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Anke

gehört zum Inventar

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1

Dienstag, 6. Januar 2009, 14:16

Kur oder Reha

Hallo Ihr Lieben,

ich hab`da mal eine allg. Frage. Ich höre und lese so oft, das Patienten mit Herzinfarkt oder so nach dem KH Aufenthalt eine Reha oder Kur bekommen. Wiso bekommen wir bzw. ich das nicht? Hattet Ihr sowas? Und ist das nicht üblich? Ich hab`mal im Internet sowas gelesen vonwegen Wiedereingliederung, Belastbarkeit trainieren usw. Würde da gerne eure Erfahrungen bzw. euer Wissen hören.
Ich muss sagen, das ich es schon ziemlich krass fand, das ich nach eineinhalb Wochen uasm KH geworfen werde quasi und anschließend der Kardiologe sagt keine haushaltshilfe mehr, das mit den 4 Kindern schaffen sie schon!im nachhinnein muss ich sagen, das ich alles mit ach und krach geschafft habe, ich es aber höchst unkompetent finde, weil man doch absolute Schonung braucht!Hatte zu dem Zeitpunkt ja auch noch den Perikarderguss!Nunja, dann schießt mal los, was ihr so zu erzählen habt.



LG Anke
"Das Glück ist mit den Fleissigen!"

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agloco

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2

Dienstag, 6. Januar 2009, 17:04

Hy Anke,

tja also eine reha oder eine Zuzahlung zur Kur müsste dir ohne Probleme zustehen.
Meine HA meinte, dass wenn mir langweilig Zuhause wird ich jederzeit gerne in die Reha fahren kann.
Oftmals fragen dich die Ärzte direkt im Kh ob du in eine Reha möchtest oder sie schlagen es dir vor. Der Soziale Dienst im KH kümmert sich da um alles.
Also wenn du in eine Reha möchtest, spreche dein Hausarzt an. Denn der muss den Antrag schreiben und halt begründen wieso du diese Massnahme benötigst.
Dort wird halt ein individueller Plan für dich erarbeitet. Man wird belastbarer durch spezielles Training und auch auf die Psyche wird natürlich eingegangen.
Also die, die sowas mitgemacht haben, empfehlen es einen, Das soll wirklich gut tun.
Vorallem kannst du dir auch aussuchen wohin du möchtest. Ob in die Berge oder ans Meer etc. Das muss natürlich auch mit deiner Krankenkasse etc. passen.

Wenn nicht richtig, dann berichtigt mich :D

lg
Alex
Linksventrikuläre Herzinsuffiziens 2008 8% Ef und 2017 48% EF- Defiträger

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RenHe

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3

Dienstag, 6. Januar 2009, 17:07

Ich werde mir sowas auch noch genehmigen...allein schon wegen dem ganzen Muskelschwund den man so allgemein hat. Bei uns gibts aber auch eine ambulante Reha in der Stadt, da muss man dann 3 mal die woche über einen längeren Zeitraum hin... sowas ist vielleicht noch ne alternative zu Bergen und Meer...wenn man eine braucht :)
Ding Dong...

agloco

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4

Dienstag, 6. Januar 2009, 17:11

Hey rene,

ja also ich denke es kann nur positiv sein! Und wenn es einen schon zusteht, wieso nicht nutzen...

@Anke
Nochwas. Es gibt natürlich auch Mutter Kind Kuren/Rehas in denen du deine Kinder mitnimmst. Sie werden dort den gazen Tag betreut bzw. auch schulisch unterrichtet. Da müsstest du dich dann mal infomieren, was das günstigste wäre für dich :)

alex
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Britta

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5

Mittwoch, 7. Januar 2009, 17:47

Kur/Reha

Hallo Anke!
Eine Reha sollte Dir auf jeden Fall zustehen!Auch die Idee mit der Mutter-Kind-Kur ist nicht schlecht;manchmal hat man doch weniger Sorgen/Belastung(organisation zu Hause)wenn die Kinder mit sind.Hausarzt oder KK ansprechen.
Eigene Erfahrung:`06 habe ich eine Reha nach Perimyokarditis abgelehnt,Psyche war zu schlecht&hätte die Anreise körperlich nicht geschafft,`08 nach nochmaliger Erkrankung dann gezielt daraufhin gearbeitet.Gibt viele pro`S&contra`s
aber was gut war:man wird nochmal durchgecheckt(standard)und so kann man zeigen,das nicht alles psychisch ist.Die sehen dann,das man vieles einfach nicht schafft.Und wenn man mag,kann man psychologische unterstützung in Anspruch nehmen.Und Du lernst wieder Deinem Körper zu vertrauen,z.B. in Situationen wie auf dem Ergometer.
Mit der Schwere Eurer Erkrankungen steht es Euch Allen zu!
Viele Grüße,tschüß

Anke

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6

Freitag, 9. Januar 2009, 21:58

Hi Leutz,

hatte heute den termin bei meiner neuen Hausärztin(nachdem der alte mich ja in die Klinik einweisen wollte, dachte ich, das der Gute besser in Rente gehen und ich wechseln sollte*g*).
Die ist super drauf und vor allem sehr kompetent.
Fachärztin für Suchtmedizin auch noch( Wo wir doch neulich über Tavor sprachen;-)))*g*.

ich hab`erstmal tausende Überweisungen zu Fachärzten bekommen um alles genau checken zu lassen.Sie sagte das das KH und auch mein Alter Doc alles falsch untersucht häötten bzgl. der Schilddrüse, und das sehrwohl Herzklopfen usw. daher rühren können.
Trozdem hatten wir auch das Thema Kur. Sie sagte, mein Kardiologe(lt. Ihrer Aussage der Beste Mann hier im Kreis, wie ich es denn geschafft hätte, da an einen Termin zu kommen?)soll in den nächsten Bericht schreiben, das eine Kur sinnvoll wäre dann geht das nach so einer Erkrankung Problemlos durch. Sie sagte, das wenn ich wieder gesund bin, eher mit den vier Kindern eine psychosomatische kur in Frage kommt, das wäre besser für mich als eine kardiologische Reha.Ist ja(hoffentlich) keine bleibende Sache bei mir.Daher wäre das besser.

Wollte euch davon nur mal berichten, wenns weiter geht sag`ich Bescheid;-)


LG und schönen Abend noch...

Anke
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Carmen

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7

Samstag, 10. Januar 2009, 08:37

Guten Morgen Anke,

es freut mich sehr, daß Du jetzt wohl auch eine Hausärztin hast, zu der zu Vertrauen aufbauen kannst und willst. Das Vertrauen in den Arzt (die Ärzte) ist nämlich wirklich absolut wichtig bei solchen Erkrankungen, die ja auch automatisch die Seele mitbetreffen.

LG Carmen

8

Samstag, 10. Januar 2009, 10:50

Hallo
Da muß ich Carmen recht geben. Der Vertrauen spielt ein große Rolle. Ohne vertrauen kann man nicht viel sagen und man verschweigt vielles.

Defi

maria

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9

Sonntag, 11. Januar 2009, 18:19

Das sehe ich genau so,

Vertrauen ist das A und O bei einem Arzt. Wenn da kein Draht zu ihm vorhanden ist, sollte man sich doch überlegen,ob man ihn nicht vieleicht wechselt.
Persönlich, hab ich bessere Erfahrungen mit Ärztin oder jungen Ärzten.
Das muss jeder selbst heraus finden.

maria
Der Gescheitere gibt nach!
Eine traurige Wahrheit, denn sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
(Ebner-Eschenbach)

tom31

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10

Dienstag, 13. Januar 2009, 01:43

Da stimme ich dir zu maria :)

@anke
strebe solch eine Reha auf jeden Fall an. Man kann nur guten Nutzen daraus ziehen.
Wobei eine Freundin, die in einer Psychosomatischen Kur gewesen ist, es schon als sehr schwer empfand. Der klou an der Sache ist einfach, dass man dort über genau die Dinge sprechen muss, über die man garnicht gerne spricht. Ich denke das ist bestimmt auch nicht ohne. Doch alles hat auch einen Hintergrund, nämlich einen sehr positiven! :)

Was mich auch wundert, wieso war so ziemlich niemand hier in einer kardiologischen Reha? Sollte doch eigentlich gang und gebe sein aber... :rolleyes:

Grüße an euch

der tom
...Liebe Grüße Tom :)

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