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Die letzten 10 Beiträge

57

Gestern, 15:24

Von Appletree

Moin Wolle

Vielen Dank für die Begrüßung und die Antwort.
War die Grippe ausgeheilt oder hast du dich zu schnell wieder belastet?
ZU 100% weiß ich das nicht, habe mich aber eigentlich gut geschont. Der Kardiologe geht davon aus, dass es eher an dem Grippetyp lag. Bei einem Typ, der dieses Jahr sehr aktiv war, ist wohl bekannt, dass die Viren teils sehr aggressiv gegen das Herz gehen.

Viele Grüße
Appletree

56

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19:26

Von Wolle

Moin Appletree,

herzlich willkommen hier.
Ich habe mir erlaubt, deine unregistriert geschriebene Anfrage wegen Textgleichheit zu löschen. OK?
Ich (21J) hatte Ende Februar die echte Grippe. Danach ging es mir erst
besser, aber dann doch recht schnell wieder schlechter. Nach etwas
längerem hin und her, unzähligen Arztbesuchen und einem stationärem
Aufenthalt von 4 Tagen (Röntgen-Thorax, Echokardiographie, TEE, CT) ist
bei mir eine Perimyokarditis mit Perikarderguss festgestellt worden.
War die Grippe ausgeheilt oder hast du dich zu schnell wieder belastet?
Aber da brauche ich wohl einfach Geduld.
Genau.
Wie lange hat das bei Euch so gedauert, wieder fit zu werden? Was hat Euch dabei geholfen?
Kann ich wegen anderer Krankengeschichte nicht sagen.
Im Moment fällt es mir noch relativ schwer einzuschätzen, in wie weit ich belasten kann. Auf der einen Seite will ich es mit der Schonung nicht unnötig übertreiben. Aber auf der anderen Seite habe ich auch Angst mich zu überfordern und bleibende Schäden zu riskieren oder das das ganze doch noch chronisch wird (Bin beruflich auf eine gute Gesundheit angewiesen). Wie stellt Ihr Eure Grenzen fest?
Klar ist das zunächst einmal sehr schwer einzuschätzen. Ich kann dir nur raten zu lernen, auf die Signale deines Körpers zu hören. Wenn es dir gut geht, mach, wenn du dich irgendwie komisch fühlst, hör auf. Der Kopf ist hier oft ein schlechterer Ratgeber (der will immer durch die Wand :D ) als der Bauch.

55

Donnerstag, 24. Mai 2018, 18:53

Von Appletree

Hallihallo!

Ich (21J) hatte Ende Februar die echte Grippe. Danach ging es mir erst
besser, aber dann doch recht schnell wieder schlechter. Nach etwas
längerem hin und her, unzähligen Arztbesuchen und einem stationärem
Aufenthalt von 4 Tagen (Röntgen-Thorax, Echokardiographie, TEE, CT) ist
bei mir eine Perimyokarditis mit Perikarderguss festgestellt worden.

Inzwischen scheint diese ausgeheilt zu sein. Gut geht es mir natürlich
noch nicht, alle paar Tage gibt es wieder Fieber/Erhöhte Temperatur und
Krankheitsgefühl. Dazwischen die Tage werden aber immer besser, sodass
ich an diesen "nur noch" ziemlich schlapp bin und ab und zu inzwischen
nur noch leichtere Schmerzen in der Brust und in Armen und Beinen
bekomme. Aber da brauche ich wohl einfach Geduld.

Wie lange hat das bei Euch so gedauert, wieder fit zu werden? Was hat Euch dabei geholfen?

Im Moment fällt es mir noch relativ schwer einzuschätzen, in wie weit
ich belasten kann. Auf der einen Seite will ich es mit der Schonung
nicht unnötig übertreiben. Aber auf der anderen Seite habe ich auch
Angst mich zu überfordern und bleibende Schäden zu riskieren oder das
das ganze doch noch chronisch wird (Bin beruflich auf eine gute
Gesundheit angewiesen). Wie stellt Ihr Eure Grenzen fest?

Ist hier vielleicht noch wer unterwegs, der auch nach einer Grippe eine Perimyokarditis bekommen hat?

Viele Grüße
Appletree

54

Montag, 2. April 2018, 17:16

Von windhund1

Hallo Manuel,

geh auf keinen Fall kellnern. Dein Herz braucht noch Zeit, damit alles gut verheilt.

Grüße

53

Sonntag, 1. April 2018, 16:27

Von FreshManu

Hallo zusammen,

bei mir wurde vor 3 Wochen Myokarditis festgestellt, angefangen hat es mit sehr starken Schmerzen in der Brust weswegen ich dann auch ins Krankenhaus bin (ich dachte anfangs schon ich bekomme einen Herzinfarkt :wacko:). Ich habe immer wieder etappenweise Schmerzen wenn ich mich ein bisschen mehr bewege oder eine zu flache Atmung habe. Daher wollte ich hier mal die Runde fragen ob bei euch dass auch so ist? Nächste Woche muss ich wieder anfangen zu kellnern(zum Glück nur am Wochenende) und habe irgendwie Angst mittendrin plötzlich wieder extreme schmerzen zu bekommen ;(

liebe Grüße
Manuel

52

Freitag, 2. Juni 2017, 02:17

Von windhund1

Hallo!

Das ist ein relativ unklarer Befund, der lediglich auf eine Myokarditis schließen lässt, sie aber weder bestätigt noch ausschließt. Das gute daran ist, dass es sich nicht um eine akute Myokarditis handelt, da es in diesem Fall wohl erkennbar gewesen wäre. Hatte mal einen ähnlichen MRT-Befund der mich auch ratlos zurückgelassen hat. Würde mich an deiner Stelle über eine längere Zeit schonen und dann wieder langsam ins Leben einsteigen... Hast du noch andere Beschwerden ?

Grüße

51

Dienstag, 30. Mai 2017, 21:20

Von HELGE

Hallo Ceve,


wir sind leider keine Ärzte :S
Aber vielleicht hat hier noch Jemand eine Idee.
Ich drücke dir feste die Daumen, dass du bald eine Diagnose bekommst.


Liebe Grüße,
Helge


50

Dienstag, 30. Mai 2017, 13:19

Von CEVE

Herzmuskelentzündung?

Hallo zusammen,
hier ist schon lange nicht mehr geschrieben worden, aber ich versuche mein Glück trotzdem.
Ich bin seit Februar diesen Jahres immer wieder krank gewesen (ich glaube insgesamt bis Mitte Mai sechs Mal), Erkältung, Fieber etc. Im März ist bei mir dazu eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung festgestellt worden, die über eine lange Zeit mit Kortison behandelt worden ist.
Ende Februar bekam ich erste Beschwerden mit Herzstichen. Ich habe mich dann auch so gut es ging geschont, war aber doch immer wieder arbeiten und auch gelegentlich, als ich dachte die Erkältung ist überwunden beim Sport.
Die Beschwerden wurden mal besser, mal schlimmer. Dazu kam, dass ich immer wieder mit kurzen Fieberschüben zu kämpfen hatte. Ich war bei unzähligen Ärzten und auch beim Kardiologen: Blutbilder wiesen immer wieder Entzündungswerte auf (in dem Zeitraum wenn ich auch Fieber hatte), normalisierten sich aber auch wieder. Sämtliche Herzparameter sind unauffällig. EKG war in Ordnung, Ultraschall unauffällig. Da ich letzte Woche wieder starke Stiche im Herzen hatte, bin ich Abends in die Notaufnahme. Dort ist der Verdacht einer Herzmuskelentzündung geäußert worden. Ich habe letzte Woche ein Kardio-MRT bekommen und gestern auch den Befund:

"Die quantitative Analyse der T2-w Sequenzen und des frühen relativen Enhancements ergab folgende Werte:
T2 Herz-/Skelettmuskell: 2,1 (normal <2)
Frühes Enhancement Herz-/Skelettmuskel: 2,3 (normal <4)

In den Spätaufnahmen nach KM-Gabe kein spätes Enhancement als Hinweis auf eine abgelaufene Ischämie, eine frische oder abgelaufene Myokarditis oder eine Myokardfibrose.

Beurteilung:
1. In der quantitativen Auswertung geringes globales myokardiales Ödem
2. kein Nachweis einer Wandbewegungsstörung, eines frühen oder späten Enhancements des Myokards als Hinweis auf eine akute oder chron. Myokarditis
3. Regelrechte globale Herzfunktion
4. Kein Hinweis auf abgelaufene Ischämie oder strukturelle Herzerkrankung
5. Perikard unauffällig

ABER

1/3 Kriterien nach Lake-Louise-Klassifikation positiv, somit weder Nachweis noch Ausschluss einer Myokarditis. Kein Nachweis einer regionale oder globalen Herz Funktionseinschränkung.

Mein Kardiologe konnte mir nicht wirklich etwas sagen und ich bin nun sehr verunsichert. Was ist diese geringe Flüssigkeitsansammlung und was habe ich?

Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen, ich verzweifle langsam.

49

Freitag, 6. August 2010, 17:43

Von Wintermute

Ja, das mit dem MRT hat recht gut geklappt. War schon anstrengend wegen der Atemkommandos, aber die meisten konnte ich gut befolgen ;-). Das MRT wurde bei mir am zweiten oder dritten Tag im Krankenhaus gemacht. Letztlich konnten sie darüber auch die Diagnose erhärten.
(Anfangs war ich auf der CPU, kam dann aber schnell auf die normale Herzstation. Direkt am ersten Abend wurden Ultraschall und Röntgen vom Thorax gemacht. Später dann MRT, nochmals Ultraschall und Langzeit-EKG.)

Mit deinem letzten Satz hast du absolut recht. Obwohl es bei mir ja erst etwas über zwei Monate her ist fand ich das psychisch schon eine sehr schwere Zeit. Das man von jetzt auf gleich so völlig eingeschränkt ist und der Zähe Verlauf, bei dem auf Besserungen die man zu erkennen glaubt immer wieder eine Ernüchterung folgt, machen es wirklich nicht einfach.
Da ist es um so besser hier von verschiedenen Leuten zu lesen die ähnliche Erfahrungen hatten und haben und das ganze teilweise auch ausgestanden haben.


Was mir in Sachen Sport einfällt, ich hatte mir gerade ein neues Mountain-Bike bestellt. Es wurde genau an dem Tag geliefert an dem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Immerhin kann ichs mir jetzt aber jeden Tag anschaun das schöne Gerät ;)

48

Freitag, 6. August 2010, 07:54

Von Anni

Oh ja, ich glaube das kennen wir alle hier.... die ersten Wochen konnte ich fast nichts machen, vorher noch vor 2 Wochen 10 kilometer gejoggt und in der Sauna gewesen nun in der Situation, dass selbst der Gang zur Naßzelle eine große große Reise für mich darstellte. Ich musste meine Kraft bündeln um sie dann gezielt einzusetzen. Ich glaube schwindlig war mir immer, von den Schmerzen im Herzbereich und im Rücken auf gleicher Seite wollen wir nicht sprechen..lach.. und auch nicht von den Alpträumen...brrr...... doch hey, ich durfte noch lesen, i net, fernsehen. Ich kenne jmd. der das alles nicht machen durfte - zu aufregend. Wow. Er starrte nur die Decke an u kannte jeden Punkt.

Konntest du das MRT ohne weiteres machen?

Was wir nie verlieren dürfen ist unser Mut, unsere Hoffnung und unseren Glauben. Ohne die geht es nicht!!!