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Syd30

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  • »Syd30« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 16. Mai 2013, 20:36

Herz und Calium - wer hat da Erfahrungswerte?

Hallo Leute,

wie ihr ja wisst, habe ich 2008 eine Herzmuskel- u Lungenentzündung gehabt. Damals 9 Liter wasser im Körper, 19% nur noch Herzleistung und rundum sozusagen ko und mal eben so dem Sensemann entkommen :-)
Jetzt heute wieder um die 55 % Herzleistung und wieder besser. Damit kann man ganz gut klarkommen. Seitdem nehm ich natürlich Betas, Wassertabletten, Magenschoner, Gichtmittel, usw. ca. 10 Tabletten am Tag.

Vor ein paar Wochen ging dann das Ärztehopping los. Weil ich auf der Suche nach der Ursache für meinen vermehrten Haarausfall war, ging ich (nach Tabletten, Shampoo usw) zum Hautarzt. Der sagte, an der Kopfhaut und Haarwurzel alles ok. Wir nehmen mal Blut, so was war. Schilddrüse und Eisenwert total schlecht. Hormonwert i. O.
Gehn sie zum Hausarzt der soll entscheiden. Ich war auch ständig müde, schlapp, muskeln haben mir weh getan (hab ja ne angeborene Muskelerkrankung ohne Diagnose, aber bis auf Muskelkater nie schmerzen gehabt) seit neuestem konnt ich dann nur 2 straßen gehen und war schon total im A...
Hausärztin sagte dann, Ultraschall. Ergebnis. Keine Knoten, Schilddrüse leicht vergrößert aber noch im grenzbereich, latente Überfunktion (wobei ich mit meinem einen Rettungsring am Bauch eigentlich nicht aussehe wie die Über- sondern eher wie die Unterfunktion :whistling: ) müsste man nicht unbedingt was machen - habe mir dann noch erklären lassen was latente überfunktion heißt. Schilddrüse arbeitet zuviel funkt ans gehirn, gehirn funkt aber zurück dass das nicht nötig ist ... - ahja... super, voll weitergekommen bezüglich Haarausfall und Müdigkeit, jedoch die Erkenntnis gewonnen, dass mein Gehirn - Gott sei Dank - schlauer als meine Schilddrüse ist .. andersrum wär´s wohl dumm gelaufen :D :D
So wieder bei Hausärtzin gelandet, diese meinte, wir schauen mal nach und nach immer nach den Blutwerten. Gut. Zufriedenstellend ist anders aber was soll man machen. Gleichzeit bei Kardiologe gewesen, Langzeit-EkG verordnet bekommen. Ergebnis. Keine Rythm.störungen - jedoch vom Puls viel zu schnell (obwohl ich schon seit ca. halbes Jahr morgens und abends eine Procoralan nehme) - Kardio meint, soll halbe Procoralan mehr nehmen, ich dann: Moment, es könnte auch an der Schilddrüse liegen. Sie, oh ja Szintigraphie machen und erstmal nix mehr nehmen.
Szintigraphie erst termin ende Juni , toll.
Beim Hausarzt erneut Werte prüfen lassen. Schilddrüsenwert und Eisenwert etwas besser, aber ohh Überraschung der Caliumwert ganz im Keller. Toll, beim normalen Blutcheck (den ich ja wg dem Herzwert alle 3 monate machen muss und auch zuverlässig mache) wird das ja nicht geguckt.
jetzt 2mal täglich Kalinor Brausetabletten genommen (bäääh, aber was muss das muss) und nochmal getestet. Schilddrüse wird langsam immer ein wenig besser. doch Calium immer noch im Keller (stand von heute sozsuagen ) Jetzt nochmal kalinor als Tabletten 3mal täglich und am 27.5. nochmal Blutabnahme.

Was haltet ihr davon und habt ihr da Erfahrung mit Schilddrüse oder Calium?

Bitte um viele Antworten.

Danke


syd

UllaWe

Mitglied

Beiträge: 84

Beruf: Dipl. Soz.Päd.

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Freitag, 17. Mai 2013, 08:07

Hi Syd, ich will hier keine Grundsatz- Diskussion auslösen, und auch ich gehe selbstverständlich regelmäßig zur Hausärztin zum Labor.
Meine Werte sind immer in Ordnung.
WEIL ( aber bitte- das ist meine persönliche Überzeugung) ich parallel zu HA+ Kardiologe noch zu einer Heilpraktikerin gehe, die mir individuelle Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel und homöopathische Medikamente gibt. Auch meine tägliche Ernährung habe ich ziemlich konsequent umgestellt.
Und etliche alte Hausmittelchen wende ich auch an, ganz simple Dinge, die in Vergessenheit geraten sind.
Ich schreibs hier nicht auf, weil es eben individuelle Empfehlungen sind, die sie erst nach einer umfangreichen Diagnostik ausgesprochen hat.
Aber.....mir ging es nach dem ersten Besuch bei ihr ziemlich verblüffend spontan besser....und meine Kardio- Medikamente verteufelt sie auch nicht sondern sagt, die wären absolut notwendig. Da geht sie auch nicht dran.
Nur ein Tipp, wie es mir damit geht.....ich spüre, dass mein Körper durch die Heilpraktikerin positiv unterstützt wird.

Melli1986

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Beiträge: 32

Wohnort: Berlin

Beruf: Physiotherapeutin

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3

Freitag, 17. Mai 2013, 11:34

Hallo Syd30,

ich hab zwar persönlich keine Erfahrungen mit Kaliummangel, aber ich weiß dass Kalium sehr wichtig für das Herz ist. Kann meine Informationen da nur aus meinen Fachbüchern schöpfen. Da wird angeraten, die Zahl der Mahlzeiten täglich von drei auf vier bis fünf auszuweiten, dann natürlich kleinere Mahlzeiten, mit Eiweißreichtum und Fettarmut und vielen kaliumreichen Obst- und Gemüsearten. Zur Entwässerung und Kaliumsubstitution werden auch Reis- und Obstsafttage empfohlen. Desweiteren ist häufig das Problem, dass durch die Wassertabletten Kalium über die Nieren wieder ausgeschieden wird. Dafür gibt es dann auch kaliumsparende Diuretika. Weiß ja nicht genau in wie weit du da schon eingestellt bist, aber vielleicht kannst du ja an der Ernährung noch etwas drehen? Ich hoffe das war irgendwie hilfreich, wünsch dir alles gute!

LG Melli

Adi

User für alles

Beiträge: 21

Wohnort: Osnabrück

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Dienstag, 21. Mai 2013, 17:11

Hi Syd,

auch wieder so ein individuelles Ding. Bei manchen kann sich schon eine leichte Über- oder Unterfunktion so auswirken. Vielleicht wirken die Medis jetzt mit der Zeit so auf dich. Ich meine der Körper verändert sich ja auch ständig, denn offenbar passt ihm etwas nicht. Da kann man echt schlecht was zu sagen. Siehst ja daran schon das selbst die Ärzte ratlos sind und die Verantwortung eine Entscheidung zu treffen zwischen den Kollegen hin und her schieben.

Was UllaWe sagt bzw. macht, find ich garnicht mal so schlecht. Würd dir auch raten vielleicht mal alternativ in diese Richtung zu denken und dich bei einer Heilpraktikerin kundig zu machen.

Gruß, Adi