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Letzter Ausweg Herztransplantation HTX


Während  einer Transplantation herzkrank In den vergangenen Jahren hat sich die Herztransplantation zu einem Routineverfahren entwickelt. Für eine Herztransplantation kommen nur Patienten in Frage, bei denen jede medikamentöse oder chirurgische Behandlungsmöglichkeit abgeschlossen ist.

 

Und es gibt immer noch Kontraindikation, das heißt bestehende Krankheiten, die gegen eine Transplantation sprechen. Allgemein kann man sagen, dass alle Herzerkrankungen mit einer Lebenserwartung von maximal einem Jahr Grund zum Vorschlag einer Transplantation sind.

Eine der häufigsten Ursachen ist die koronare Herzerkrankung. Diese ist in vielen Fällen bereits mittels einer Bypassoperation behandelt worden. Oft hat die Erkrankung jedoch ein Endstadium erreicht, sodass ein solcher Eingriff nicht mehr möglich ist.

Die zweite, ebenso häufige Erkrankung ist die Kardiomyopathie. Das bedeutet, dass der Herzmuskel geschädigt ist und die Zellen des Herzmuskels aus den verschiedensten Ursachen nicht mehr in der Lage sind, die normale Kraft zu entwickeln. Ursachen gibt es verschiedene, zum Beispiel Virus- oder Stoffwechselerkrankungen. Häufig findet man aber keinen Grund für die Kardiomyopathie. Auch Erkrankungen der Herzklappen oder angeborene Herzfehler können der Grund für eine Herztransplantation sein. Alle oben genannten Erkrankungen können zu einer schweren Herzmuskelschwäche führen, die so genannte Herzinsuffizienz. Eine medikamentöse oder auch chirurgische Behandlung kann hier nicht mehr helfen.

Nicht durchgeführt wird die Operation bei gleichzeitigem Vorliegen von

In der Vorbereitung zur Herztransplantation wird eine gründliche Untersuchung aller Organe gemacht. Die Informationen über den Patienten werden an eine Transplantationszentrale weitergegeben, die das Organangebot laufend nach einem geeigneten Spenderherz überprüft. Für ein Spenderherz gilt als Kriterium, dass es organisch gesund sein muss und von einer Person unter 40 Jahren (bei Frauen: 45 Jahre) stammen soll. Das Spenderherzen wird bei Personen entnommen, bei denen in einem juridisch genau definierten Sinn der Hirntod eingetreten ist. Dieser muss von Ärzten, die selbst nicht in die Transplantation involviert sind, unabhängig festgestellt werden. Die Wartezeit auf ein Spenderherz beträgt durchschnittlich acht Monate oder länger. Zwischen der Entnahme eines Spenderherzens und seiner Einpflanzung soll möglichst wenig Zeit vergehen, der wartende Patient muss bei passender Gelegenheit innerhalb kürzester Zeit in die Klinik zur Transplantation gebracht werden können.

 


Allgemeine Informationen

  • Ersteller

    agloco

  • Erstellungszeit

    Samstag, 15. Januar 2011, 03:45

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