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Gabriele

Anfänger

  • »Gabriele« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 20. Januar 2019, 14:36

Takotsubo

Takotsubo


Ein herzliches Hallo, ich hatte im August einen Tako-tsubo mit Herzstillstand und anschließender Reanimation. Nach dem Krankenhausaufenthalt, kam ich gleich zur Reha. Dort kämofte ich zwei Wochen mit morgendlichen Beschwerden. Die sich wie Krämfe ( ich vergleiche es, mit Wehen )im Brustkorb anfühlen. Sie kamen Intervall artig, hauptsächlich morgens und bei Anstrengung. Nach Ablauf des Beta-Blocker und wechseln auf Diltiazem waren die Beschwerden weg. Zwei Wochen vor Weihnachten, ging es mir nicht gut und ich kam ins Krankenhaus. Da setzte man mir das diltiazem ab und von da an, hatte ich jeden Tag erneute Beschwerden. Es gingen wieder erneute Krankenhausaufenthalte ins Land,mit vielen neuen Medikamenten. Die Ärzte konnten über ein Langzeit-EKG Herzrhythmusstörungen feststellen. Durch den beta Blocker würden diese verstärkt. Inzwischen nehme ich wieder Diltiazem. Die Frage ist nur woher kommen diese Beschwerden und warum nur morgens ? Sie halten Intervall mässig über eine Stunde an. Immer im gkegleic Zyklus. Zudem in mein calciumwert seit dem takotsubo erhöht und keiner weiß warum. Ich habe eine Odyssee an Ärzten und Krankenhäuser hinter mir. Unser Verdacht liegt an dem Hormonhaushalt. Ich bin 49 Jahre und in den Wechseljahren. Es gibt wenige Menschen, die sich mit takotsubo auskennen. Wer hätte ähnliche Symptome oder kann mir einen Spezialisten empfehlen. Es wäre mir wirklich eine Herzensangelegenheit. Mein Wunsch wäre, Gesundheit und Lebensqualität. Lieben Dank

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Brigittchen

Wolle

Moderator

Beiträge: 621

Wohnort: Hamburg

Beruf: Manager eines ökotrophologischen Kleinunternehmens

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2

Sonntag, 20. Januar 2019, 19:39

Dann machen wir hier mal weiter. :)

Zitat

Lieben Dank, ich komme aus Baden Württemberg zwischen stutrStut und München.
München hat meines Wissens nach eines der besten Herzzentren in Deutschland. Näheres kann ich Nordlicht allerdings nicht sagen, aber da solltest du mal hingehen.
Grüße, Wolle

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Meine Gesundheit ist mir zu wichtig, um sie den Ärzten zu überlassen.

3

Montag, 18. Februar 2019, 11:35

Hallo Takotsubo,
ich hatte im März 2018 Takotsubo, mit kard. Schock und Lungenödem, ef 22%. Obwohl die Pumpleistung sich relativ schnell erholt hat (ca 8 Wochen) ist doch fast ein Jahr vergangen, bis ich mich wieder halbwegs wohl gefühlt habe. Ich hatte auch meistens vormittags die größten Beschwerden, allerdings keine Krämpfe, sondern Schwindel, Übelkeit und Blutdruckkrisen. Meistens hat sich dies durch eiskalte Hände und Nase angebahnt.

Ich nehme zur Zeit noch Betablocker und ACE-Hemmer. Die Genesung dauert doch recht lange und man brauch echt viel Geduld. Mich wundert das du so früh mit der Reha angefangen hast, ich sollte mich nach dem 13-tätigen Krankenhausaufenthalt komplett schonen (4 Wochen Bettruhe), damit sich das Herz erholen kann. Habe dann auch eine Reha (4 Wochen) gemacht und bin dann wieder arbeiten gegangen. Im Nachhinein wahrscheinlich zu früh, da es mir öfters nicht gut ging. Mein damaliger Hausarzt meinte aber, ich soll weiter machen.

Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber das war ja alles Neuland.
Erfahrungen mit Takotsubo gibt es recht wenige, aber die Chancen auf Heilung stehen doch recht gut. Das Herz erholt sich sich meisten komplett wieder.

Gab es bei dir einen Anlass? Bei mir eigentlich nicht. Zu den Ursachen ist ja wenig bekannt, außer das es meistens ältere Frauen in den Wechseljahren trifft. Übrigens bin ich 52 Jahre alt und komme aus der Nähe von Stuttgart.

Einen Spezialisten kenne ich auch nicht, außer meinen Kardiologen. Er meinte das ich die nächsten 10 Jahre kein Anfall mehr kriege.
Ich wünsche die alles Gute und bleibe geduldig. Höre auf die Signale deines Körpers und lege Pausen ein , wenn es dir nicht gut geht. Das hat mir am meisten geholfen.
viele Grüße