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Dcm

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Brini

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Mittwoch, 12. September 2018, 08:22

Dcm

Guten Morgen.

Ich möchte mich jetzt auch mal hier vorstellen. Ich bin 28 j alt und Mutter von 2 Kindern (5, 8)
Vor ziemlich genau einem Jahr bekam ich die Diagnose "dcm". Eigentlich wollte ich nur zur Kontrolle hin. (Wegen angeborenem mitralklappenprolaps), na ja ich dachte also "Okay,das ist ein Termin von 10 Minuten,nur nachschauen und wieder gehen.
Allerdings würde der Kardiologe stutzig und meinte,dass da was nicht stimmt. Also erst bnp gemessen (wert war in Ordnung). Dann in der Woche drauf zum MRT. Da bestätigte sich das ganze. (Ef bei 48%). Grund wurde nicht gefunden, wahrscheinlich ist eher eine verschleppte Grippe. Ich bin nicht Grad ein Mensch der sich ausruht.

mir wurde candesartan 4 mg verschrieben. Mit einer halben sollte ich anfangen und dann steigern. Dazu muss ich sagen, dass ich nie Bluthochdruck oder ähnliches hatte. Als ich dann bei der Dosis von einer Tablette war, bin ich umgekippt. Also Soll ich nur bei einer halben bleiben.
Gut, dass alles war im September 2017.
Im November war ich wieder da. Ef eventuell ein bisschen besser 52%. Lvedd 64 mm, lvedv 154 ml. Langzeit ekg würde auch gemacht, da ich immer wieder mal Aussetzer hatte. Raus kam minimalfrequenz 44, maximal 146. Sonst nix besonderes aufgezeichnet. War ja auch klar, dass man genau dann nix hat.

Im März diesen Jahres war ich dann wieder da. Die Werte haben sich nochmal etwas verbessert. Ef 58 %. Lvedd 60 mm. Lvedv 143 ml.
Zusätzlich Soll ich ab jetzt noch bisoprolol nehmen. Im arztbrief steht " aufgrund der ventrikulären Ektopienneigung noch Einsatz eines niedrig dosierten betablockers".
Ok. Davon nehme ich jetzt 1x morgens eine, 2,5mg.
Das letzte mal war ich dann im Mai zur Kontrolle. Da war dann das Ergebnis, lvedd 68 mm, lvedv 179 ml. Ef 55 %.
Der mitralklappenprolaps sei ein bisschen fortgeschritten, aber minimal laut Arzt.

Ich fühle mich im Moment mal so mal so. Es gibt gute Tage,und schlechte. Die schlechten häufen sich allerding in letzer Zeit.
-Ich bin sehr schnell außer Atem,
-bekomme ein komisches Gefühl in der Brust ( Als hätte ich einen Riesen blauen Fleck).
- bin oft müde
- komme schnell an meine Grenzen. Also damit meine ich, dass ich manchmal ganz schnell auf 180 bin. So bin ich eigentlich gar nicht.aber in diesen Momenten wird mir auf einmal alles zu viel. (Mit 2 Kindern nicht gerade einfach)
- Ich habe auch das Gefühl, dass die Rythmusstörungen schlimmer werden
- Mehr Aussetzer bzw oft geht der Puls dadurch tagsüber is auf 40 runter.
- ab und zu stechen in der Herzgegend.

Mein Blutdruck liegt immer so bei 100/57. Puls wenn normal bei 70.
Ich glaube das war jetzt erstmal alles.
Ich nehme laut Arzt von den Medikamenten nur die "babydosis". Meint ihr,dass hilft auf Dauer?
Ich habe mittlerweile wahrscheinlich auch alles an Gefühlen durch, Angst,Verzweiflung, Wut auf mich selber ( habe die Kontrollen des prolaps schleifen lassen) und so weiter.
Außerdem habe ich immer wieder das Gefühl,dass ich gar kein Recht habe mich so zu bemitleiden weil meine Werte ja gar nicht so schlecht sind. Es gibt ja viele denen es sehr viel schlechter geht.

So, genug gelabert. Ich hab hier ein Jahr still mitgelesen, jetzt wollte ich mich auch mal vorstellen.
Liebe Grüße an alle
Liebe Grüße Brini

Wolle

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Mittwoch, 12. September 2018, 11:46

Moin,

herzlich willkommen hier.
Ich bin nicht Grad ein Mensch der sich ausruht.
Darüber solltest du einmal nachdenken.

Zu deinen ganzen Daten kann ich jetz so nichts sagen, aber:
aber in diesen Momenten wird mir auf einmal alles zu viel. (Mit 2 Kindern nicht gerade einfach)
- Ich habe auch das Gefühl, dass die Rythmusstörungen schlimmer werden
- Mehr Aussetzer bzw oft geht der Puls dadurch tagsüber is auf 40 runter.
- ab und zu stechen in der Herzgegend.
Das sollte dringend abgeklärt werden. Ein Puls von 40 ist nur bei extremen Ausdauersportler tolerierbar. Sprich mit deinem Arzt darüber, es sollte mal ein Langzeit-EKG während deines ganz normalen Alltags aufgezeichnet werden.
Mein Blutdruck liegt immer so bei 100/57.
Wie kommst du damit klar? Wird dir manchmal schwummrig oder ist der Blutdruck noch OK?
Grüße, Wolle

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Meine Gesundheit ist mir zu wichtig, um sie den Ärzten zu überlassen.

Brini

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Mittwoch, 12. September 2018, 13:48

Danke schonmal für die Antwort,
Der Blutdruck ist so für mich eigentlich ganz okay. Ich habe auch öfter mal Tage da ist er nur bei 95/57.
Und bis auf das eine mal am Anfang der Tabletteneinnahme bin ich auch noch nie umgekippt.
Mein Körper ist schon immer sehr robust. (zumindest war er das bis jetzt)


Ja ich weiß auch dass ich mich öfter schönen sollte. Aber das liegt leider gar nicht in meiner Natur. Allerdings arbeite Ich auch nicht. Zum Glück reicht es noch wenn nur mein Mann geht.
Aber die kleine ist gerade ziemlich anhänglich und trotzig,das zerrt auch an den Kräften.


Was mich interessieren würde:
Ich nehme jetzt ja nicht wirklich viele Medikamente (wenn man das mal mit anderen vergleicht),findet ihr das vertretbar oder muss es erst "schlimmer" werden?
Ich fühle mich nur halt manchmal nicht ganz ernst genommen, weil die Werte ja noch ganz ok sind.
Ich weiß auch nicht.
Liebe Grüße Brini

BlueHeaven

User für alles

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Wohnort: Bayern

Beruf: Bürokauffrau

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Freitag, 12. April 2019, 16:00

Hallo Brini,

es hatte dir leider niemand mehr geantwortet, jetzt mach ich das mal.

Warst du wieder mal bei der Kontrolle? Das wäre interessant, wie sich alles entwickelt. Momentan geht's dir ja nicht gut, lasse das auf jeden Fall nicht schleifen und mach deine Kontrollen bzw. gehe nach Gefühl auch zwischendurch.

Ich bin nur ein Laie und kann nur Vermutungen anstellen. Dein Blutdruck ist ja schon sehr niedrig, eventuell würdest du noch mehr Probleme bekommen, wenn du mehr Tabletten nimmst. Kann die Pumpleistung durch Mitralklappenprolabs geschwächt worden sein? Vielleicht wird deswegen nur gering dosiert.

Wenn die Werte konstant bleiben oder besser werden, würde ich vermuten, dass die Medikamentation nicht schlecht ist. Sobald aber eine Verschlechterung eintritt, würde ich das auf jeden Fall beim Arzt hinterfragen.

Wie Wolle schreibt, der niedrige Puls ist auf jeden Fall beunruhigend. Ich hab das selbst erlebt, dass er ZU niedrig wurde. Das ging gut aus, ich hatte totales Glück. Aber sowas kann ja auch arg ins Auge gehen (blöder Sturz beim gehen, Treppe steigen, Auto fahren oder auch mit den Kindern - man möchte nicht die Kinder ohne Aufsicht und die Mama am Boden). Bei mir war es das zweite mal, nachdem ich das erste "Umkippen" nicht recht ernst genommen habe, beim Fahrrad fahren und ich hatte da wahnsinniges Glück. Behalte das im Auge und sprich es beim Arzt an! Das hat auch nichts mit Jammern zu tun.

Brini

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Freitag, 12. April 2019, 21:37

Danke für deine Antwort. Ich war ja im März zur letzten Kontrolle. Die pumpleistung ist eigentlich gut, das Volumen (lvedv glaub ich ) ist aber wieder ein bisschen mehr geworden. 200 ml glaub ich. Das mit dem niedrigen Puls ist zum Glück wieder besser geworden. Bei der Kontrolle hatte ich nur sehr viele extraschläge. Das hatte ich auch selber gemerkt. Umgekippt bin ich zum Glück erst einmal und das war 2017.
Liebe Grüße Brini