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Andy

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31

Montag, 26. April 2010, 20:21

Hallo Jani
Täusche dich da nicht. Wir alle lesen mit. Und ich habe auch narben am Herz. Glaube 2. Und ich habe ein Defi. Gehörlos bin ich auch,. Na und. Ich mache trotzem weiter. Auch mit Defi und all das was noch ist. ES habe ich auch. Und ich habe 2 Umzüge gemacht. Trotzdem lebe ich noch. Und im Juli soll ich wieder arbeiten gehen. Na. da werde ich wohl lange warten müssen. Denn schwere arbeiit darf ich net machen. Trotzdem lasse ich den Kopf nicht hängen und Außerseiter war ich immer.
Ich sag dazu,: Na und. Ich lebe mein Leben und meine Liebe kann daran teilnehmen. Und auch Freunden wenn sie wollen.
Also es geht immer weiter. Und ich lese immer mit. ;)

Lieben Gruß
Andy
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Andy

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32

Montag, 26. April 2010, 21:47

Hallo Jani
Eine traurige Seele ist nicht gut für die Gesundheit. deshalb lass dir sagen, dass du nie alleine bist. Denn du weißt, dass du Freunde hast, die dir zuhören. Und diese Freunde sind wir.
Wir können dir immer zuhören und auch trösten. Denk daran. Das Leben geht weiter. Und das heißt, dass du Lebst. auch wenn du mal ärgerlich bist. Kopfhoch. Es gibt auch bessere Tage.
LG Andy
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Anni

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33

Dienstag, 27. April 2010, 08:15

Jani, ich gebe Andy recht, hier lesen viele mit ohne etwas reinzuschreiben. Sei nciht traurig deswegen.
Nein, ich bin nicht Anke. Anke hatte auch eine Herzmuskelentzündung und konnte diese mit einem guten Ergebnis hinter sich lassen. Anke ist moment.beschäftigt einen dicken Babybauch vor sich zu schieben und hat deswegen wenig Zeit hier zu posten. Du siehst also, es geht voran.
Nach meiner akuten Erkrankung ging es auch irgendwie nicht wirklich voran und die Extraschläge haben mich verrückt gemacht. Doch diese waren für mich nicht mehr gefährlich. Man hatte mir auch nicht viel Hoffnung gemacht, dass sich der Zustand bessert, gibt es auch diese kleinen Narben auf meinem Herzen.
ABER Jani, plötztlich waren sie weg, also die Extrastohlen, mit einmal, der Linksschenkelblock, die Klappen die nicht richtig schließen alles hatte sich reduziert. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es über Nacht gekommen ist, was sicherlich nicht stimmt... lach.. denn es gibt ja keine Sponttanheilung .. schade eigentlich.
Weißt du, ich denke das es wichtig ist, nicht aufzugeben und immer daran zu glauben, dass es besser wird. Ich habe viel für mich getan in dieser Zeit.
Was machst du?

Anni

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34

Freitag, 30. April 2010, 08:05

lach .. jani ist doch kein Problem. irgendwann wirst du die Namen auseinanderhalten können.
Mit selbst etwas für sich machen meine ich, dass man vlt.mehr tut als nur die ganzen Medikamente zu nehmen. Vlt. sich nach anderen alternativen Theraphien sich umzuschauen, auf die Ernährung zu achten, Sport nach Bedarf zu verrichten und und und. Ich weiß, dass die Geduld hier gefortert ist und es manchmal schwer ist nicht zu verzweifeln. Ich finde es wichtig, dass man sich jedoch auch um seine Seele kümmert z.B. habe ich mich von Menschen distanziert, die mir nicht gut taten o eine Feier abgesagt habe, wenn ich wußte ds es zuviel für mich ist. Die ersten Glücksmomente hatte ich als ich wieder arbeiten gehen durfte, am Anfang nur für ein paar Stunden. Am Anfang war das für mich ein Marathon. Zum Glück habe ich super Arbeitskollegen, die den Streß für mich erst einmal weiter abgefangen haben bis ich mich nach und nach wieder so wohl gefühlt habe, Verantwortung zu übernehmen. Als ich irgendwann mein Stundenziel wieder erreicht habe, war ich glücklich. Natürlich gab es auch Mitstreiter die meinten ich gönne ja gleich wieder in die vollen gehen, weil man mir es ja nicht ansah In dieser Zeit hatte ich wenig Energie für anderes, sicherlich auch durch die Medis. Nach und nach wurde es besser. Und heute gehe ich arbeiten und habe wieder Reserven für andere Unternehmnungen und danach das Gefühl zu haben zusammen zubrechen. Die Zeit ist das was wir brauchen.
Die Sorge um deine Schwester fordert dich zusätzlich, verständlich. Das Auf und Ab nicht gut für dich, aber nicht zu verhindern, würde ich auch alles für meine Schwester tun, wenn ihr etwas schlimmes zustößt. Ich hoffe, dass sie es schafft liebe Jani.

Illy

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35

Freitag, 30. April 2010, 17:11

Hallo Jani,

ich kann Dich nur zu gut verstehen...........das mit Deiner Schwester fordert Dich sehr !
Mir erging es Ende letztes Jahr ebenso........es war eine ganz schlimme Zeit für mich.
Ich drück Dir und Deiner Schwester ganz feste die Daumen, Alles alles Gute !!!!!!!!!

Beste Grüße, Illy ;)

Anni

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36

Montag, 3. Mai 2010, 08:03

Hallo Jani,

wie sehr ich dich und deine Gedanken verstehen kann. Deine Ängste und auch um die Verantwortung gegenüber deinen Kindern, solltest du dich dazu entscheiden welche zu bekommen. Können die Ärzte es testen, also ich meine testen ob ihr auch dieses Gendefekt in euch trägt? Würden soetwas die Krankenkassen übernehmen oder wäre das zu teuer?
Ich habe zwei Beispiele für diese Krankheit, eine Freundin die es leider nicht geschafft hat und einen guten Freund der es dank Spender geschafft hat. Für Beide war es eine lange und sehr schwere Zeit. Der gute Freund genießt jetzt das Leben um so intensiver, genießt die Sonne und die Vögel. Er ist dankbar zu leben. Meine Freundin hatte am Anfang Angst, einfach nur Angst. Leider konnte man ihr nicht helfen. Zum Schluß war sie jedoch die jenige, die ganz ruhig gewurden ist und sich darauf gefreut hat gehen zu dürfen.. in eine Welt ohne Schmerzen und Leid. In eine Welt wo sie von ihrem Körper gelöst ist. Als sie eingeschlafen ist, hatte sie ein Lächeln auf ihren Lippen. Trotz unseren Weltlichen Schmerzen tat das gut, sie so zu sehen.
Ich hoffe, dass es deine Schwester schaffen wird. Die Medezin ist weit und wenn man schon krank werden muss ist es gut, wenn man eine Krankheit hat, wo die Pharm.industire ihren finanziellen Nutzen darauß ziehen kann und deswegen forscht.
Ihr kommt als Spender nicht in Frage?

Liebe Gedanken

Anni

Andy

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37

Mittwoch, 12. Mai 2010, 19:02

Hallo Jani
Diese Frage habe ich mir vor langer Zeit mal gestellt. Habe es auf gegeben mich zu fragen oder jemand Anders. Denn ich bekam nie antwort darauf.
Wir können Sie uns stellen, aber beantworten können wir sie nie. Machen wir daraus das beste. So wie ich mit meine Taubheit und dann die Herzkrankheit. Anders kann man damit nicht leben. Man macht sich nur damit verrückt. Also mein Rat. Tue das beste daraus und halte dein Kopf hoch. Auch wenn es schwer geht und einen fällt.

LG Andy
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Anni

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38

Montag, 17. Mai 2010, 13:19

Ohrr jetzt ist mein ganz langer Text hier nicht angekommen. Gemein.
Nun gut fasse ich noch mal zusammen.
Die Frage habe ich mir irgendwann einmal gestellt, ja, wie wohl so jeder von uns. Dann habe ich mich gefragt, ob es mir weiterhilft, darüber nachzudenken warum ich. Warum nicht ich? warum die Anderen? Wenn nicht das passiert, dann vlt.etwas anderes? Oder? Das Leben ist nicht vorausschaubar. Ich weiß, dass ich am Anfang ganz viel Angst hatte, weil alles so neu war und ich so unerfahren. Das Forum hier hat mir geholfen zu verstehen. Irgendwann habe ich angefangen mir das Beste in dieser Situation zu ermöglichen. Ich wollte nicht darüber nachdenken warum ich, sondern wie werde ich wieder gesund. Wenn es dich trifft haut es dich um. Ich war auch dieses Energiebündel, wie du es beschrieben hast und so kann ich deine Mutter zum Teil verstehen. Aber nur zum Teil. Denn hoffen ist auch anstrengend und grade in unseren Situationen kann soviel geschehen. Ich bin ängstlicher gwurden, auch in meinem Umfelt. Wer es nicht verstand musste nicht bei mir sein. Ist das egoistisch? vlt. aber ist es egositisch gesund werden zu wollen und alles dafür zu tun?
Als ich aufgehört habe mich zu fragen warum ich, hatte ich mehr Kraft mich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt. Gesund zu werden bzw. das Bestmögliche zu bekommen.
Wenn du hier ein bissel gelesen hast wirst von Menschen gelesen haben, die es geschafft haben, du wirst aber auch von Angst und Wut gelesen haben. Alles ist zulässig. Jani streichle ein wenig deine Seele, sie hat es verdient. Schau nach dem was vor dir liegt. Weißt du, als ich schon nicht mehr damit gerechnet habe, hat man mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Am Wochenende war ich laufen durch den Wald. Vor ein paar Monaten nicht vorstellbar. Ja ich habe immer noch Angst das es ein Traum ist, aber eigentlich darf ich mich doch vor der Schöhnheit nicht fürchten, oder?

Wie geht es dir? Wie geht es deiner Schwester?

Anni

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39

Mittwoch, 19. Mai 2010, 08:50

Das freut mich. Das sind die kleinen Momente, die wir alle zu schätzen wissen und wo uns bewußt wird, wie wundervoll das Leben sein kann. Es ist schön, wenn ihr euch gegenseitig stützen kann.
Manchmal wird man auch krank, weil das Herz zerbricht. Alex hatte es mal treffend hier formuliert. Des wegen sage ich immer wieder, unsere Seele ist genauso wichtig wie unser Körper.
ICh wünsche euch unbeschwerte Stunden. Kannst du schon wieder ein wenig mehr machen?

hella

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40

Mittwoch, 19. Mai 2010, 23:40

Liebe Jani,

du machst das alles ganz richtig so. Gönn dir doch die Pausen und erlaube Dir die Glücksmomente mit Deiner Schwester.

Manchmal geht bei mir auch nicht mehr als das absolut Nötigste, da denk ich schon ans Sofa, wenn ich gerade erst angekommen bin in der Schule und schlaf tatsächlich in jeder freien Minute. Dann ist es so, na und! Die Pumpe braucht einfach mehr Erholungsphasen, dafür beschert sie uns ja uch wieder Glücksmomente und nicht nur Angst.



Sei herzlich gegrüßt von Hella Wahnsinn ;)
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

;)

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