04-04-2019, 08:19 AM
Jetzt hab ich nochmals nachgelesen...
Zu den Medikamenten: wie gesagt, wenn du an der Diagnose zweifelst, hol dir schnell eine zweite Meinung.
Denn wenn die Diagnose stimmt und du an sich trotzdem keine Einschränkungen merkst, ist es sicher unerlässlich, dass du, um dein Herz zu schonen, die Medikamente einnimmst, auch wenn das gefühlt deine Lebensqualität einschränkt. Leicht möglich, dass du dann mehr müde und k.o. bist als jetzt und auch die Diuretika schränken einen natürlich ein. Man gewöhnt sich daran. Allerdings ist man früher tatsächlich an so etwas gestorben und ich bin mir sicher, dass mir die Medikamente das Leben gerettet haben. Das Herz wird geschont und kann sich erholen. Anders besteht die Gefahr, dass die Pumpleistung immer schlechter wird und immer mehr Probleme hinzu kommen.
Bei mir wurde 2007 festgestellt, dass mit meinem Herz nicht alles so rund läuft. Aber keine gesicherte Diagnose gestellt. Ich habe Blutdrucksenker verordnet bekommen, die mich recht müde gemacht haben. Ich war noch so jung (29), mein Blutdruck war nicht sonderlich hoch und mit Tabletten ging es mir schlechter. Also hab ich sie nicht genommen. Mein eigentliches Problem waren ja auch die zu hohen Entzündugswerte und immer wieder etwas Fieber, wofür man keine Ursache fand. Eigentlich ging es mir dann aber wieder recht gut. Ich bin 3-5 mal die Woche etwa 6 Kilometer gelaufen, nicht flott aber es ging. Dann sind wir in Urlaub gefahren, ich hab mir die Laufschuhe noch mitgenommen und von heute auf morgen war ich im Urlaub dauermüde, bin um 7 Uhr aufgestanden und hab um 9 Uhr im Auto schon wieder geschlafen, obwohl ich die Landschaft sehen wollte. Daheim wurde dann die Diagnose DCM mit EF 28% gestellt. Da habe ich dann auch den Schuss gehört und die Sache richtig ernst genommen. Mit den Tabletten ging es dann wieder aufwärts.
Aber wie du siehst, habe ich ein paar Wochen zuvor auch noch gar keinen Gedanken daran verschwendet, dass es meinem Herz wirklich so schlecht gehen könnte. Es lag aber keine Herzmuskelentzündung vor, so dass die Sache sicherlich auch nicht von heute auf morgen gekommen ist, zumal ja schon 2007 nicht alles gepasst hat. 2009 dann die Diagnose.
Zu den Medikamenten: wie gesagt, wenn du an der Diagnose zweifelst, hol dir schnell eine zweite Meinung.
Denn wenn die Diagnose stimmt und du an sich trotzdem keine Einschränkungen merkst, ist es sicher unerlässlich, dass du, um dein Herz zu schonen, die Medikamente einnimmst, auch wenn das gefühlt deine Lebensqualität einschränkt. Leicht möglich, dass du dann mehr müde und k.o. bist als jetzt und auch die Diuretika schränken einen natürlich ein. Man gewöhnt sich daran. Allerdings ist man früher tatsächlich an so etwas gestorben und ich bin mir sicher, dass mir die Medikamente das Leben gerettet haben. Das Herz wird geschont und kann sich erholen. Anders besteht die Gefahr, dass die Pumpleistung immer schlechter wird und immer mehr Probleme hinzu kommen.
Bei mir wurde 2007 festgestellt, dass mit meinem Herz nicht alles so rund läuft. Aber keine gesicherte Diagnose gestellt. Ich habe Blutdrucksenker verordnet bekommen, die mich recht müde gemacht haben. Ich war noch so jung (29), mein Blutdruck war nicht sonderlich hoch und mit Tabletten ging es mir schlechter. Also hab ich sie nicht genommen. Mein eigentliches Problem waren ja auch die zu hohen Entzündugswerte und immer wieder etwas Fieber, wofür man keine Ursache fand. Eigentlich ging es mir dann aber wieder recht gut. Ich bin 3-5 mal die Woche etwa 6 Kilometer gelaufen, nicht flott aber es ging. Dann sind wir in Urlaub gefahren, ich hab mir die Laufschuhe noch mitgenommen und von heute auf morgen war ich im Urlaub dauermüde, bin um 7 Uhr aufgestanden und hab um 9 Uhr im Auto schon wieder geschlafen, obwohl ich die Landschaft sehen wollte. Daheim wurde dann die Diagnose DCM mit EF 28% gestellt. Da habe ich dann auch den Schuss gehört und die Sache richtig ernst genommen. Mit den Tabletten ging es dann wieder aufwärts.
Aber wie du siehst, habe ich ein paar Wochen zuvor auch noch gar keinen Gedanken daran verschwendet, dass es meinem Herz wirklich so schlecht gehen könnte. Es lag aber keine Herzmuskelentzündung vor, so dass die Sache sicherlich auch nicht von heute auf morgen gekommen ist, zumal ja schon 2007 nicht alles gepasst hat. 2009 dann die Diagnose.


