02-12-2011, 09:42 AM
Hallo,
ich möchte mich auch gerne bei euch vorstellen
und meine Geschichte erzählen.
Zu meiner Person, ich bin 35 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Söhne.
Bisher hatte ich keine ernsteren Krankheiten.
Alles begann im letzten Oktober als ich auf der Arbeit zusammenbrach.
Im Ruhe EKG wurde eine T Negativierung und eine zögerliche R Progression festgetellt.
Der Ultraschall war ( wie ich denke, weil meine Kardiologin nichts anderes sagte) unauffällig.
Allerdings zeigte sich im Belastungs EKG gegen Ende der Last eine ST (Senkung/Hebung(?)
Zur Abklärung schickte mich die Kardiologin dann zum Myokardszintigramm.
Ergebnis: inhomogene Perfusion über das ganze Herz
sowohl in Ruhe als auch unter Belastung.
Das Wochenende verbrachte ich in Todesangst,
da die Radiologin sich nicht äussern wollte.
Montags darauf war ich also wieder bei meiner Kardiologin,
die mich zum Herzkatheter schickte.
Dieser war am 24.11.2010.
Ergebnis: alles frei
Ich solle die EKGs und das Szintigramm vergessen.
Ich konnte die Angelegenheit aber nicht auf sich beruhen lassen,
da ich mich körperlich einfach schrecklich fühlte.
Ich litt unter massiven Muskel und Gelenkschmerzen (ganz schlimm war es im oberen Rückenbereich)
und unter Schwäche, Müdigkeit, Atemnot.
Als im Januar Hersztolpern dazu kam suchte ich nochmals meine Kardiologin auf.
Sie stellte nun supraventiculäre Extrasystolen fest und schickte mich zum MRT um eine Myokarditis auuszuschliessen.
Das war Ende Januar.
Letzte Woche dann der Befund: noch diskrete Restmyokarditis und Perikardits bei geringgradiger Kontraktilitätsstörung der Hinterwand.
Ich bin sehr unglücklich wie das alles gelaufen ist und auch noch läuft.
Als es mir so wahnsinnig schlecht ging (oktober/November/Dezember) war keiner meiner Ärzet bereit mich krank zu schreiben.
Alle schoben es auf meine Psyche.
Katheter war schliesslich in Ordnung und Herz im Echo unauffällig und auffällige EKGs bei Frauen sind oft pyhsiologisch und nicht pathologisch.
Ich war schliesslich soweit, dass ich einen Psychiater aufsuchte, der mich krank schrieb.
Ansonsten hätte ich arbeiten gehen MÜSSEN mit meiner Perimyokarditis (arbeite in der Altenpflege) oder - was wahrscheinlich passiert wäre, denn ich hätte um nichts in der Welt arbeiten können - meinen Job verloren.
Auch jetzt kümmert sich niemand um mich.
Meine Kardiologin hat den MRT Befund nicht mit mir besprochen und mein HA hat mir nun eine Überweisung nach Heidelberg ins Herzzentrum ausgestellt.
Das einzige, was mich versöhnlich stimmt ist die Tatsache, dass es mir meinem subjektiven Befinden nach besser geht
und dass der MRT Befund von einer REST Perimyokarditis spricht, was in meinen Augen nach Abheilung klingt.
Gegen die Extrasystolen bekomme ich Bisoprolol (aber nur eine Babydosis) und nehme Magnesium 300mg und trinke Weissdorntee.
Dennoch habe ich Angst - vor allem vor einer Riesenzellmyokarditis - aus diesem Grund werde ich auf jeden Fall einen termin in HD ausmachen um zu hören was ihre Meinung ist und wie ich mich nun weiter verhalten soll.
Herzliche Grüße an euch alle
ich möchte mich auch gerne bei euch vorstellen
und meine Geschichte erzählen.
Zu meiner Person, ich bin 35 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Söhne.
Bisher hatte ich keine ernsteren Krankheiten.
Alles begann im letzten Oktober als ich auf der Arbeit zusammenbrach.
Im Ruhe EKG wurde eine T Negativierung und eine zögerliche R Progression festgetellt.
Der Ultraschall war ( wie ich denke, weil meine Kardiologin nichts anderes sagte) unauffällig.
Allerdings zeigte sich im Belastungs EKG gegen Ende der Last eine ST (Senkung/Hebung(?)
Zur Abklärung schickte mich die Kardiologin dann zum Myokardszintigramm.
Ergebnis: inhomogene Perfusion über das ganze Herz
sowohl in Ruhe als auch unter Belastung.
Das Wochenende verbrachte ich in Todesangst,
da die Radiologin sich nicht äussern wollte.
Montags darauf war ich also wieder bei meiner Kardiologin,
die mich zum Herzkatheter schickte.
Dieser war am 24.11.2010.
Ergebnis: alles frei
Ich solle die EKGs und das Szintigramm vergessen.
Ich konnte die Angelegenheit aber nicht auf sich beruhen lassen,
da ich mich körperlich einfach schrecklich fühlte.
Ich litt unter massiven Muskel und Gelenkschmerzen (ganz schlimm war es im oberen Rückenbereich)
und unter Schwäche, Müdigkeit, Atemnot.
Als im Januar Hersztolpern dazu kam suchte ich nochmals meine Kardiologin auf.
Sie stellte nun supraventiculäre Extrasystolen fest und schickte mich zum MRT um eine Myokarditis auuszuschliessen.
Das war Ende Januar.
Letzte Woche dann der Befund: noch diskrete Restmyokarditis und Perikardits bei geringgradiger Kontraktilitätsstörung der Hinterwand.
Ich bin sehr unglücklich wie das alles gelaufen ist und auch noch läuft.
Als es mir so wahnsinnig schlecht ging (oktober/November/Dezember) war keiner meiner Ärzet bereit mich krank zu schreiben.
Alle schoben es auf meine Psyche.
Katheter war schliesslich in Ordnung und Herz im Echo unauffällig und auffällige EKGs bei Frauen sind oft pyhsiologisch und nicht pathologisch.
Ich war schliesslich soweit, dass ich einen Psychiater aufsuchte, der mich krank schrieb.
Ansonsten hätte ich arbeiten gehen MÜSSEN mit meiner Perimyokarditis (arbeite in der Altenpflege) oder - was wahrscheinlich passiert wäre, denn ich hätte um nichts in der Welt arbeiten können - meinen Job verloren.
Auch jetzt kümmert sich niemand um mich.
Meine Kardiologin hat den MRT Befund nicht mit mir besprochen und mein HA hat mir nun eine Überweisung nach Heidelberg ins Herzzentrum ausgestellt.
Das einzige, was mich versöhnlich stimmt ist die Tatsache, dass es mir meinem subjektiven Befinden nach besser geht
und dass der MRT Befund von einer REST Perimyokarditis spricht, was in meinen Augen nach Abheilung klingt.
Gegen die Extrasystolen bekomme ich Bisoprolol (aber nur eine Babydosis) und nehme Magnesium 300mg und trinke Weissdorntee.
Dennoch habe ich Angst - vor allem vor einer Riesenzellmyokarditis - aus diesem Grund werde ich auf jeden Fall einen termin in HD ausmachen um zu hören was ihre Meinung ist und wie ich mich nun weiter verhalten soll.
Herzliche Grüße an euch alle


