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Illy

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11

Freitag, 3. Juli 2009, 17:22

Es wird ja wohl behauptet, dass Träume eine tiefe Bedeutung haben. Also die Seele und Psyche verarbeiten etwas. Es gibt ja auch so Traumdeutungsbücher.
Na, wer´s glaubt ?!
Dass es ein Verarbeitungsprozess ist, das glaub ich schon.
Lt. Traumdeutung haben Träume über Tod oder Abschied aber nichts negatives...........im Gegenteil. Es soll auf etwas Neues hindeuten..............

Ich träume weder mehr noch weniger, weder schlechter noch besser..........seit ich die Erkrankung habe und die Medis nehme......

Beste Grüße, Illy ;)

Bigi

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12

Sonntag, 5. Juli 2009, 20:38

Ja warum hat das Gehirn den dunklen Traum
erfunden?
Es ist so...., das Denken wird flexibeler, probiert unbefangen neue Möglichkeiten aus.
Im Offline-Modus können die Netzwerke des Gehirns freier arbeiten als im Online-Modus.
Es gibt aber einen Traum-Regisseur!
Im dunklen Traum, werden traumatische und stressige Erlebnisse verarbeitet.Der belastenden und bedrohenden Erfahrung, werden nach und nach, andere Gedächtnisinhalte hinzugefügt.So verliert das Schreckenserlebnis an Kraft.
Im REM-Schlaf, ist die Muskulatur praktisch gelähmt.Der
Körper wird gehindert, tatsächlich zu reagieren.
" Als würde dem Schläfer singnalisiert: Hier in deinem Bett bist du sicher, und du musst auch nicht aktiv auf das reagieren, was du gleich siehst. Schau es dir einfach
mal an wie in einem spannenden Kinofilm".
Das Traum-Ich konfrontiert den Träumer mit dem was er als bedrohlich empfindet- und nichts anderes geschieht.
Es sind gerade die dunklen Träume, die voller Botschaften über uns sebst stecken.
Träume sind ein Erbe unserer Vorfahren. Sie führen weit zurück, in die Menschheitsgeschichte.
Sie vermitteln Erfahrungen,Erinnerungen, Warnungen.
Es gibt einen universellen Traumcod.
Vom Amazonasindianer bis zum Manager in Tokio sehen alle die selben Bilder von: Fall- oder Flugträumen,Tod geliebter Menschen, von wilden Tieren oder Flutwellen, in denen sie ertrinken.

" Ein Panther kam näher.Aber ich stand still. Ich musste einen Zaun überwinden. Warum rannte ich nicht?"
Anstatt loszusprinten, bewegte ich mich ganz langsam auf den Zaun zu.

Im Wachzustand käme mit hoher Wahrscheinlichkeit der Träumer nie auf eine soche Idee,angesichts der Raubkatze ruhig zu bleiben und sie nicht durch eine kopflose Flucht zu reizen.
Der Traum simuliert uns Gefahr, um uns für die Realität zu trainieren.Davon hat der Mensch seit Anbeginn profitiert.Wer träumte, hatte einen evolutinären Vorteil,denn er reagierte schneller bei Gefahr.
So meint der eigene Tod in aller Regel nicht den wörtlich
genommenen physischen Tod, sondern eine bevorstehende Wandlung, einen Neuanfang, eine einschneidende Veränderung.

Ist es möglich seine Träume zu kontrollieren?
Kann sich der Träumer seines Traumes durchaus bewusst sein und aktiv in das Geschehen eingreifen?
Ja, er kann!!!
Das machen zahllose Beispiele deutlich.
So wie der Traum eines Mannes, der an einer hartnäckigen Neurodermities litt.Er träumte, dass er sich in einer Wüste befand und laut schrie:"Warum bin ich krank?" Ein Geier kam angeflogen, sperrte den Schnabel auf und zeigte ein Wolfsgebiss. Dann fielen ihm plötzlich alle Zähne aus.
Der Geier schrie:"Deshalb!"
Der Träumer hatte verstanden,sein Problem war, dass er seine Bissigkeit verloren hatte.
Der Mann beendete daraufhin seine Beziehung, wechselte den Job und meldete sich beim Boxtraining an.

Aber auch Sportwissenschaftler haben nachgewiesen: Die rein virtuelle Bewegung führt zu den gleichen physiologischen Veränderungen wie die real ausgeführte, wenn auch etwas gedämpfter.
So effektiv ist ein Traum-Training.
Festgestellt im Schlaflabor Uni Heidelberg.
Also arbeitet an euch!!! ;)

Aus "Welt der Wunder" 1/09
Das Herz hat seine Gründe,die die Vernunft nicht kennt.

Blaise Pascal ( 1623-1662 ) Philosoph

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bigi« (15. Juli 2009, 19:12)


agloco

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13

Montag, 6. Juli 2009, 19:32

Und mal wieder ein Wissenschaftlich fundierter Bericht von der Bigi :super:

Folgendes klingt sicherlich sehr paradox, doch wie kann es sein, dass man bereits geträumte oder sogar bei "Bewusstsein" im Kopf erlebtes, auf einmal im Realen erlebt? Und das nicht nur ansatzweise, sondern bis ins Detail - gleiche Personen, gleiche Worte usw. Dabei sind es völlig normale Alltagsdinge wie ein Gespräch zwichen zwei Personen.

Dies ist mir bereits mehrere Male wiederfahren. Plötzlich schreck ich hoch, werd hellhörig, schaue mir die Situation an und bemeke, dass ich diese schon einmal vor mir gesehen habe und bekomme Angst vor mir selbst, da ich es mir bei bestem Willen nicht erklähren kann. Das ist ehrlichgesagt das einzigste Phänomen, was ich in keinster Weise nachvollziehen kann. Obwohl ich doch eigentlich bei solchen paranormalen Dingen recht realistisch denke.

Vieleicht ist dies ganz einfach Wissenschaftlich zu erklähren...wer weiss. :rolleyes:
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defi

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Montag, 6. Juli 2009, 20:06

Hallo Alex
Mache dir nicht gleich in der Hose. was du da erleben tust ist gar nicht selten. Viele menschen haben sowas schon mal erlebt.
Also keine angst. Bist nicht verrückt. :rolleyes:

Es gibt vieles was wir Menschen uns nicht erklären können.
Aber zerbreche dir den kopf nicht darum.

LG Defi :cool:
Gib nicht auf sondern mache das Beste daraus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »defi« (6. Juli 2009, 23:12)


herzchen1971

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Dienstag, 7. Juli 2009, 06:03

Ich hatte mal ein Traumerlebniss das war kurz nach der Diagnosstellung von meiner DCM.
Ich war da schon 3 Wochen im KH und sollte Abschlußuntersuchung kriegen.
Das war die Nacht vor der vielbesagten Abschlußuntersuchung (Herzecho)
ch träumte ich hätte schreckliche Schmerzen im Herzen und müste sterben, ich bin schweißgebadt aufgewacht ?(
Na ja einige Stunden später war ich dann beim Herzecho, und haben ein Thrombos gefunden in meiner Herzkammer, Ich durfte mich nicht mehr bewegen und wurde sofort auf die Intensiv geschoben. War echt toll..... :weinen
Ich empfand das als sehr unheimlich, aber mein Unterbewusstsein wußte wohl schon mehr, jedenfalls in dieser Nacht, wie die Ärzte 8o
Dun Spiro Spero
-Solange ich atme hoffe ich ....-

defi

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Dienstag, 7. Juli 2009, 06:28

so ist es.
Nur wir wissen was in uns vorgeht und nicht die Ärzte.
Da sagt man 1000 mal dass man schmerzen hat, aber man wird nicht ernst genohmen. später stellt es sich heraus, dass man fast immer recht habt. ;(

aber kopf hoch .So lange es geht, werden wir es schon schaffen. :super:
LG Defi
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Mittwoch, 8. Juli 2009, 07:38

Also, ob und wenn ja was Thilo träumt weiss ich nicht. Aber was bei ihm eine zeitlang vorkam - in letzter Zeit allerdings nicht mehr - ist, dass er nachts irgendeinen Käse erzählt oder teilweise auch tut. Kann mal zwei Beispiele geben:

Das eine Mal fing er an mich mit seinen Händen mitten in der Nacht zu vermessen (hat er mir auf Nachfrage erklärt, aber den Grund konnte er mir nicht nennen). Am nächsten Morgen wusste er nichts davon.

Ein anderes Mal hat mich ganz panisch geweckt (ich hab mich fast zu Tode erschrocken, weil ich dachte es ginge ihm nicht gut) und fing dann, als ich Bett saß an auf mein Kopfkissen einzuschlagen und mit den Händen drunter herzuwischen. Da hätte was gekrabbelt hat er mir dann erklärt. Auch davon wusste er am nächsten Morgen nichts mehr.

In solchen Situation hab ich dann immer mal in einem etwas "schäferen" Ton gesagt: "Leg dich hin und schlaf weiter."
Das hat er dann auch brav jedes mal gemacht.

Teilweise musste ich nachts schon echt schmunzeln über seine Aktionen.

Warum er sowas mittlerweile nicht mehr macht weiss ich nicht, an den Medis wurde nichts geändert. Das einzige was sich seit dem geändert hat, ist das wir umgezogen sind.

Susa

Bigi

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Mittwoch, 8. Juli 2009, 11:39

Woher kommen Vorahnungen?
Millionen Menschen haben keinen Zweifel daran, dass es sie gibt.Denn sie haben sie schon erlebt.
Man geht die Straße entlang und spürt, wie man von hinten angesehen wird. Man dreht sich um - und richtig: Da steht jemand und starrt einen an.
Das Telefon klingelt und man weiß, wer dran sein wird. Man nimmt ab - und richtig: Die Schwiegermutter meldet sich.
Man denkt an jemanden den man lange nicht gesehen hat - und schon kommt er um die nächste Ecke.
Jeder kennt diese Ahnungen, man nimmt sie als Begleiterscheinung des Alltags, schenkt ihnen keine weitere Beachtung, macht sich keine Gedanken.
Wozu auch - es schadet ja nicht.
Es gibt aber auch Vorahnungen anderem Kalibers, jeder dritte Deutsche sagt, auch solche schon erlebt zu haben. Sie handeln von Tod, Unglück, Verderben.
Vorahnung, Wahrtraum, Hellsichtigkeit, zweites Gesicht es gibt viele Begriffe, die alle dasselbe meinen:
Das Gefühl dafür, was in der Zukunft geschehen wird.
Solche Visionen kommen unerwartet, intensiv und werden als ich- fremd erlebt.Den Betroffenen sind sie unheimlich.
" Die Vorstellung, dass wir von Dingen träumen, die noch nicht geschehen sind widerspricht unserem üblichen Denkmuster".
Nichts berechtigt uns anzunehmen, dass die Grenzen unserer Beobachtungsgabe allumfassend sind und dass alle Möglichkeiten der Natur in ihnen eingeschlossen sind.
Neben der vertrauten räumlichen Dimension gibt es weitere, die hinter dem Rand des Sichtbaren liegen.
Für die Buschmänner in Südafrika ist es, seit ewigen Zeiten, eine Sebstverständlichkeit über weite Distanzen miteinander zu kommunizieren.Die im Dorf zurückgebliebenen wissen schon vorher, ob eine Jagd
erfolgreich war und wann die Jäger zurückkehren.
Sie sehen all das vor ihrem geistigen Augen.
Auch Tiere haben diese Fähigkeit. Es gibt unzählige Beispiele dafür,dass sie Katastrophen vorausahnen.
So war es auch mit den Tsunami überschwemmten Gebieten Asiens, wo fast keine Tierleichen gefunden wurden, weil die Triere vorher die Küstenbereiche verlassen hatten.
Was wir wissen ist:
Der sechste Sinn ist Teil unserer biologischen Natur, die wir mit vielen anderen Tierarten gemein haben.Wir wissen, dass unser Geist mit der Vergangenheit verbunden is. Er könnte ebenso gut mit der Zukunft verbunden sein, vielleicht sind es zwei Aspekte desselben Prozesses.

Gelesen in "Welt der Wunder"
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Blaise Pascal ( 1623-1662 ) Philosoph

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herzchen1971

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Mittwoch, 8. Juli 2009, 18:40

@Bigi schöner Bericht von Dir :super:

@Susa, Du solche Traumerlebnisse passieren auch bei Menschen die total gesund sind und keine Medis nehmen. :D

LG, Manu
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agloco

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Dienstag, 22. Juni 2010, 19:34

Und wieder quählen eine intensive Träume seit über einer Woche. Reale Träume mit teils irrealen Handlungen und teilweise sehr bizarr, dazu wahr - und luzide Träume, lassen einen Stunden oder gar Tagelang nicht los. Man wacht gerädert auf und ist nur am grübeln. Was wollen einen die Träume sagen. Ich überlege und überlege und komme zu keinem Schluss, wieso ausgerechnet jetzt diese heftigen Träume auftreten. Man kann sich keinerlei Reim drauf machen. Das ist so intensiv, dass es einen Angst macht.
Keine auserordentliche Belastung, keine Medikamentenumstellung, kein Vollmond.

Wie sieht es derzeit mit euerm Traumverhalten aus? :)

Grüße
alex
Linksventrikuläre Herzinsuffiziens 2008 8% Ef und 2017 50% EF- Defiträger

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