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Geschrieben von: RenHe - 11-30-2008, 04:21 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (83)
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Gun Tock alle zusammen 
Ich möchte mich an dieser Stelle doch direkt auch mal Vorstellen ich bin 26. Und weil ich mich nicht nur auf mein "kleines" Herzproblem reduzieren will fang ich mal wo anders an 
Ich bin Freiberufler in der Filmbranche - hauptsächlich Animation und Schnitt meist für Werbeproduktionen. Daher ist es sicher kein Wunder wenn ich mich auch in meiner Freizeit gerne mit Filmen bzw. dem Filme machen beschäftige. Neben bei spiele ich Tunier Paintball.
Jetzt mal zu den Herzensangelegenheiten... Anfang Oktober hab ich einen dicken Blähbauch bekommen, bin nach einer kleineren Odysee von Arzt zu Arzt - Man machte sich große Sorgen, denn auf Grund einer geschwollenen Leber hatte man den verdacht auf Hepatitis (was sich dann allerdings nicht bestätigte) Ein Facharzt der meine Leber genauer untersuchte hatte dann den Verdacht auf einen Eppstein-Barr befall. Auf drängen meiner Eltern bin ich schliesslich zu einem Kardiologen gegangen und nach 5 Minuten tat sich das Unglück in vollem umfang auf. Das Herz ist stark vergrößert (linker Ventrikel bei ca. 70mm - aber auch die Vorhöfe und der rechte Ventrikel sind dilatiert.) die Pumpleistung war runter auf 13% und ich musste SOFORT nach Bad Oyenhausen auf die HTX Station. Bis dahin fühlte ich mich eigentlich gar nicht soooo krank. Sicher ich bekam schlecht Luft, war schnell ausser Atem und ständig Müde - aber sooo KRank ?! Immer hin war ich bis zu dem Arzttermin ja noch Arbeiten gewesen und bin Auto gefahren etc.
In Bad Oyenhausen angekommen war das Personal auf der HTX Station auf der man mich unterbrachte mehr als überrascht das ich erstens mein Gepäck selbst getragen hatte und 2. auf meinen eigenen Füssen das KRankenhaus betreten hatte - mit meinen Werten würden die Leute normalerweise nur im Hubschrauber kommen. Ich würde trotzdem erstmal intensivstationär aufgenommen, verkabelt und ganz genau untersucht. Noch in der ersten Nacht wurden verschiedene Untersuchungen (EKG,Echo, Torax Röntgen etc.) gemacht. Und noch in der ersten Nacht erklärte man mir, sehr zu meinem entsetzen, das ich höchstwahrscheinlich ein neues Herz brauchen würde.
In der kommenden Woche wurden allerhand Untersuchungen gemacht um heraus zu bekommen was überhaupt passiert ist (PET Scan, MRT, Röntgen, Herzkatheter, Myokardbiopsie etc.) Leider ergaben die Untersuchungen nicht wirklich was. Feststeht mein Herz ist zu groß. Die Pumpleistung hatte sich unter den Medis auf 27% gebessert (Ich bekam Beta-Blocker, ACE Hemmer und Diurethika). Eine Myokarditis lässt sich bis heute nicht ausschliessen, allerdings ist keine akute Entzündung mehr erkennbar. Es wurden spuren eines Parovirus gefunden - jedoch wäre die Virenlast sehr gering. Daher lautet bei mir die Diagnose DCM.
Nach 19 Tagen im Krankenhaus Bad Oyenhausen hat man mich dann in mein neues Leben entlassen...und wie das aussieht erzähl ich euch später
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| Der neue =) |
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Geschrieben von: Barni - 11-29-2008, 04:32 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (11)
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Hallo zusammen,
bei mir wurde ebenfalls vor kurzem DCM diagnostiziert.
Zu meiner Person, bin männlich, 25 Jahre und hatte bisher keinerlei Beschwerden oder Vorerkrankungen.
Kurz zu meiner Krankheitsgeschichte.
Angefangen letztes Jahr im November. Dort wurde beim Betriebsarzt Extrasystolen festgestellt. Nach einem Langzeit EKG bei meinem zukünftigen Ex-Hausarzt wurde mir von ihm gesagt das es alles normal wäre und so etwas schonmal vorkommt. (Im Nachhinein hab ich dann erfahren das es damals schon über 6.000 Extraschläge am Tag waren -.-)
Bis Juni hatte ich keinerlei Beschwerden. Ab Juli dann ständig Schwindel, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein.
Mitte Juli dann Notaufnahme Krankenhaus. Dort wurde allerdings außer einem erhöhten CK-Wert im Blut nichts festgestellt.
Weiter Abklärung durch MRT, und Neurologe haben nicht gebracht. Dann wurde mir nochmals ein Langzeit EKG gemacht wo ich auf stolze 35.000 Extraschläge gekommen bin.
Ab zum Kardiologen und nach Ultraschall stand der Verdacht auf DCM im Raum.
Also weiter zur Kardiologischen Ambulanz ins Universitätskrankenhaus Mannheim (sehr zu empfehlen) wo der Verdacht nach MRT bestätigt wurde.
Lange Rede kurzer Sinn, ich weiß grade nicht wirklich wo mir der Kopf steht^^ War vor 2 Wochen zu einer geplanten EPU nochmals im Krankenhaus (wurde geschaut ob ich auf Grund der Rhytmusstörungen einen Defibrilator brauche (Gott sei Dank nicht)).
Direkt nach der EPU wurde mir eine Ablation vorgeschlagen (Verädung des Punktes an dem die Rhytmusstörungen entstehen) Also noch weiter 5 Tage im Krankenhaus gewesen. Während des Mappings wurde dann festgestellt das durch die Ablation ein erhöhtes AV-Block-Risiko besteht, also wurde die Ablation abgebrochen und ich werde im neuen Jahr vermutlich eine Kryoablation (Kältetechnik) bekommen.
Soweit der derzeitige Stand =)
Ansonsten geht es mir körperlich soweit eigentlich gut, die DCM ist noch nicht weit vorangeschritten (EF zwischen 50 und 55) bei deutlich vergrößertem Herz (um die 69 mm)
Zur Zeit nehme ich 200 mg Metoprolol und 10mg Ramipril.
Viel mehr Sorgen macht mir momentan meine Pysche. Mir gehen Dinge durch den Kopf was in 5 Jahren ist, oder in 10 Jahren. Prognosen sind bei solchen Erkrankungen ja leider nicht wirklich möglich 
(Habe den Text schonmal in einem anderen Forum geschrieben in dem ich dann auf dieses aufmerksam gemacht wurde, also verzeiht bitte meine Faulheit ^^)
Viele Grüße
Barni
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| Der neue =) |
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Geschrieben von: Barni - 11-29-2008, 04:32 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (4)
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Hallo zusammen,
bei mir wurde ebenfalls vor kurzem DCM diagnostiziert.
Zu meiner Person, bin männlich, 25 Jahre und hatte bisher keinerlei Beschwerden oder Vorerkrankungen.
Kurz zu meiner Krankheitsgeschichte.
Angefangen letztes Jahr im November. Dort wurde beim Betriebsarzt Extrasystolen festgestellt. Nach einem Langzeit EKG bei meinem zukünftigen Ex-Hausarzt wurde mir von ihm gesagt das es alles normal wäre und so etwas schonmal vorkommt. (Im Nachhinein hab ich dann erfahren das es damals schon über 6.000 Extraschläge am Tag waren -.-)
Bis Juni hatte ich keinerlei Beschwerden. Ab Juli dann ständig Schwindel, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein.
Mitte Juli dann Notaufnahme Krankenhaus. Dort wurde allerdings außer einem erhöhten CK-Wert im Blut nichts festgestellt.
Weiter Abklärung durch MRT, und Neurologe haben nicht gebracht. Dann wurde mir nochmals ein Langzeit EKG gemacht wo ich auf stolze 35.000 Extraschläge gekommen bin.
Ab zum Kardiologen und nach Ultraschall stand der Verdacht auf DCM im Raum.
Also weiter zur Kardiologischen Ambulanz ins Universitätskrankenhaus Mannheim (sehr zu empfehlen) wo der Verdacht nach MRT bestätigt wurde.
Lange Rede kurzer Sinn, ich weiß grade nicht wirklich wo mir der Kopf steht^^ War vor 2 Wochen zu einer geplanten EPU nochmals im Krankenhaus (wurde geschaut ob ich auf Grund der Rhytmusstörungen einen Defibrilator brauche (Gott sei Dank nicht)).
Direkt nach der EPU wurde mir eine Ablation vorgeschlagen (Verädung des Punktes an dem die Rhytmusstörungen entstehen) Also noch weiter 5 Tage im Krankenhaus gewesen. Während des Mappings wurde dann festgestellt das durch die Ablation ein erhöhtes AV-Block-Risiko besteht, also wurde die Ablation abgebrochen und ich werde im neuen Jahr vermutlich eine Kryoablation (Kältetechnik) bekommen.
Soweit der derzeitige Stand =)
Ansonsten geht es mir körperlich soweit eigentlich gut, die DCM ist noch nicht weit vorangeschritten (EF zwischen 50 und 55) bei deutlich vergrößertem Herz (um die 69 mm)
Zur Zeit nehme ich 200 mg Metoprolol und 10mg Ramipril.
Viel mehr Sorgen macht mir momentan meine Pysche. Mir gehen Dinge durch den Kopf was in 5 Jahren ist, oder in 10 Jahren. Prognosen sind bei solchen Erkrankungen ja leider nicht wirklich möglich 
(Habe den Text schonmal in einem anderen Forum geschrieben in dem ich dann auf dieses aufmerksam gemacht wurde, also verzeiht bitte meine Faulheit ^^)
Viele Grüße
Barni
Dieses Thema wurde nach "Krankheitsbilder" verschoben.
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