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Drakosfelidae

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Mittwoch, 17. Januar 2018, 20:51

Diverse Probleme und wie damit umgehen

Hi,
na dann leg ich mal los.

Vor einem 3/4 Jahr wurde bei mir eine 3-KHK festgestellt. Ich erhielt zuerst 3 Stents, kurz danach erfolgte noch einmal durch einen Rückfall ein weiterer Stent. Das 3. HKG (hintere HKG) ist noch nicht gemacht.

Nach der Reha fühlte ich mich zuerst sehr gut was das Körperliche angeht. Allerdings hat sich eine schwere Depression eingestellt.

Während des Aufenthalts in einer Akutstation erfolgte eine TIA (A. carotis media rechts). Daneben wurde festgestellt, daß es einen Verlangsamungsherd, eine kleine echoreiche Plaque im Bulbus und eine sehr große echoarme, erhabene Bulbusplaque (4,4x11,8 mm) an der Gabelung der HSA festgestellt. Die körperlichen Ausfälle bildeten sich schnell zurück, aber seither gibt es kognitive Probleme wie Einschränkung des Hörvermögens, Verstehen von Wörtern/Sätzen, Geichgewichtsprobleme usw.

Nun habe ich seit einigen Monaten Ausfälle in Form von Schwindelgefühl, Gefühl von Leere des Kopfes innerhalb von Sekundenbruchteilen. Und das mehrfach den Tag über, unabhängig von Bewegung oder Ruhe.

Zusätzlich hat sich eine intercostale Neuralgie entwickelt. Wenn ich jetzt Schmerzen (Druckgefühl, Ring um die Brust, Schmerzen im Arm, Brennen in der Brust, Schmerzen des Brustbeins) bekomme in der Brust, kann erst eine Laboruntersuchung sowie weitere diagnostische Untersuchungen einen Myokardinfarkt ausgeschlossen werden.

Genau bei diesen beiden Problemen komme ich mir inzwischen wie eine Hypochonder vor. Denn jedesmal muss ich den Notruf betätigen. So sehr ich mich auch freue, daß nichts fest gestellt wird, ist die Situation sehr belastend für mich. Ich bin inzwischen seit 7 Monaten in Kliniken/Krankenhäusern verschiedener Fachrichtung und wünsche mir endlich Ruhe.

Gesicherte Diagosen bzw. ärztlicher Verdacht (Rheuma):
DM Typ 2, seit 2003, HBA1c-Wert 6,24 mit derzeitigen nächtlichen Unterzuckerungen
3-KHK wovon 2 mit insgesamt 4 Stents versorgt wurden
instabile AP
Intercostal Neuralgie
Beginnende Lungenfibromatose (leicht vermehrte Lungengerüstzeichnung bei beginnender Fibrosierung)
TIA der A. cerebri media rechts (wohl atherothrombotisch)
Bluthochdruck
Asthma bronchiale
Gesamtcholesterinwert/LDL/HDL 150/74/40
Spondylosis deformans der BWS
Rheuma (muss noch bestätigt werden, aber der Verdacht ärztlicherseits steht bereits im Raum)
Knoten/Verdickungen überall in der Muskulatur und an den Gelenken bevorzugt Finger und Zehen
Dupuytren in den Händen
Myofasziales Schmerzsyndrom
schwere depressive Episode
Persönlichkeitsaufälligkeit

Derzeitige Medikation:
Dulexitin 120mg
Pipamperol 40mg
Paracetamol 40mg bis 4 Stück/Tag
Hyaluronsäure AT 2x beidseits
Lantus 16E
Actrapid nach Plan beginnend bei 8E
Jardiance 10mg
Metformin 1000
Simvastatin 40mg
Ticagrelor 180mg
Bisoprolol 5mg
ASS 100 100mg
Ramipril 2,5mg und HCT 12,5mg werden wieder eingeführt

Langzeit-ERG und -EKG zeigten diese "Leeren" an, Herzecho zeigte keine Auffälligkeiten, Flussgeschwindigkeit normal, ebensowenig keine weitere Probleme bei dem Lungen-CT, am Monatsende erfolgt ein Herzszintigramm.

Neuropathien in Fingern und Zehen bzw. Füßen und Beinen sowie Kälteempfindungen, Bläulichwerden der Finger und Fingernägel sind natürlich auch vorhanden. Ebenso friere ich extrem.

Atemnot, Schwäche in den Beinen und auch ansonsten sind "Normalität".

Morgens sind die Finger steif und geschwollen, was auch oft den ganzen Tag anhält. Wassereinlagerungen in den Füßen - vor allem links - sind ebenfalls vorhanden.

Auch die Menge der Medikationen macht mir Gedanken. Es sind so viele und es kommen noch welche dazu.

Ich weiß nicht was ich machen soll. Auch wenn die Ärzte immer wieder sagen, daß ich mich jedesmal wieder so verhalten soll, also anrufen und in die Klinik kommen weil nur so fest gestellt werden kann, ob es das Herz oder sonst was ist. Ich komme mir einfach vor wie ein Hypochonder. Mir macht die Geschichte bzw. die Geschichten keinen Spaß und ich wäre lieber kerngesund. Aber jahrzehntelange Vernachlässigung von Körper und Seele rächen sich derzeit. Ich möchte ungern Kapazitäten im Rettungsdienst und im Krankenhaus binden, wenn eh nichts gefunden wird. Andererseits habe ich auch keine Lust auf die ständigen Angstanfälle, Schmerzattacken usw.

Oder was kann ich tun. Seit Monaten bin ich in Krankenhäuser und Kliniken und "habe die Nase voll".

Damit habt Ihr einen Überblick über meine "Wehwechen".
Liebe Grüße
Drakosfelidae

HELGE

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2

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20:59

Oh man,
das ist ja heftig.
Erst mal, herzlich willkommen!


In welchen Krankenhäusern warst du denn?

Liebe Grüße,
Helge


Drakosfelidae

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3

Freitag, 19. Januar 2018, 07:27

Hi,

Dankeschön für den freundlichen Empfang.


Hauptsächlich im Mathias-Spital und in Ibbenbüren Stroke-Unit bisher. Beide waren bisher sehr gut. Reha habe ich in Bad Bentheim gemacht. Ebenfalls Spitze.