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agloco

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11

Freitag, 16. Januar 2009, 20:03

Ja eben drum. Naja die Medikamente halt dann gerade Krankenhausrechnung, also 10 Euronen pro Tag usw. usw.

Carmen?! wie ist es bei dir? Du bekommst doch Rente!

lg
alex
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Anke

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12

Freitag, 16. Januar 2009, 20:08

Mir reichen auch die 10 Euro pro Tag, wenn ich ins KH muss.
Ne Zusatzversicherung die das trägt war mir damals auch zu teuer.Man kann sich auch "totversichern"...
Ist ja klar, das man als junger Mensch nicht an sowas denkt.



LG Anke
"Das Glück ist mit den Fleissigen!"

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stevehooks

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Sonntag, 22. Februar 2009, 16:47

Hallo nach Deutschland,

bin Neuling im Board und habe eine Frage, die mir auf der Seele brennt. Bin schon seit 12 Jahren an DCM erkrankt. Doch nun langsam wird das Leben beschwerlich. Die Vorstellung aufrecht zu erhalten, noch einer geregelten Arbeit nachgehen zu können, fällt mir immer schwerer. Mir scheint, dass ich all die Jahre gut kompensiert war, dieser Zustand aber seit einer überstandenen Lungenembolie vom Herzen aufgekündigt worden zu sein.

Mich interessiert, ob sich ein DCM-ler in HNYA III und EF28- 35% noch immer zur Arbeit quälen muss oder ob er einen Anspruch auf Rente hat.

Danke im voraus und Grüße nach D, Heiko

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »stevehooks« (22. Februar 2009, 16:47)


agloco

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14

Sonntag, 22. Februar 2009, 17:59

Hallo Grüße dich,

erstmal wilkommen bei uns im Forum :)
Tja, das ist schon eine Frage, die induviduell geklährt werden müsste. Doch ich glaube dir, dass nach 12 Jahren langsam die Luft raus ist. Wenn du auch garnichts mehr möchtest,allein schon von dieser EF her und dem NYHA Stadium, wäre der Weg in die Rente vieleicht der einzigst richtige Weg.
Also wenn du die letzen Jahre eh sozialversicherungspflichtig gearbeitet hast, hast du generell Anspruch auf die EU Rente. Desweiteren,dies richtiet sich nach höhe der Rente, hast du Anspruch auf Grunsversorgung vom Grundsicherungsamt. In welchen Land wohnst du denn?

Wäre toll,wenn du mehr von dir erzählen würdest. Wie die Krankheit zustande kam,wie sie sich in den 12 jahren entwickelt hat usw. :)

Liebe Grüße an dich

alex
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Christin

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Sonntag, 22. Februar 2009, 18:58

Hallo Alex...

Um auf deine eigene Frage zurück zu kommen... bei 600€ und einer nachweislich "chronischen Erkrankung müsstest du die Befreiung doch schon längst haben. Es sei denn deine Eltern und du ihr würdet zusammen ein Jahreseinkommen von Netto über 60.000€ bekommen.
Habt ihr es denn schon beantragt? Weil schenken tuen die Kassen einem nl. nix... wenn man nicht nachfragt...

Gruß, Christin
Das Leben ist nicht zu Ende, nur weil ein Traum nicht in Erfüllung geht.
Es hat nur einen Weg versperrt, damit man einen anderen sucht.


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Chris204

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Sonntag, 6. Januar 2013, 15:20

BU Versicherungsvertrag beachten

Nochmal zurück zur Eingangsfrage von Anke:

"Viele versicherungenwollen aber, das man weiter arbeitet!Es geht ja noch am Schreibtisch usw."

Das kannst du von Vornherein ausschließen, wenn du darauf achtest, dass die "abstrakte Verweisung", also das Recht des Versicherers, dich im Leistungsfall in einen anderen Beruf / eine andere Tätigkeit zu verweisen, statt zu zahlen, im Vertrag deiner BU Versicherung ausgeschlossen wird. Eine entsprechende Klausel sollte auf jeden Fall enthalten sein, ist manchmal auch einfach eine reine Verhandlungssache.

agloco

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Mittwoch, 9. Januar 2013, 07:53

Danke für den Hinweis! Das war mir auch neu, dass so etwas möglich ist! Und das akzeptieren die Versicherungen so einfach?
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Mittwoch, 9. Januar 2013, 17:15

Unterscheidung

Berufsunfähig heißt man ist nicht mehr in der Lage in seinem erlernten Beruf tätig sein kann, sehr wohl aber unter Umständen eine anders geartete Tätigkeit auszuführen.

Dann ist da noch die Erwerbsminderungsrente, hier kann man noch ein paar Stunden arbeiten und zu seiner gewährten Rente hinzuverdienen bis zu einer bestimmten Summe.

Als letztes ist da die Erwerbsunfähigkeitsrente, hier kann man keiner Tätigkeit mehr nachgehen, bei jungen Menschen heißt dies man bekommt eine Grundrente.

Je nach Schwere der Erkrankungen, kann dies auf fast alle chronischen Krankheiten zutreffen.

lebe das Leben so wie es ist

Melli1986

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Samstag, 11. Mai 2013, 13:21

Thema Berufsunfähigkeit

Hallo ihr Lieben!

Ich habe richtig Glück gehabt. Hab, auf anraten eines guten Kumpels, meine BU im Januar 2012 abgeschlossen und bin dann ganz plötzlich im Juli 2012 schwer erkrankt. Mein Beitrag betrug im Monat 40 €, was für meine Berufssparte Medizinisches Fachpersonal, noch recht gut ist. Habe dann den Antrag auf BU-Rente im August 2012 gestellt. Natürlich hat sich meine Versicherung nicht sofort zur Zahlung hinreissen lassen, ich denke schon alleine deshalb, weil mein Versicherungszeitraum bis dahin ja sehr kurz war. Nachdem ich alle Befunde, Gutachten des MDK, zwei Arztbriefe, und mehrfache Beschreibungen meiner beruflichen Tätigkeiten und deren Belastungen eingeschickt hatte (was teilweise schon sehr detailiert verlangt wurde, z.B. genaue Minutenangabe und prozentualer Anteil meiner einzelnen Tätigkeiten wie Massagen, KG und MT, im Wochenüberblick, sowie deren Definitionen!), bekam ich dann im April 2013 einen warmen Geldregen . Nachzahlung für die letzten Monate und weiterhin jeden Monat eine Rentenzahlung, bis ich beruflich wieder durchstarten kann, was hoffentlich im August soweit sein wird. Wenn eine Umschulung nötig sein würde, würde sich meine Versicherung auch dran beteiligen. Und die BU-Rente beeinträchtigt das Krankengeld in keiner Weise. Somit habe ich jetzt momentan das raus im Monat, was ich vorher auch verdient hab. Ich kann jetzt nur von Glück sagen, dass ich diese Versicherung abgeschlossen hab, auch wenn man sich im Bewilligungsverfahren so manche Fragen und Papierkram aufhalsen muss - ES HAT SICH GELOHNT!

Meine Frage jetzt dazu: Weiß jemand wie es mit dem Versicherungsschutz jetzt in Zukunft mit Herzerkrankung weiter geht? Ist das Herz jetzt raus aus dem Schutz, wenn ich wieder berufsunfähig deswegen werde?

LG Melli

Mischa

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 09:59

BU Versicherung zahlt

Hallo
Ich habe sogar zwei BU Versicherungen und Jahrzehntelang immer schön den Beitrag gezahlt.
Nach einem Unfall in 2009 und vielen Op's in den darauffolgenden Jahren, hab ich in 2012 den Antrag
auf EU-Rente gestellt. Gleichzeitig habe ich beide Versicherungen angeschrieben und einen Antrag auf Leistungen
gestellt. Die eine Vers. hat viele Unterlagen von den verschiedenen Ärzten angefordert und bekommen und schon nach 3 Mon.
positiv entschieden. Die zweite Vers. hat die gleichen Unterlagen bekommen und sich ein halbes Jahr mehr Zeit genommen den Antrag zu bewilligen. Aber jetzt zahlen beide. Doch am längsten brauchte die Deutsche Rentenversicherung (15) Monate einen Widerspruch und zwei selbst bezahlte Gutachten und Anwälte bis Sie auf das gleiche Ergebnis kahm. EU Rente für 3 Jahre.
Als das alles durch war habe ich einen Leistungsverlust und Luftnot festgestellt und bin zum Kardiologen.
Ergebniss: Herzmuskel Fibrose mit Insuffizienz NYHA 2-3.
Mischa