06-13-2013, 10:40 AM
Hallo Wolle,
hallo Holger 5.0,
@ Wolle: Nein, ich habe keine Rythmusstörungen. Aber ich bin seit ungefähr vier Wochen vom Krankenhaus zu Hause und ich hatte in dieser Zeit schon vier bis fünf Mal dieses "Kaninchengefühl": Ich schlafe auf dem Sofa, wache abrupt auf und mein Herz klopft wie wild obwohl ich ganz ruhig daliege. Das dauert ne' Minute und dann ist der Spuk meistens vorbei. Mein Arzt meinte, es könnte Vorhofflimmern sein und dass wir das beobachten müssen. UND es gibt definitiv ein Leben jenseits von Germany's next Topmodel
... lol*
@Holger 5.0.: Danke für deine lieben Worte. Dein Werdegang lässt mich hoffen! Ich habe, wie viele andere hier im Forum, erstmal meine Diagnose im Internet gegoogelt und dann bin ich auch gleich auf die Prognose "innerhalb der ersten fünf Jahre nach Diagnosestellung sterben 70 % aller Kardiomyopathiepatienten". Außerdem hat mein erster Arzt mir ins Gesicht gesagt, dass er mir lieber eine Krebserkrankung gewünscht hätte als diese "Herzsache", da da die Prognosen positiver sind. Ist das zu fassen?! Gibt es denn keine "Mitgefühl-Ausbildung" für Ärzte? Das hat sich so in meinen Kopf gefressen, dass ich immer wieder daran denken muss. Aber ich hab schon das halbe Forum durch
und stelle fest, dass andere Betroffen ähnliche unüberlegte Aussagen an den Kopf geworfen bekommen haben.
Wie lange warst Du nach Diagnosestellung zu Hause bevor du wieder zu Arbeiten angefangen hast? Hast du einen Schwerbehindertenausweis? Wenn ja, mit wieviel Prozent?
Homeoffice ist ja mal richtig cool! Leider ist das bei mir nicht möglich, da ich bei einer Bank arbeite und da sehr hohe Sicherheitsvorschriften (Datenschutz, etc.) bestehen. Allerdings ist es eine große Firma und ich könnte mich jederzeit versetzen lassen. Mein Arbeitgeber ist da sehr kulant und die Personalabteilung setzt alle Hebel in Bewegung, damit ich wieder arbeiten kommen kann. Aber ich liebe meine derzeitige Tätigkeit und gerade der Außendienst und die körperliche Arbeit macht mir extrem viel Spaß. Also genau das, was ich lt. meiner Hausärztin vermeiden soll
Aber so schnell geb' ich nicht auf.
Ich war immer aktiv, quirlig und wie mein Vater sagt "ne' Macherin". Ich mag es, Dinge voranzubringen und zu sehen, was ich mit meinen Händen alles schaffen kann. Und jetzt bin ich voll ausgebremst - mein Leben steht komplett still. Geduld war noch nie meine Stärke, aber dass ich sie mal auf eine solche harte Tour lernen muss, hätte ich nie gedacht.
Aber es wird mit jedem Tag ein Stückchen "normaler". Ich freue mich heute wie ein Schnitzel, weil ich alleine Lebensmittel einkaufen war und es ganz gut geklappt hat 8) ... yeah*
Ich wünsche Euch einen wunderschönen, sonnigen Donnerstag und bis hoffentlich bald.
Euer Herzchen
hallo Holger 5.0,
@ Wolle: Nein, ich habe keine Rythmusstörungen. Aber ich bin seit ungefähr vier Wochen vom Krankenhaus zu Hause und ich hatte in dieser Zeit schon vier bis fünf Mal dieses "Kaninchengefühl": Ich schlafe auf dem Sofa, wache abrupt auf und mein Herz klopft wie wild obwohl ich ganz ruhig daliege. Das dauert ne' Minute und dann ist der Spuk meistens vorbei. Mein Arzt meinte, es könnte Vorhofflimmern sein und dass wir das beobachten müssen. UND es gibt definitiv ein Leben jenseits von Germany's next Topmodel
... lol* @Holger 5.0.: Danke für deine lieben Worte. Dein Werdegang lässt mich hoffen! Ich habe, wie viele andere hier im Forum, erstmal meine Diagnose im Internet gegoogelt und dann bin ich auch gleich auf die Prognose "innerhalb der ersten fünf Jahre nach Diagnosestellung sterben 70 % aller Kardiomyopathiepatienten". Außerdem hat mein erster Arzt mir ins Gesicht gesagt, dass er mir lieber eine Krebserkrankung gewünscht hätte als diese "Herzsache", da da die Prognosen positiver sind. Ist das zu fassen?! Gibt es denn keine "Mitgefühl-Ausbildung" für Ärzte? Das hat sich so in meinen Kopf gefressen, dass ich immer wieder daran denken muss. Aber ich hab schon das halbe Forum durch
und stelle fest, dass andere Betroffen ähnliche unüberlegte Aussagen an den Kopf geworfen bekommen haben. Wie lange warst Du nach Diagnosestellung zu Hause bevor du wieder zu Arbeiten angefangen hast? Hast du einen Schwerbehindertenausweis? Wenn ja, mit wieviel Prozent?
Homeoffice ist ja mal richtig cool! Leider ist das bei mir nicht möglich, da ich bei einer Bank arbeite und da sehr hohe Sicherheitsvorschriften (Datenschutz, etc.) bestehen. Allerdings ist es eine große Firma und ich könnte mich jederzeit versetzen lassen. Mein Arbeitgeber ist da sehr kulant und die Personalabteilung setzt alle Hebel in Bewegung, damit ich wieder arbeiten kommen kann. Aber ich liebe meine derzeitige Tätigkeit und gerade der Außendienst und die körperliche Arbeit macht mir extrem viel Spaß. Also genau das, was ich lt. meiner Hausärztin vermeiden soll
Aber so schnell geb' ich nicht auf. Ich war immer aktiv, quirlig und wie mein Vater sagt "ne' Macherin". Ich mag es, Dinge voranzubringen und zu sehen, was ich mit meinen Händen alles schaffen kann. Und jetzt bin ich voll ausgebremst - mein Leben steht komplett still. Geduld war noch nie meine Stärke, aber dass ich sie mal auf eine solche harte Tour lernen muss, hätte ich nie gedacht.
Aber es wird mit jedem Tag ein Stückchen "normaler". Ich freue mich heute wie ein Schnitzel, weil ich alleine Lebensmittel einkaufen war und es ganz gut geklappt hat 8) ... yeah*
Ich wünsche Euch einen wunderschönen, sonnigen Donnerstag und bis hoffentlich bald.
Euer Herzchen


