daß ich 15 Jahre meine DCM (dilatative Cardiomyopathie) überlebt habe, mir rechtzeitig ein Defibrillator implantiert wurde, ich mich rechtzeitig zur Transplantation listen ließ und jetzt nach der Transplantation werde ich komplett von ihnen "nachgesorgt" und da entdecken sie manchmal Dinge, die ich noch gar nicht spüre, aber sofortiger Behandlung bedürfen 8) . Soll heißen: die haben richtig Ahnung und erhalten mich wunderbar am Leben und mir geht es gut.
Also Katrin, ich rate Dir, am Ball zu bleiben und die Sache genau abklären zu lassen. Du tust Dir keinen Gefallen damit, wenn Du hoffst, daß sich das von selber einpendelt. Diese Erkrankung erfordert Maßnahmen und vor allem Medikamente
, die Du wirklich konsequent einnehmen solltest. Nur durch diese Konsequenz kann ich z.B. meinem MVZ so lange schon auf die Nerven gehen 8) . Dein Körper gewöhnt sich auch an die Medikamente und nach einer gewissen Zeit nimmst Du die wie Bonbons. Ich pfeif mir jeden Tag 20 Stück ein - das ist nicht gesund, aber dafür lebe ich
So, jetzt muß ich mir noch die restlichen Tabletten für heute einwerfen (9 Stück)
und dann lasse ich sie ihre Arbeit machen, während ich schlafe.
Dir auch eine gute Nacht und viele Grüße - Carmen
Dein obiges Posting habe ich erst jetzt mitbekommen - ist ja schon fast ne Woche alt ;(
Hat die Ärztin von einem Schrittmacher geredet, oder meinte sie einen implantierbaren Defibrillator (der hat auch eine Schrittmacherfunktion)? Ein Defibrillator mit Resynchronisation kann einem Herzkranken schon einiges bringen -natürlich auch ein Schrittmacher mit dieser Funktion - hängt allerdings von der Herzerkrankung ab. Mir z.B. hätte ein solcher nicht geholfen, ich bekam einen Defibrillator, der nur schocken konnte - allerdings hat er mir damit schon mehrfach das Leben gerettet
Ich denke, Du würdest Dich sicherer fühlen, wenn Du in einem Herzzentrum vorsprechen könntest. Zur Not würde ich mich sogar in der nächsten Uniklinik mal untersuchen lassen. Weißt Du, mit ner EF von 39 % kann man leben, aber man sollte unbedingt verhindern, daß die EF noch mehr abnimmt. Kann sein, daß Du noch keinen Defibrillator bekommst, weil Deine EF noch zu "hoch" ist, aber Du solltest die Sache nicht aus den Augen lassen. Und auch konsequent Deine Tabletten nehmen, die Dir dann verschrieben werden, damit Deine durchaus vorhandene Herzinsuffizienz sich nicht verschlechtert. Wenn Du Deine EF in der Höhe halten kannst, kannst Du durchaus noch gut mit der Herzinsuffizienz leben. Natürlich muß man da auch schon aufpassen und auf sich achten, einen Gang praktisch 'runterschalten, aber das ist alles kein Problem, wenn Du nicht gerade Hochleistungssport betreibst, den müsstest Du dann allerdings aufgeben
Ich habe gerade mal nachgeschaut: in Schwerin gibt es ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), die sind in der Regel schon recht kompetent, diese Versorgungszentren. "Mein" Versorgungszentrum z.B.. betreut mich schon seit 19 Jahren - ich verdanke den Ärzten dort, daß ich 15 Jahre meine DCM (dilatative Cardiomyopathie) überlebt habe, mir rechtzeitig ein Defibrillator implantiert wurde, ich mich rechtzeitig zur Transplantation listen ließ und jetzt nach der Transplantation werde ich komplett von ihnen "nachgesorgt" und da entdecken sie manchmal Dinge, die ich noch gar nicht spüre, aber sofortiger Behandlung bedürfen 8) . Soll heißen: die haben richtig Ahnung und erhalten mich wunderbar am Leben und mir geht es gut.
Also Katrin, ich rate Dir, am Ball zu bleiben und die Sache genau abklären zu lassen. Du tust Dir keinen Gefallen damit, wenn Du hoffst, daß sich das von selber einpendelt. Diese Erkrankung erfordert Maßnahmen und vor allem Medikamente
, die Du wirklich konsequent einnehmen solltest. Nur durch diese Konsequenz kann ich z.B. meinem MVZ so lange schon auf die Nerven gehen 8) . Dein Körper gewöhnt sich auch an die Medikamente und nach einer gewissen Zeit nimmst Du die wie Bonbons. Ich pfeif mir jeden Tag 20 Stück ein - das ist nicht gesund, aber dafür lebe ich
So, jetzt muß ich mir noch die restlichen Tabletten für heute einwerfen (9 Stück)
und dann lasse ich sie ihre Arbeit machen, während ich schlafe.Dir auch eine gute Nacht und viele Grüße - Carmen


