01-27-2013, 12:03 PM
Liebe Ulla,
hallo und herzlich willkommen hier im Forum. Ich bin auch recht neu hier und du kannst meine Geschichte unter DKM und Kammerflimmern mit 28 lesen. Auch wenn wir unterschiedliche Erkrankungen haben, haben wir eine große Gemeinsamkeit: Das Geschehene verarbeiten zu müssen und zu akzeptieren, dass sich das Leben verändern muss. Bei mir ist es jetzt 2 Monate her, dass sich mein Leben plötzlich verändert hat und ich kann sehr gut nachfühlen, wie es dir jetzt wohl gehen mag. Die nächste Zeit wird sicher nicht leicht für dich. Viele wirre Gedanken vor allem wegen der Zukunft, Ängste, die große Frage warum gerade ich, usw. Aber das ist alles ganz normal und gehört zum Verarbeitungsprozess. Lass dir vor allem gesagt sein, dass du aber momentan verdrängen solltest,was du alles möglicherweise NICHT mehr machen kannst. Das musst du nach hinten stellen. Sicher muss deine Herzerkrankung jetzt erst mal gut kontrolliert werden, bevor man etwas über die Prognose sagen kann und gibt es bei HOCM nicht sogar Therapiemöglichkeiten? Also, Priorität hat jetzt erst mal wieder einigermaßen fit werden und psychisch die Akzeptanz der Erkrankung zu erreichen. Gib die Hoffnung nicht auf! Warum solltest du nicht mehr Motorrad fahren können...Wenn man davon ausgeht, wann man geschockt werden könnte, dann dürfte man ja am besten gar nicht mehr allein sein, nie mehr in die Badewanne gehen wegen Ertrinkungsgefahr, keine Treppen mehr steigen wegen Unfallgefahr u.s.w. Mit der Zeit wird sich schon zeigen (und du wirst es nach und nach einschätzen können) was du machen kannst und was nicht. Und wegen der Arbeit gibt es möglicherweise auch eine Art Kompromiss. Also lass den Kopf nicht hängen! Mit Defi und Beta-Blockern kann man sich anfreunden
, das kann ich bestätigen. Ich drück dir die Daumen und wünsch dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit!
Jule
hallo und herzlich willkommen hier im Forum. Ich bin auch recht neu hier und du kannst meine Geschichte unter DKM und Kammerflimmern mit 28 lesen. Auch wenn wir unterschiedliche Erkrankungen haben, haben wir eine große Gemeinsamkeit: Das Geschehene verarbeiten zu müssen und zu akzeptieren, dass sich das Leben verändern muss. Bei mir ist es jetzt 2 Monate her, dass sich mein Leben plötzlich verändert hat und ich kann sehr gut nachfühlen, wie es dir jetzt wohl gehen mag. Die nächste Zeit wird sicher nicht leicht für dich. Viele wirre Gedanken vor allem wegen der Zukunft, Ängste, die große Frage warum gerade ich, usw. Aber das ist alles ganz normal und gehört zum Verarbeitungsprozess. Lass dir vor allem gesagt sein, dass du aber momentan verdrängen solltest,was du alles möglicherweise NICHT mehr machen kannst. Das musst du nach hinten stellen. Sicher muss deine Herzerkrankung jetzt erst mal gut kontrolliert werden, bevor man etwas über die Prognose sagen kann und gibt es bei HOCM nicht sogar Therapiemöglichkeiten? Also, Priorität hat jetzt erst mal wieder einigermaßen fit werden und psychisch die Akzeptanz der Erkrankung zu erreichen. Gib die Hoffnung nicht auf! Warum solltest du nicht mehr Motorrad fahren können...Wenn man davon ausgeht, wann man geschockt werden könnte, dann dürfte man ja am besten gar nicht mehr allein sein, nie mehr in die Badewanne gehen wegen Ertrinkungsgefahr, keine Treppen mehr steigen wegen Unfallgefahr u.s.w. Mit der Zeit wird sich schon zeigen (und du wirst es nach und nach einschätzen können) was du machen kannst und was nicht. Und wegen der Arbeit gibt es möglicherweise auch eine Art Kompromiss. Also lass den Kopf nicht hängen! Mit Defi und Beta-Blockern kann man sich anfreunden
, das kann ich bestätigen. Ich drück dir die Daumen und wünsch dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit!Jule


