06-04-2013, 02:59 PM
Hallo,
ich hab gestern aufgrund der plötzlichen Probleme meines 19jährigen Sohnes Euer Forum gefunden und möchte doch gern gleich mal nachfragen...
Er hat eine körperlich sehr anstrengende Ausbildung (Dachdecker), hat sein Arbeitspensum bisher immer gut geschafft. Ist leider ziemlich starker Raucher (will aber nun unbedingt aufhören).
Gestern kam er von der Arbeit und klagte über Luftnot - er könne nicht richtig durchatmen, nur durch Armaufstützen. Hatte das seit dem Morgen und zwischenzeitlich auch Schmerzen in der Brust.
Da ich bereits selbst eine Lungenembolie hatte, die auch nicht unbedingt typisch war, und mein Sohn das WE über auch nachts stundenlang an der Konsole saß, schrillten die Alarmglocken und wir fuhren sofort zur Notaufnahme...
Nach einigem Insistieren ("Vielleicht hörst du ein bisschen viel in dich rein...?" Klar - alles psychisch) gab der Arzt doch noch einen Test u.a. zur Bestimmung der D-Dimere in Auftrag... Röntgen war o.B., Lungenembolie ist es auch nicht, aber:
CK erhöht
CK-MB erhöht
Leukozyten erhöht
COHb erhöht (wahrsch. durchs rauchen)
PTT erhöht
Der Arzt meinte dann, er würde meinen Sohn ja nach Hause schicken, das sei nichts weiter, aber ich bestünde ja sicher auf einer Abklärung (stimmt) und man würde ihn eine Nacht aufnehmen. Gegen 22 Uhr sollte noch mal Blut abgenommen sowie EKG gemacht und Bltdruck gemessen werden. Bei der Auswertung passierte dann 2x ein Laborfehler (??) - 2x war ein Wert nicht aussagekräftig, leider weiß ich nicht welcher. Heute früh wurde mein Sohn dann entlassen (ich war leider verhindert, hatte einen Termin) - es sei nichts, er könne morgen wieder arbeiten, eine Erhöhung der CK kann schon daher kommen, dass er gearbeitet hat tagsüber (bis ca. 16 Uhr, Blut getestet wurde ca. 18 Uhr) und könne auch sogar steigen, wenn man sich irgendwo stößt.
Im Entlassungsbericht steht nun gar nichts bzgl. einer evtl. Myokarditis, lediglich über Ausschluss eines Infarkts (was ja nun wesentlich unwahrscheinlicher gewesen wäre). Und dass sich die Beschwerden spontan zurückgebildet hätten. Klar: Mein Sohn lag ausschließlich im Bett. Hätte er eine Runde ums Bett laufen müssen, sähe das anders aus. Er hat dieselben Probleme (Dyspnoe bei "Belastung") nämlich weiterhin genauso wie gestern.
Ich hab ihn jetzt quasi im Bett geparkt, zur Ruhe "verdonnert", morgen gehen wir zu einem anderen Arzt, der auch gleichzeitig Internist ist - ich hab keine Ruhe. Das "passt" nicht, dass mein sonst fitter Sohn luftknapp ist und dazu die erhöhten Werte...? Was meint Ihr, wie schätzt Ihr das ein...?
LG, Chris
ich hab gestern aufgrund der plötzlichen Probleme meines 19jährigen Sohnes Euer Forum gefunden und möchte doch gern gleich mal nachfragen...
Er hat eine körperlich sehr anstrengende Ausbildung (Dachdecker), hat sein Arbeitspensum bisher immer gut geschafft. Ist leider ziemlich starker Raucher (will aber nun unbedingt aufhören).
Gestern kam er von der Arbeit und klagte über Luftnot - er könne nicht richtig durchatmen, nur durch Armaufstützen. Hatte das seit dem Morgen und zwischenzeitlich auch Schmerzen in der Brust.
Da ich bereits selbst eine Lungenembolie hatte, die auch nicht unbedingt typisch war, und mein Sohn das WE über auch nachts stundenlang an der Konsole saß, schrillten die Alarmglocken und wir fuhren sofort zur Notaufnahme...
Nach einigem Insistieren ("Vielleicht hörst du ein bisschen viel in dich rein...?" Klar - alles psychisch) gab der Arzt doch noch einen Test u.a. zur Bestimmung der D-Dimere in Auftrag... Röntgen war o.B., Lungenembolie ist es auch nicht, aber:
CK erhöht
CK-MB erhöht
Leukozyten erhöht
COHb erhöht (wahrsch. durchs rauchen)
PTT erhöht
Der Arzt meinte dann, er würde meinen Sohn ja nach Hause schicken, das sei nichts weiter, aber ich bestünde ja sicher auf einer Abklärung (stimmt) und man würde ihn eine Nacht aufnehmen. Gegen 22 Uhr sollte noch mal Blut abgenommen sowie EKG gemacht und Bltdruck gemessen werden. Bei der Auswertung passierte dann 2x ein Laborfehler (??) - 2x war ein Wert nicht aussagekräftig, leider weiß ich nicht welcher. Heute früh wurde mein Sohn dann entlassen (ich war leider verhindert, hatte einen Termin) - es sei nichts, er könne morgen wieder arbeiten, eine Erhöhung der CK kann schon daher kommen, dass er gearbeitet hat tagsüber (bis ca. 16 Uhr, Blut getestet wurde ca. 18 Uhr) und könne auch sogar steigen, wenn man sich irgendwo stößt.
Im Entlassungsbericht steht nun gar nichts bzgl. einer evtl. Myokarditis, lediglich über Ausschluss eines Infarkts (was ja nun wesentlich unwahrscheinlicher gewesen wäre). Und dass sich die Beschwerden spontan zurückgebildet hätten. Klar: Mein Sohn lag ausschließlich im Bett. Hätte er eine Runde ums Bett laufen müssen, sähe das anders aus. Er hat dieselben Probleme (Dyspnoe bei "Belastung") nämlich weiterhin genauso wie gestern.
Ich hab ihn jetzt quasi im Bett geparkt, zur Ruhe "verdonnert", morgen gehen wir zu einem anderen Arzt, der auch gleichzeitig Internist ist - ich hab keine Ruhe. Das "passt" nicht, dass mein sonst fitter Sohn luftknapp ist und dazu die erhöhten Werte...? Was meint Ihr, wie schätzt Ihr das ein...?
LG, Chris


