02-27-2011, 05:24 PM
Hallo Diana,
bei mir wurde eine DCM vor fast 7 Jahren diagnostiziert.Damals hatte ich ne EF von 18%.Auch ich wollte unbedingt wieder arbeiten.Habs nach der anfänglichen Medikamenteneinstellung sogar wieder versucht.Ich hab die Stunden reduziert und nicht mehr so schwere Sachen gemacht,trotzdem war ich nur noch kaputt.Mehr reduzieren ging auch nicht,weil alleinerziehend.Mein Hausarzt hat mir dann klar gemacht,dass ich mit dem was ich an Kraft doch sicher besseres anfangen kann als zu arbeiten,auch wenns eigentlich Spass macht.Er hat mich kurzerhand krank geschrieben und sich auch nicht von meiner Krankenkasse einschüchtern lassen.Die machen nämlich gern mal Druck.Obwohl sich die EF stetig bis auf ca. 50% gebessert hat und damit erstmal das Thema Defi vom Tisch war ging mein Rentenantrag glatt durch.Bin jetzt seit 6 Jahren EU-Rentner und geh "zu meinem Vergnügen" auf 400€-Basis in meine alte Praxis zum arbeiten.Trotzdem ging es vor knapp 2 Jahren wieder abwärts mit der EF.seit Ende September 2009 hab ich nun nen Defi,der mir dann prompt 5 Wochen später schon bei Kammerflimmern das Leben gerettet hat.Im Januar 2010 wurde das Teil dann aufgerüstet(die dritte Strippe konnte leider bei der ersten OP nicht gelegt werden).Seitdem ist die EF langsam wieder hoch auf 45-50%.
Fazit:Mit der Krankheit kann man durchaus auch gut leben,aber sie ist leider unberechenbar.Auch ich hab immer nebenher Ausdauertraining betrieben,mal mehr und mal weniger,je nach Befinden,die Herzleistung kann sich trotzdem ziemlich verändern.Ich nehm es wie es kommt und mach das beste draus.
Denk bitte daran
u hast nur den einen Körper,geh damit pfleglich um,mehr gibts in diesem Leben nicht.Und lass dir nur kein schlechtes Gewissen einreden.Die Rente bekommt man heute eh nicht mehr hinterher geschmissen.
LG Anne
bei mir wurde eine DCM vor fast 7 Jahren diagnostiziert.Damals hatte ich ne EF von 18%.Auch ich wollte unbedingt wieder arbeiten.Habs nach der anfänglichen Medikamenteneinstellung sogar wieder versucht.Ich hab die Stunden reduziert und nicht mehr so schwere Sachen gemacht,trotzdem war ich nur noch kaputt.Mehr reduzieren ging auch nicht,weil alleinerziehend.Mein Hausarzt hat mir dann klar gemacht,dass ich mit dem was ich an Kraft doch sicher besseres anfangen kann als zu arbeiten,auch wenns eigentlich Spass macht.Er hat mich kurzerhand krank geschrieben und sich auch nicht von meiner Krankenkasse einschüchtern lassen.Die machen nämlich gern mal Druck.Obwohl sich die EF stetig bis auf ca. 50% gebessert hat und damit erstmal das Thema Defi vom Tisch war ging mein Rentenantrag glatt durch.Bin jetzt seit 6 Jahren EU-Rentner und geh "zu meinem Vergnügen" auf 400€-Basis in meine alte Praxis zum arbeiten.Trotzdem ging es vor knapp 2 Jahren wieder abwärts mit der EF.seit Ende September 2009 hab ich nun nen Defi,der mir dann prompt 5 Wochen später schon bei Kammerflimmern das Leben gerettet hat.Im Januar 2010 wurde das Teil dann aufgerüstet(die dritte Strippe konnte leider bei der ersten OP nicht gelegt werden).Seitdem ist die EF langsam wieder hoch auf 45-50%.
Fazit:Mit der Krankheit kann man durchaus auch gut leben,aber sie ist leider unberechenbar.Auch ich hab immer nebenher Ausdauertraining betrieben,mal mehr und mal weniger,je nach Befinden,die Herzleistung kann sich trotzdem ziemlich verändern.Ich nehm es wie es kommt und mach das beste draus.
Denk bitte daran
u hast nur den einen Körper,geh damit pfleglich um,mehr gibts in diesem Leben nicht.Und lass dir nur kein schlechtes Gewissen einreden.Die Rente bekommt man heute eh nicht mehr hinterher geschmissen.LG Anne
Humor ist,wenn man trotzdem lacht.


